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Erfahrungsbericht Kündigung simply Postpaid


13.03.2007 14:33 - Gestartet von HolgiTT
Hallo,

simply hat Postpaid-Kunden in den letzten Monaten immer schlechter gestellt:

- keine günstige Gespräche zur simply-Community ohne Best-Tarif-Vergleich
- keine Anpassung bzw. Erweiterung um Tarifdetails der Konkurrenten des Best-Tarif-Vergleiches

Damit hat simply faktisch für Postpaid-Kunden - im Vergleich zu Prepaid-Kunden - eine Grundgebühr in Höhe von 1,32 EUR eingeführt. Aufgrund dieser Tatsache habe ich mich entschlossen den Anbieter zu wechseln. Hier nun meine Erfahrung zur Kündigung:

Seit Januar 2006 besaß ich 2 SIM-Karten von simply - ich wechselte damals mit 2 Telefonnummern eines Genion-Duo-Vertrags zum Anbieter. Da bei simply jede SIM-Karte als eigener Vertrag lief, habe ich somit alle Erfahrungen 'verifizieren' können. Um es vorweg zu nehmen: das Verhalten war bei beiden Verträgen exakt identisch.

Am 12.02.2007 sendete ich Kündigungs-Mail (jeweils eine pro Vertrag) an kuendigung@simplyTel.de. Darin kündige ich den Vertrag fristgerecht zum Monatsende und nenne Telefon- und Kundennummer. Zudem bitte ich um eine schriftliche Bestätigung der Kündigung sowie die Bestätingung der Postadresse des Unternehmens.

Laut AGB muss bei simply bei Kündigung die SIM-Karte an das Unternehmen zurückgesendet werden. Dazu hat man ein "SIM-Kartenpfad" in Höhe von 29,65 EUR eingeführt, dass den Anreiz der Rücksendung erhöhen soll. In den AGBs und auf der Rechnung nennet simply als Postanschrift stets eine Adresse in Maintal in seinem Impressum wird explizit eine Postanschrift für Kunden in Krefeld erwähnt.

Auf keine meiner beiden Kündigungsmails habe ich bis heute eine Antwort erhalten. Weder eine Bestätigung der Kündigung, noch eine Antwort an welche Adresse ich die SIM-Karten senden soll.

Am Tag der Kündigung bei simply schließe ich für beide Telefonnumern Verträge bei Klarmobil ab und beantrage die Rufnummernmitnahme. Obwohl der Vertrag erst zum 1. des Folgemonats beginnen kann erhalte ich - neben der sofortigen Bestellbestätigung - am selben Abend die Bestätigung dass mein bisheriger Anbieter der Rufnummern-Portierung zugestimmt hat.

Am 23.2. erhalte ich von Klarmobil PIN und PUK für die beiden neuen Karten, am 24.2. treffen die beiden SIM-Karten per Post ein.

In der Nacht vom 27. auf den 28.02. schaltet simply die beiden SIM-Karten ab - am 28.2. bin ich daher ohne Handy-Empfang. Noch am selben Tag schicke ich beide SIM-Karten unter Angabe der bisherigen Kunden- und Telefonnumer - per Einschreiben mit Rückschein - an die simply GmbH in Maintal. Dabei fordere ich das Unternehmen explizit auf von einer Abbuchung des Kartenpfands abzusehen, da es die Karten ja bereits erhalten hat.

Um ca. 9:00 Uhr des 01.03. kann ich mich mit beiden Handys ins D!-Netz einbuchen.

Am 06.03. erhalte ich den Rückschein meiner SIM-Karten-Rücksendung, der Empfang wurde für den 05.03. bestätigt.

Am 09.03. werde die Beträge für die Februar-Rechnung vom Konto abgebucht.
Am 10.03. erhalte ich die simply-Rechnung für meine beiden bisherigen Verträge: auf beiden wurde - neben den Gesprächskosten - die Rufnummernportierung und der Kartenpfand abgebucht. Der Kartenpfad ist in der Rechnung unter dem Punkt "Berechnung SIM-Karte" aufgeführt. Sie enthält keinerlei Hinweis wie man den Kartenpfad zurückerhält.


