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fragen wegen intrum lustika


08.09.2003 20:28 - Gestartet von opel opa
servus, wie lange dauer es bis sich die kracher eigendlich nach dem ersten mal wieder bei einem melden, und wenns zur gerichtsverhandlung kommt welches gericht ist für die verhandlung zuständig.muss ich da hin fahren oder kommen die zu mir? streitwert zur zeit 300,- tendenz steigend.
hat sich jemand an die ra trautmann in münchen gewand . welche erfahrung ?
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[] MaRus antwortet auf
08.09.2003 23:47
Benutzer Monopoly schrieb:
Benutzer opel opa schrieb:
wenns zur gerichtsverhandlung kommt welches gericht ist für die verhandlung zuständig.muss ich da hin fahren oder kommen die zu mir?

Wenn du Verbraucher bist, müssen sie zu dir kommen. Zuständig ist das Amtsgericht, in dessen Gerichtsbezirk du wohnst. Irgendwo hinfahren musst du aber wahrscheinlich sowieso nicht, weil Intrum seine Verfahren lieber schriftlich verliert.

Monopoly

Ja, das hoff' ich doch ... :-)
Aber - gesetzt den Fall, man hätte Spaß dran, und wäre bereit, das Risiko eines verlorenen Prozesses zu tragen - : kann man eine mündliche Verhandlung erzwingen?
(Weil - die lassen ja auch nichts aus, was Kosten verursacht...)

MaRus
AG-Bezirk Reinbek
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[1] comedian antwortet auf MaRus
09.09.2003 07:17
Wenn du es beantragst, dann muss mündlich verhandelt werden.

http://dejure.org/gesetze/ZPO/495a.html

Gruß
Comedian
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[] comedian antwortet auf
09.09.2003 17:36
Benutzer Monopoly schrieb:
Allerdings treibt eine Verhandlung die Gerichtskosten unnötig in die Höhe, und im Fall eines (Teil-)Unterliegens wie bei comedian, der sich offenbar nur allzu selbstsicher war (vielleicht hat er sich auf die UDSV berufen), bleibst du auf diesen Kosten eben entsprechend sitzen.

Himmel! Soviel falsches!

1. Die Verhandlung treibt keine Kosten.
1.1. § 35 BRAGO:
Der Rechtsanwalt erhält in einem Verfahren nach § 495a ZPO die gleichen Gebühren wie in einem Verfahren mit mündlicher Verhandlung, also Prozess- und Verhandlungsgebühr gem. § 31 I Ziff. 2, 3 BRAGO
1.2. Eine Ermäßigung des Gebührenbetrages (§§ 12 ff GKG, Anlage 1 zu 11 I Teil 1 Ziff. II Nrn 1201 f.) gibt es für ein Verfahren nach § 495 a ZPO nicht.
2. In keinem meiner Schreiben ans Gericht lese ich etwas von UDSV. Und wie du sicher weißt, standen in meinem Verfahren die Angaben aus Talklines EVN außer Streit, weil sich die Angaben mit den Aufzeichnungen aus meinem DFÜ Netzwerk deckten. Es ging also nur noch um die Höhe der Gebühren.
3. Bei einem Teilunterliegen trägt man auch nicht die ganzen Kosten, sondern nur die Hälfte der Gerichtskosten, § 92 I 2 ZPO.

Gruß
Comedian