Anbieterforum
Forum zu:
Threads:
1121 122 123163
Menü

Diagonal am Telefon


07.01.2005 15:50 - Gestartet von cosator
Hallo, da bin cih ja auf eine Lawine gestossen, nachdem ich mich doch mal kundig machen wollte, warum ich so nette Telefongespräche habe.
Gestern abend rief eine Mitarbeiterin von Diagonal bei mir an, wobei wir zuerst einmal feststellten, dass sie mich unter einer 14 Monate alten Adresse gespeichert hatte. Dann kam das Mahnungsspielchen. Ich sei gemahnt worden, jetzt wären 80 Euro fällig. Ich sagte, bei mir sei nichts angekommen, außerdem wolle ich gerne wissen, worum es genau geht, d.h. schriftlich die Einzelbeträge aufgelistet. Die Dame wurde rotzig, das sei hier nämlich eigentlich eine Lappalie, sonst würde es um ganz andere Beträge gehen, sie könnten ja nicht jedem einen persönlichen Brief schreiben. Ich meinte, ich fände 80 Euro viel, auch wenn ich die Grundforderung durchaus begleichen wolle, aber eben nicht irgendwelche Mahnkosten, ich würde ihr ja nicht hier am Telefon eine Einzugsemächtigung geben. (Jetzt weiß ich ja, dass ich die auch ohne Umzug nie erhalten hätte.) Jetzt wollen die mir was zuschicken, das Telefonat lief aber ganz auf seriöses Drohen hinaus bzw. "Was machen wir denn jetzt, damit wir alle nicht zu viele Umstände haben und nicht zu viele Rechtsstreitskosten?!!"
Habe ich jetzt richtig verstanden:
Ich fordere Onetel und Diagonal auf, mir in einer bestimmten Frist genaue Rechnungsaufschlüsselung und Mahnpostausgänge mitzuteilen,
2. muss diagonal die Abtretung der Forderungen von Onetel mir schriftlich vorlegen
3. abwarten, Schreiben abheften und Tee trinken, bis der Rechtsnachfolger von Onetel anruft??
Wäre um eine Klärung dankbar, das Chat ist ja sehr massig und ganz klar ist mir der Rechtsweg nicht geworden. Außerdem haben ja vielleicht noch andere Leute Telefonkontakt gehabt.
Außerdem würde mich einmal interessieren, inwiefern Diagonal / Onetel sich mit dem Erstanbieter des Anschlusses, über den ich Dienste nutze, wegen Mahnungsadressen in Verbindung setzen muss. Ich war ununterbrochem Telekom-gemeldet, offenbar hatten die mich bei Diagonal aber unter einer gänzlich veralteten Adresse. Muss ein Mahner nicht auch sicherstellen, dass er seine MAhnungen an die richtige Adresse zustellt?
Tausend Dank für Infos!
Menü
[1] christaluise antwortet auf cosator
11.01.2005 15:54
Hallo, mich hat es heute erwischt !!! Zwar nicht telefonisch, doch mit "Mahnung" der Diagonal. Deshalb habe ich interessiert sämtliche Beiträge über die Diagonal gelesen. Bei mir ist es ein klein wenig "anders":
Forderung der Auftraggeberin - 010012 Telecom GmbH = 11,48€.
Dazu kommen 20,00€Inkassokosten und 18,00€ Auslagenpauschale.....(so kann man auch Geld verdienen !!!).
Die Rechnung stammt angeblich vom 25.08.2003, um die Sache glaubwürdiger zu machen, wurde die Kundennummer der Telekom verwendet. Ich fühle mich jedoch unschuldig, da ich nie eine Vorwahl-Vorwahl benutzt habe.
Hat jemand auch als Auftraggeberin die 010012 ....???????
Danke und herzlichen Gruß: christaluise
Menü
[1.1] OlisOwn antwortet auf christaluise
18.01.2005 11:03
Hallo,

wahrscheinlich hast du einmal die Rechnung der telekom nicht beglichen und erst auf eine Mahnung der Telekom die Zahlung getätigt?!? Dann werden nur noch Telekom eigene Beträge angemahnt und die Restforderungen an die jeweiligen Anbieter zurück gegeben. Und in diesem Fall läuft das ganze eben letztendlich über die Telekomkundennummer, da du bei 010012 keine eigene zugeteilt bekommst... übrigens onetel hat die 01086 ;-)
Hotline von 010012: Tel.: 0800 427 32 67 (kostenlos!)
PS: Du schreibst du hast nie eine Vorvorwahl genutzt (hättest du tun sollen ist viel günstiger) ... vielleicht hattest du mal Besuch und die haben bei dir GÜNSTIGER telefoniert.