Mein persönlicher Kommentar:
Die Kommunikation von simply ist - ich nenne es mal - "sehr enttäuschend". Hätte mir Klarmobil nicht am selben Tag mitgeteilt, dass mein bisheriger Anbieter der Rufnummern-Portierung zugestimmt hat, so hätte ich nicht gewusst ob die Mails je angekommen sind. Faktisch weiß ich offiziell erst seit der Rechnung vom 10.03. dass ich gekündigt habe. Man kann nur spekulieren, ob damit der Kunde animiert werden soll die teure Hotline anzurufen. Dass die Anfrage über den Kundenservice keine Alternative ist musste ich schon zu Vertragszeiten feststellen. Wurde eine Anfrage überhaupt beantwortet, so erst 10 (oder mehr) Tage später.

Die Tatsache dass simply zwei verschiedene Postadressen hat wirft die Problematik mit der Rücksendung der SIM-Karten auf. Hier im Forum hat man immer mal wieder davon gehört dass Karten nicht angekommen sein sollen. Ich glaube meine Variante die Rücksendung per Einschreiben mit Rückschein war zwar teuer, aber - unter Einbeziehung der bisherigen Erlebinisse - eine gute Wahl.

Warum simply den Kartenpfad trotz Erhaltes der Karten 5 Tage von Rechnungserstellung (und explizitem Hinweises meinerseits dies zu Unterlassen) abgerechnet und abgebucht hat kann ich nicht verstehen. Ob so - zusammen mit dem seltsamen Bezeichnung und dem fehlenden Hinweis wie der Pfad zurückerhalten werden kann - eine weitere Einkommensquelle erschlossen werden soll, kann nur vermutet werden.

Ich bin mal gespannt ob und wann ich den Pfad für die beiden Karten zurückerhalten. Ich habe mir fest vorgenommen den Betrag der beiden Rechnungen zurückzubuchen (dazu habe ich ja 6 Wochen Zeit) wenn ich diesen nicht bis zum 10.04. (1 Monat nach der Rechnung) erhalten habe.


Ich hoffe dieser Erfahrungsbericht hilft dem ein oder anderen weiter. Ich finde solche Erfahrungen sollten bekannt sein wenn man sich über einen Vertragsabschluss gedanken macht.

Was ich bei Klarmobil übrigens gut finde ist das Diskussionsforum. Hier kann man sich als potentieller Kunde über etwaige Probleme des Anbieters informieren. Zudem sieht man gleich wie das Unternehmen mit Anfragen, Hinweisen und Kritik verfährt. Um einen Account im Forum zu erstellen muss man nicht Kunde bei Klarmobil sein.


Gruß Holgi
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[1] Kohlerevier antwortet auf HolgiTT
14.03.2007 17:19
Hallo!

Ich habe bisher 2x bei Simply gekündigt (das zweite Mal läuft gerade). Dazu folgendes:

Für mich gelten die AGB, deswegen schickte ich die SIM-Karte an die dort angegebene Adresse.

Beide Male habe ich nach Kündigung an die in den AGB angegebene Adresse am nächsten Tag eine Kündigungsbestätigung erhalten inkl. der Adresse, an die ich die SIM-Karte senden soll.
Beim ersten Mal vor 2 Jahren habe ich die Karte erst zum Vertragsende abgesandt und kurz darauf (!) wurde mir auch das Kartenpfand berechnet. Nach 3 Wochen (und etwa 4 Wochen nach Erhalt der SIM-Karte) habe ich dann mein Kartenpfand zurückerhalten.

Kurze Rechnung, Zahlenspiel, für 3 Wochen Zins (die gewonnene Liquidität lasse ich mal außen vor) bei 10.000 Kunden, die irgendwann kündigen und je vereinfacht 30 € zahlen bei einem Zinssatz von 8% p.a.:
· Etwa 0,14 € effektiver Zinsertrag in 3 Wochen je SIM-Karte.
· Bei 10.000 Kunden macht das 1.400 € in der Summe.
Doch ist 10.000 eine kleine Zahl, im Oktober 2005 (!) meldet die Financial Times Deutschland, Simply habe eine Kundenzahl von etwa 65.000, dazu einfach nur mal die Zahl:
· 9.100 € an Zins
Ein Drillisch-Sprecher sprach laut heise.de für Ende 2005 eine Kundenzahl von 100.000 an - 14.000 € Zinsertrag dank Pfand

Angenommen das Wachstum des letzen Quartals 2005 von etwa 30.000 Kunden sei weiterhin konstant und nicht steigend, so betrüge die Kundenzahl heute
250.000 Kunden, was einem Zinsgewinn dank Kartenpfand von satten 35.000 € besagte ... Das unter der Annahme, dass jeder Kunde nur einmal kündigt.
Schicken 10% der Kunden ihre SIM-Karte nicht zurück, erhöht sich der Betrag um das Pfand von 30 € x 25.000 = 750.000 €. Plus Zins.


Heute habe ich im Februar zu Ende März gekündigt. Ich habe die SIM-Karte Ende Februar abgeschickt. Ich werde ein in Zukunft abgebuchtes Kartenpfand zurückbuchen lassen. Ich akzeptiere das Kartenpfand nicht, wenn die die Karte definitiv erhalten haben.

Schöne Grüße!
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[1.1] Was für eine schlechte und falsche Rechnung!
arndt1972 antwortet auf Kohlerevier
19.06.2008 16:29

Kurze Rechnung, Zahlenspiel, für 3 Wochen Zins (die gewonnene Liquidität lasse ich mal außen vor) bei 10.000 Kunden, die irgendwann kündigen und je vereinfacht 30 € zahlen bei einem Zinssatz von 8% p.a.:
· Etwa 0,14 € effektiver Zinsertrag in 3 Wochen je SIM-Karte. · Bei 10.000 Kunden macht das 1.400 € in der Summe. Doch ist 10.000 eine kleine Zahl, im Oktober 2005 (!) meldet die Financial Times Deutschland, Simply habe eine Kundenzahl von etwa 65.000, dazu einfach nur mal die Zahl:
· 9.100 € an Zins
Ein Drillisch-Sprecher sprach laut heise.de für Ende 2005 eine Kundenzahl von 100.000 an - 14.000 € Zinsertrag dank Pfand

Angenommen das Wachstum des letzen Quartals 2005 von etwa 30.000 Kunden sei weiterhin konstant und nicht steigend, so betrüge die Kundenzahl heute 250.000 Kunden, was einem Zinsgewinn dank Kartenpfand von satten 35.000 € besagte ... Das unter der Annahme, dass jeder Kunde nur einmal kündigt.
Schicken 10% der Kunden ihre SIM-Karte nicht zurück, erhöht sich der Betrag um das Pfand von 30 € x 25.000 = 750.000 €.
Plus Zins.

Das ist ja echt unterstes Bild-Zeitungsniveau und absolut lächerlich!
1. Wo bitte erhält man 8%?! Das allein ist so ein Schwachsinn, wenn überhaupt mögen sie auf ein Girokonto als Firmenkunde 1% bekommen, d.h. Deine Zahlen sind schon einmal durch 8 teilbar!
2. Was sind das überhaupt für Zahlen?! es betrifft doch wenn überhaupt nicht alle Kunden, sondern nur die die kündigen. Also gehen wir mal hypothetisch von 10% pro Jahr aus (was ich nicht glaube), aber dann kannst Du Deine Zahlen nochmals durch 10 teilen.
3. Klar werden sie insgesamt damit verdienen, daß einige Exkunden die Karten nicht zurückschicken, das wird in deren Kalkulation berücksichtigt sein und damit können sie andere Preise oder Angebote finanzieren. Aber es liegt doch am Kunden mitzudenken, nachzulsen und entsprechend zu handeln!
Merkst Du jetzt was für einen vollkommenen Schwachsinn Du hier von Dir gegeben hast?!
Ach ja, die Antwort auf die nächste Frage: nein, ich bin kein Mitarbeiter und werde auch nicht bezahlt, ich denke nur nach bevor ich was behaupte...
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[1.1.1] Kohlerevier antwortet auf arndt1972
19.06.2008 21:43
Man kann ja nicht davon ausgehen, dass jemand nur ein Girokonto führt. Es können Investitionen in beliebige Dinge sein, deswegen kann man als Kalkulationszinsfuß durchaus 8% wählen.