Benutzer christaluise schrieb:
Hallo, mich hat es heute erwischt !!! Zwar nicht telefonisch, doch mit "Mahnung" der Diagonal. Deshalb habe ich interessiert sämtliche Beiträge über die Diagonal gelesen. Bei mir ist es ein klein wenig "anders":
Forderung der Auftraggeberin - 010012 Telecom GmbH = 11,48€.
Dazu kommen 20,00€Inkassokosten und 18,00€ Auslagenpauschale.....(so kann man auch Geld verdienen !!!).
Die Rechnung stammt angeblich vom 25.08.2003, um die Sache glaubwürdiger zu machen, wurde die Kundennummer der Telekom verwendet. Ich fühle mich jedoch unschuldig, da ich nie eine Vorwahl-Vorwahl benutzt habe.
Hat jemand auch als Auftraggeberin die 010012 ....???????
Danke und herzlichen Gruß: christaluise
Menü
[1.1.1] christaluise antwortet auf OlisOwn
18.01.2005 15:50
Hallo OlisOwn ! Danke für Deine Antwort....ich kann mich des Gefühles nicht erwehren, Du gehörst zu dieser Firma !?
Mag sein, daß irgendwer oder irgendjemand mein Telefon mißbraucht hat, ich auch mal mit einer Mahnung bei der Telekom in der Kreide stand. Was mich aber zu dem Beitrag bewog ist die Dreistigkeit der Fa.Diagonal, Minimalbeträge aus Rechnungen des Jahres 2003, die bei der Telekom nicht mehr nachzuvollziehen sind, zur Bereicherung zu verwenden und 38,00€ 'Unkosten'(DIAGONAL !!!) bei einem Betrag von 11,00€ berechnet. Wäre ich mal gemahnt worden, gut , hätte ich gezahlt, auch wenn ich es hätte nicht einordnen können. Doch SOFORT innerhalb 1 Woche zahlbar, drohend mit Gericht und Anwaltskosten, ein Inkassounternehmen einzuschalten, finde ich sehr daneben.
Danke.
Gruß: christaluise
Menü
[1.1.1.1] Anna-Elise antwortet auf christaluise
19.01.2005 00:19
Benutzer christaluise schrieb:
Hallo OlisOwn ! Danke für Deine Antwort....ich kann mich des Gefühles nicht erwehren, Du gehörst zu dieser Firma !? Mag sein, daß irgendwer oder irgendjemand mein Telefon mißbraucht hat, ich auch mal mit einer Mahnung bei der Telekom in der Kreide stand. Was mich aber zu dem Beitrag bewog ist die Dreistigkeit der Fa.Diagonal, Minimalbeträge aus Rechnungen des Jahres 2003, die bei der Telekom nicht mehr nachzuvollziehen sind, zur Bereicherung zu verwenden und 38,00€ 'Unkosten'(DIAGONAL !!!) bei einem Betrag von 11,00€ berechnet.
Wäre ich mal gemahnt worden, gut , hätte ich gezahlt, auch wenn ich es hätte nicht einordnen können. Doch SOFORT innerhalb 1 Woche zahlbar, drohend mit Gericht und Anwaltskosten, ein Inkassounternehmen einzuschalten, finde ich sehr daneben.
Danke.
Gruß: christaluise

Hallo christaluise,

mit absoluter Sicherheit kann ich Dir sagen, dass die Antwort auf Deine Mitteilung von Diagonal selbst stammt. Habe keine Angst, die kämpfen mehr um ihr Überleben, als es einige "Unwissende" sehen können. Diagonal ist am Ende und nicht nur das.

Gruss Anna
Menü
[1.1.1.1.1] wehsie antwortet auf Anna-Elise
12.02.2005 20:11
Hallo das was du schreibst glaube ich dir gern. Jedoch arbeitet dann nicht die Firma OneTel so sondern dieses besagte Inkassobüro und das kann man nun mal nicht über einen Kamm scheren. Wenn so etwas passiert das man in Zahlungsverzug kommt dann werden auch demnächst die anderen Anbieter so vorgehen weil es laut Gesetz nur noch einer Mahnung oder Erinnerung bedarf in manchen Fällen sorgar keiner Mahnung. Warte nur mal die Zeit ab dann machen es die anderen Anbieter auch so. Wenn du dein Geld von jemanden haben möchtest dann guckst du auch wie du daran kommst oder ...!