Wer ist also schwachsinnig? Ich habe niemanden beleidigt, erwarte auch nicht, dass ich mich beleidigen lasse. Aber ich kann mir schon denken, warum Sie das so schreiben ... sei's drum.
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[2] HolgiTT antwortet auf HolgiTT
18.04.2007 16:16
Hallo zusammen,

kurzes Update wie die Sache ausgegangen ist:

Nachdem ich bis zum 02.04. (1 Monat lang!) keinerlei Rückmeldung bezüglich SIM-Kartenpfand vom Simply bekommen hatte setzte ich - per E-Mail - eine "letzte Frist" bis zum 16.02. Sollte ich bis zu diesem Zeitpunkt den Pfad nicht zurückerhalten haben, so kündigte ich eine Rückbuchung der Lastschrift an. Selbstverständlich reagierte Simply auch auf diese Mitteilung gar nicht.

Am 13.04. bekam ich dann die regulären Monats-Rechnungen (datiert auf den 31.03.) für die beiden (gekündigten) Verträge. Dort war der Pfad dann jeweils als negativer Rechnungsbetrag aufgeführt. Auf meinem Konto ging der Pfad dann erst am 17.04. ein.

Ich finde es schon ein starkes Stück, dass die abbuchen obwohl die Karten bereits bei ihnen sind und dann fast 6 Wochen das Geld behalten ...


Gruß Holgi

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[2.1] kaipiranha antwortet auf HolgiTT
20.04.2007 21:05
Kein Beitrag
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[2.2] kaipiranha antwortet auf HolgiTT
20.04.2007 21:34
Warum hast du denn so lange gewartet und die Lastschrift nicht sofort nach der Abbuchung zurückgegeben? Das Verfahren ist genau für solche strittigen Fälle vorgesehen und stellt den großen Vorteil gegenüber einer selbst vorgenommenen Überweisung dar.
Dann verdient der Abbucher auch keine ungerechtfertigten Zinsen an deiner 'Leihgabe'.

Ich mußte auch 2x eine Lastschrift von simply zurückgeben, bevor ein Service-Mitarbeiter von Victorvox sich endlich bequemte meine Kontaktversuche zu erwiedern und die Tatsache akzeptierte, daß es schlicht keinen Vertrag zwischen uns gab.

Vorher wurden auch alle meine mails ignoriert, nur automatisierte Mahnungen über immer höhere Beträge geschickt, Abbuchungen vorgenommen (trotz ausdrücklicher Untersagung) und im übrigen auf die extrem teure Hotline verwiesen.

Also, bei Ärger am besten sofort zurückbuchen (geht übers Internet zumindest bei postbank und volksbank problemlos) und ansonsten auch bei den abstrusesten Auto-mails Nerven behalten, bis man einen Menschen beim Wickel kriegt.

Meine Erfahrungen und die der anderen hier Vertretenen deuten auf Vorsatz und System bei simplytel mit der Absahnerei und dem Bauernfang.

K.
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[2.2.1] HolgiTT antwortet auf kaipiranha
23.04.2007 12:55
Hallo kaipiranha,

vielen Dank für Deine Antwort.

Warum hast du denn so lange gewartet und die Lastschrift nicht sofort nach der Abbuchung zurückgegeben? Das Verfahren ist genau für solche strittigen Fälle vorgesehen und stellt den großen Vorteil gegenüber einer selbst vorgenommenen Überweisung dar.
Dann verdient der Abbucher auch keine ungerechtfertigten Zinsen an deiner 'Leihgabe'.

Weil ich mir an 2 Fingern abzählen konnte was dann geschehen würde: Simply würde auf sein AGBs verweisen und mir 25,- EUR als Gebühr für die zurückgebuchte Lastschrift in Rechnung stellen. Die hätte ich dann - nach hin- und hergebuche und Inkasso - vermutlich nur mit Hilfe eines Anwalts wieder bekommen. Für 60,- EUR Streitwert ist das schon mit Kanonen auf Spatzen geschossen.

Daher hab ich Simply "die Möglichkeit gegeben" das ganze ohne großen Apparat zu lösen. Allerings hätte ich kurz vor Ablauf der Rückbuchungsfrist wirklich zurückgebucht wenn bis dahin keine Reaktion vom Simply gekommen wären.

Mir war wichtig anderen (potentiellen Kunden?) vorher diese Info zu geben, damit diese meine Erfahrungen in Ihren Entscheidungsprozess mit einfließen lassen können.


Ich mußte auch 2x eine Lastschrift von simply zurückgeben, bevor ein Service-Mitarbeiter von Victorvox sich endlich bequemte meine Kontaktversuche zu erwiedern und die Tatsache akzeptierte, daß es schlicht keinen Vertrag zwischen uns gab.

Vorher wurden auch alle meine mails ignoriert, nur automatisierte Mahnungen über immer höhere Beträge geschickt, Abbuchungen vorgenommen (trotz ausdrücklicher Untersagung) und im übrigen auf die extrem teure Hotline verwiesen.

Also, bei Ärger am besten sofort zurückbuchen (geht übers Internet zumindest bei postbank und volksbank problemlos) und ansonsten auch bei den abstrusesten Auto-mails Nerven behalten, bis man einen Menschen beim Wickel kriegt.

Wie oben bereits erwähnt: das kann eben auch weitere Kosten nach sich ziehen, die man dann ebenso mühsam wieder ein-/rückfordern muss. Im dümmsten Fall resultiert daraus dann ein Schufaeintrag (ob berechtigt oder nicht), den man sicher nicht haben will.


Meine Erfahrungen und die der anderen hier Vertretenen deuten auf Vorsatz und System bei simplytel mit der Absahnerei und dem Bauernfang.

Der Vermutung kann ich mich auch nicht ganz erwehren. Umso wichtiger dass potentielle Kunden davon wissen.


Viele Grüße
Holgi
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[2.2.2] Simply-Fan antwortet auf kaipiranha
19.06.2008 15:06


Meine Erfahrungen und die der anderen hier Vertretenen deuten auf Vorsatz und System bei simplytel mit der Absahnerei und dem Bauernfang.

K.

Hallo K.
Was meinst Du mit Vorsatz?
Ich habe mich vor einigen Wochen zu dem Schritt entschieden Simply-Kunde zu werden, damit ich Geld sparen konnte bei meiner Mobilrechnung...bislang hat das auch sehr gut gelappt. Hatte auch schon ein kleines Problem, welches sofort gelöst werden konnte. (habe kostenlos per Mail Kontakt aufgenommen- wenn man keine Grundgebühr und keinen Mindestumsatz hat, dann kann ich nicht eine kostenlose Hotline erwarten,oder?).
Aber wie soll die MEthode aussehen?! Gibt es etwas, was ich als Neukunde nicht weiss?
Dass ich evtl. SIM-Pfand zahlen muss, war mir bei Abschluss klar....kann man ja überall nachlesen(muss man natürlich auch machen....)aber was ich in der Zeit bis zur evtl. Kündigung sparen kann?! Steht doch in keinem VErhältnis.
Meinste Simply "sahnt" bei 5 cent/Minuten ab?????
Da sahne ich eher als Kunde ab!

Viele Grüße

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[2.2.2.1] HolgiTT antwortet auf Simply-Fan
20.06.2008 13:42
Tja, Fans gibt es überall. Ob die dann auch die Objektivsten sind wenn man sich eine Meinung bilden will ...
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[2.2.2.2] kaipiranha antwortet auf Simply-Fan
21.06.2008 15:08
Benutzer Simply-Fan schrieb:


Meine Erfahrungen und die der anderen hier Vertretenen deuten auf Vorsatz und System bei simplytel mit der Absahnerei und dem Bauernfang.

K.

Hallo K.
Was meinst Du mit Vorsatz?
Ich habe mich vor einigen Wochen zu dem Schritt entschieden Simply-Kunde zu werden, damit ich Geld sparen konnte bei meiner Mobilrechnung...bislang hat das auch sehr gut gelappt. Hatte auch schon ein kleines Problem, welches sofort gelöst werden konnte. (habe kostenlos per Mail Kontakt aufgenommen- wenn man keine Grundgebühr und keinen Mindestumsatz hat, dann kann ich nicht eine kostenlose Hotline erwarten,oder?). Aber wie soll die MEthode aussehen?! Gibt es etwas, was ich als Neukunde nicht weiss?
Dass ich evtl. SIM-Pfand zahlen muss, war mir bei Abschluss klar....kann man ja überall nachlesen(muss man natürlich auch machen....)aber was ich in der Zeit bis zur evtl. Kündigung sparen kann?! Steht doch in keinem VErhältnis. Meinste Simply "sahnt" bei 5 cent/Minuten ab?????
Da sahne ich eher als Kunde ab!