Gruß

Wehsie
Menü
[2] OlisOwn antwortet auf cosator
18.01.2005 11:08
Hi,

das Problem ist, dass die Telekom den Anbietern den Adresswechsel nicht mitteilt, da dies natürlich für die Telekom uninteressant ist, der Wettbewerber könnte ja einen Kunden gewinnen. Generell gilt: die Anbieter speichern die EVN´s nur 6 MOnate, da sie danach gesetzlich zum Löscher der Daten verpflichtet sind. Am besten mal bei OneTel anfragen, ob man sich die Mahnkosten nicht teilt... lieber in den sauren Apfel gebissen als am Ende noch viel mehr Kosten verursacht die in letzter Instanz wahrscheinlich du tragen musst (diagonal ist mir bestens bekannt, ist eine seriöse Inkasso-Firma ;-))
Menü
[2.1] cf antwortet auf OlisOwn
14.02.2005 08:36
Benutzer OlisOwn schrieb:
Hi,

das Problem ist, dass die Telekom den Anbietern den Adresswechsel nicht mitteilt, da dies natürlich für die Telekom uninteressant ist, der Wettbewerber könnte ja einen Kunden gewinnen.

Wir haben ein ähnliches Problem mit Arcor gehabt - Wir haben einen Telefonanschluss übernommen und der Vorbesitzer hatte noch Ausstände bei Arcor. Auf Nachfrage bei Arcor sowei der Telekom hiess es das sie die Adressänderungen aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht weiterleiten dürfen. Das müsse man im Zweifelsfall dann selbst erledigen. Doll ne? Manchmal übertreiben sie es mit dem Kram auch ein bisschen...

Chris
Menü
[3] Zu dem Zeitpunkt hatte ich mein Telefon schon gekündigt!
Mark Stahl antwortet auf cosator
14.02.2005 03:44
Bei mir sind es knapp 7 Euro, die ich der 010012 schulden soll aus 2003, was jetzt mit knapp 30 Euro berechnet werden soll.
Der Punkt bei mir ist: Ich habe im Mai 2003 bei der Telekom gekündigt und bin danach zu Arcor gewechselt, wo man 010012 nicht mehr erreichen kann. Meine letzte Rechnung der Telekom habe ich noch in meinen Unterlagen, dort werden aber 16 Euro für 010012 abgerechnet, die ich auch bezahlt habe (Bankeinzug von der Telekom) im Rahmen der Gesamtrechnung damals. Von den 7 Euro, die jetzt eingefordert werde, ist da keine Spur und danach KANN ich über 010012 nicht mehr telefoniert haben, da ich seit dem bei Arcor war.
Für mich sieht das nach einem Betrugsversuch aus, nach dem Motto, daran können die Leute sich bestimmte nicht mehr erinnern und daher werden einige wohl zahlen. Ich hätte schon Lust zu Polizei zu gehen und die anzuzeigen, aber bei einem Einzelfall werden die sich immer mit Computerfehler etc. herausreden können. Sollten sich aber noch mehrere Leute finden, die ihre Zahlungen ebenso nachweisen können, dann würde die Situation für einen Staatsanwalt offensichtlich werden, dass da System hinter steckt.

Ein weiterer Punkt ist die gesetzliche Aufbewahrungsfrist von Daten: Laut Gesetz dürfen Verbindungsdaten maximal bis zu 6 Monaten vom Provider aufbewahrt werden und zwar zu Abrechnungszwecken. Da kommen die jetzt aber ganz schön spät mit ihren Mahnungen. Es ist völlig unverständlich, wieso erst 1,5 Jahre nach den Forderungen diese Mahnungen aufgenommen werden. Den Gerichtsbeschluss hätten sie auch innerhalb dieser 6 Monatsfrist anstreben können, wenn das alles auf einer stichhaltigen Basis stünde. Jetzt jedenfalls dürften die betreffenden Verbindungsdaten bei der Telekom nicht mehr vorhanden sein. Nur in meinem Fall wegen des Wechsels zu Arcor kann ich die Forderung kategorisch ausschliessen. Letztlich müsste die Beweislast aber bei 010012 liegen und nicht umgekehrt.
Menü
[3.1] Gophy antwortet auf Mark Stahl
28.02.2005 11:49
Hallo,

es könnte sich aber um Gespräche handeln, die bis zu deinem Wechsel angefallen sind, aber in der letzten Telekom-Rechnung noch nicht ausgewiesen sind. Dies kommt häufig vor, dass manche Anbieter Gespräche erst Monate später abrechnen. Gleich einen Betrugsvorwurf zu erheben finde ich daher zu hart.

Gophy