Viele Grüße

Hallo Fan,

du hast hier auf einen 14 Monate alten Beitrag geantwortet.

Neueres von deinem Idol:
1. - Seit 2 Monaten schickt Simply mir wieder nervende "Newsletter", die abstellen zu lassen mich vor 1 1/2 Jahren mehrere Monate zaeher Versuche gekostet hatte (obwohl ich der Zusendung schon bei der Bestellung meiner Karte widersprochen hatte).


2. - vor ein paar Monaten hat der Laden einseitig seine Spielregeln fuer Prepaid-Altvertraege geaendert. Die Foren und Newsgruppen enthalten einige Beitraege von Wenig-Nutzern, denen ploetzlich eine Administrationsgebuehr abgezogen wurde.
Manche wurden anscheinen per email ueber die Aenderung der Vertragsbedingungen informiert, andere, darunter ich, bisher nicht.

Google mal nach: simplytel agb aenderung

Oder lies hier:
http://www.test.de/themen/computer-telefon/meldung/-Simply-verlangt-Verwaltungsgebuehr/1659289/1659289/

Auch fuer mich war damals die im Vertrag herausgestrichene Erhaltung des Guthabens auch bei fehlender Nutzung der _einzige_ Grund mich fuer Simply zu entscheiden. Saemtliche tariflichen Kosten waren damals und sind heute nicht die billigsten.
Ich bin nun mal gelegentlich fuer ein paar Monate nicht in Deutschland und benutze das Handy sowieso kaum.

Technisch und im Betrieb habe ich an der Leistung von Simply nichts zu bemaengeln. Auch die Service-Seite finde ich inzwischen ganz passabel.
Aber wehe, wenn ein Dissens entsteht!

Ich wuensche dir weiterhin viel Glueck.

K.
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[3] Erfahrungsbericht Kündigung simply Prepaid
joblack antwortet auf HolgiTT
18.06.2008 13:28
Ich habe den Simply Prepaid Tarif und gerade haben Sie mir auch die knapp 30 Euro für die SIM Karte abgezogen.

Das ist wirklich kriminell und ich würde sagen diese AGB Klausel ist überraschend.

Leider habe ich die SIM Karte nicht mehr sonst hätte ich sie umgehend zurückgeschickt.

Meiner Ansicht nach ist das kriminell - vor allem bei einem Prepaidangebot.

Ich kann nur jedem empfehlen diesen Service nicht zu benutzen.
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[3.1] arndt1972 antwortet auf joblack
19.06.2008 16:35

Meiner Ansicht nach ist das kriminell - vor allem bei einem Prepaidangebot.

was hat das mit Prepaid oder nicht zu tun?!
Und kriminell ist das nicht, sondern eher Deine dummheit, nicht die AGB's zu lesen.
Auch wenn das Kartenpfand an sich natürlich keine nette Klausel ist, aber lesen muß man schon selber...
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[3.1.1] joblack antwortet auf arndt1972
23.06.2008 03:42
Benutzer arndt1972 schrieb:

Meiner Ansicht nach ist das kriminell - vor allem bei einem Prepaidangebot.

was hat das mit Prepaid oder nicht zu tun?! Und kriminell ist das nicht, sondern eher Deine dummheit, nicht die AGB's zu lesen.
Auch wenn das Kartenpfand an sich natürlich keine nette Klausel ist, aber lesen muß man schon selber...
Das Kartenpfand ist rechtlich aus mehreren Gründen nicht haltbar. Primär verstößt eine derartige Bestimmung in den AGB gegen das Verbot überraschender Klauseln (§ 305c BGB). Auch kann man in der Klausel eine Form eines unzulässigen pauschalisierten Schadensersatzes erkennen (§ 309 Nr. 5 BGB). Denn objektiv sind die SIM-Karten von überhaupt keinem Wert für den Provider mehr (was man bei SIMply nicht zuletzt daran erkennt, dass beim Austausch aller Karten zu Beginn des Jahres 2007 die alten nicht zurückgefordert wurden). Schließlich kann man in dem krassen Missverhältniss zwischen dem tatsächlichen Wert der SIM-Karte und dem verlangten Betrag von fast 30 EUR bereits eine Sittenwidrigkeit erblicken (§ 138 I BGB).

---
Anstatt unqualifizierte Trollkommentare zu geben solltest Du erst mal nachdenken.
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[3.1.1.1] telefonteddy antwortet auf joblack
25.06.2008 01:20

einmal geändert am 25.06.2008 01:25
Benutzer joblack schrieb:
Benutzer arndt1972 schrieb:

Meiner Ansicht nach ist das kriminell - vor allem bei einem Prepaidangebot.

was hat das mit Prepaid oder nicht zu tun?! Und kriminell ist das nicht, sondern eher Deine dummheit, nicht die AGB's zu lesen.
Auch wenn das Kartenpfand an sich natürlich keine nette Klausel ist, aber lesen muß man schon selber...
Das Kartenpfand ist rechtlich aus mehreren Gründen nicht haltbar. Primär verstößt eine derartige Bestimmung in den AGB gegen das Verbot überraschender Klauseln (§ 305c BGB). Auch kann man in der Klausel eine Form eines unzulässigen pauschalisierten Schadensersatzes erkennen (§ 309 Nr. 5 BGB). Denn objektiv sind die SIM-Karten von überhaupt keinem Wert für den Provider mehr (was man bei SIMply nicht zuletzt daran erkennt, dass beim Austausch aller Karten zu Beginn des Jahres 2007 die alten nicht zurückgefordert wurden). Schließlich kann man in dem krassen Missverhältniss zwischen dem tatsächlichen Wert der SIM-Karte und dem verlangten Betrag von fast 30 EUR bereits eine Sittenwidrigkeit erblicken (§ 138 I BGB).

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Anstatt unqualifizierte Trollkommentare zu geben solltest Du erst mal nachdenken.


Interessant ist auch, dass Simply die Karte im Falle des Widerrufs gar nicht zurückhaben will. Fairerweise möchte ich bemerken, dass Simply meinen Widerruf per Email schnell bearbeitet hat. Insofern scheint der Laden gut organisiert zu sein. Hätten es eigentlich gar nicht nötig, dem Kunden einen Unfug wie SIM Pfand und Adminstrationsgebühr zuzumuten. Hier der Text der Mail;


Sehr geehrter Herr XXXXX ,

vielen Dank für Ihre E-Mail.

Eine Rücksendung der SIM-Karte ist nicht erforderlich.

Freundliche Grüße
Ihr simply Team

P.S. Sie haben noch Fragen zu simply? Nutzen Sie einfach diesen Link zu unserer
Online Hilfe: http://service.simplyTel.de/frei/faq/.
(Sollte der Link nicht funktionieren, kopieren Sie ihn einfach aus dieser
E-Mail in die Adresszeile Ihres Internet-Browsers.) Auch für telefonische
Anfragen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung:
0900/ 1 10 14 81 (1,24 EUR/ Min. aus dem Festnetz der Deutschen Telekom AG. /
aus den dt. Mobilfunknetzen entsprechend der Ansage.) Sie finden uns im
Internet unter http://www.simplyTel.de

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[3.1.2] telefonteddy antwortet auf arndt1972
25.06.2008 01:31
Benutzer arndt1972 schrieb:

Meiner Ansicht nach ist das kriminell - vor allem bei einem Prepaidangebot.

was hat das mit Prepaid oder nicht zu tun?! Und kriminell ist das nicht, sondern eher Deine dummheit, nicht die AGB's zu lesen.
Auch wenn das Kartenpfand an sich natürlich keine nette Klausel ist, aber lesen muß man schon selber...

und trotzdem ist die in den Bedingungen gut versteckt. Da es eine überraschende Klausel ist, könnte ich mir gut vorstellen,dass denen noch die AGB auseinanderfliegen, sobald der erste geklagt hat.