Anbieterforum
Menü

Kündigung nicht angnommen


16.09.2003 16:20 - Gestartet von o2 - can do?
Wieos Sauerei? Dein Vertrag läuft nun mal 2 Jahre und nicht nur 21 Monate. Also kündigst Du auch zum Mitte Dezember und nicht zum Mitte September.
O2 braucht für den schriftlichen Verkehr immer ein bisschen Zeit. Nicht nur O2, sondern auch alle anderen Netzbetreiber. Von daher war es wohl ein bisschen knapp als auch war Dein Kündigungstermin auch falsch.

Hängtz natürlich teilweise auch mit Deiner Forumulierung zusammen.
Menü
[1] Raul antwortet auf o2 - can do?
16.09.2003 16:30
Benutzer o2 - can do? schrieb:
Wieos Sauerei? Dein Vertrag läuft nun mal 2 Jahre und nicht nur 21 Monate. Also kündigst Du auch zum Mitte Dezember und nicht zum Mitte September.
O2 braucht für den schriftlichen Verkehr immer ein bisschen Zeit. Nicht nur O2, sondern auch alle anderen Netzbetreiber. Von daher war es wohl ein bisschen knapp als auch war Dein Kündigungstermin auch falsch.

Clever genug um bis 3 zählen zu können, müssten die Angestellten schon sein...Ist dies der Fall, sind sie auch in der Lage nachzuschlagen wann der Vertrag ausläuft und ihn wie gewünscht zu kündigen.
Meines Erachtens ist das ein bewußter Versuch seitens des Providers (wie ich hier schon gelesen habe, arbeiten die übrigen Provider mit ähnlichen Tricks) den Kunden durch fragwürdige Argumente zu einer Vertragsverlängerung zu zwingen.
Menü
[1.1] medua antwortet auf Raul
16.09.2003 16:33
Benutzer Raul schrieb:
Benutzer o2 - can do? schrieb:
Wieos Sauerei? Dein Vertrag läuft nun mal 2 Jahre und nicht nur 21 Monate. Also kündigst Du auch zum Mitte Dezember und nicht zum Mitte September.
O2 braucht für den schriftlichen Verkehr immer ein bisschen Zeit. Nicht nur O2, sondern auch alle anderen Netzbetreiber. Von daher war es wohl ein bisschen knapp als auch war Dein Kündigungstermin auch falsch.

Clever genug um bis 3 zählen zu können, müssten die Angestellten schon sein...Ist dies der Fall, sind sie auch in der Lage nachzuschlagen wann der Vertrag ausläuft und ihn wie gewünscht zu kündigen.
Meines Erachtens ist das ein bewußter Versuch seitens des Providers (wie ich hier schon gelesen habe, arbeiten die übrigen Provider mit ähnlichen Tricks) den Kunden durch fragwürdige Argumente zu einer Vertragsverlängerung zu zwingen.

Na und??

Die Kunden sind doch auch nicht besser. Die nutzen jegliche Lücken aus (und wenn es nur ist, um der Firma Schaden zuzufügen), dann kann ich verstehen, dass die Firmen auch ihr Recht geltend machen. Die müssen schließlich auch überleben. So ist nunmal der Kapitalismus. Früher oder später zerstört er sich selbst (wo wir ja schon längst kräftig dabei sind). Hätte ich ne' Firma, würde ich auch mein Recht geltend machen, um überleben zu können.
Menü
[1.2] News_gmbh antwortet auf Raul
16.09.2003 16:34
Hallöchen "Raul"!

Der Vertragshalter spricht von einer Kündigung zum September. Dies ist nicht möglich, auf Grund der Tatsache, dass der Vertrag mindestens 24 Monate laufen muss. Hätte der Vertagshalter zum Mindestlaufzeit von 24 Monaten gekündigt, hätte es geklappt.

Wie "o2 - can do?" bereits geschrieben hat, geht es um die Formulierung des Kündigungsschreibens. Und zum September war eine Ablehnung berechtigt.

Mit freundlichen Grüßen
NGH
Menü
[1.3] hANDYLAUSI antwortet auf Raul
16.09.2003 22:26
Benutzer Raul schrieb:
Benutzer o2 - can do? schrieb:
Wieos Sauerei? Dein Vertrag läuft nun mal 2 Jahre und nicht nur 21 Monate. Also kündigst Du auch zum Mitte Dezember und nicht zum Mitte September.
O2 braucht für den schriftlichen Verkehr immer ein bisschen Zeit. Nicht nur O2, sondern auch alle anderen Netzbetreiber. Von daher war es wohl ein bisschen knapp als auch war Dein Kündigungstermin auch falsch.

Clever genug um bis 3 zählen zu können, müssten die Angestellten schon sein...Ist dies der Fall, sind sie auch in der Lage nachzuschlagen wann der Vertrag ausläuft und ihn wie gewünscht zu kündigen.
Meines Erachtens ist das ein bewußter Versuch seitens des Providers (wie ich hier schon gelesen habe, arbeiten die übrigen Provider mit ähnlichen Tricks) den Kunden durch fragwürdige Argumente zu einer Vertragsverlängerung zu zwingen.

Schuld sind immer die anderen?Von dem Anbietern wird erwartet das sie 100% alles richtig machen.Du wirst doch in der Lage sein, deinen Vertrag zum richtigen Zeitpunkt zu kündigen.Gut,Fehler sind immer möglich.Nur sollte man auch dazu stehen und nicht diese bei anderen suchen.
Menü
[1.3.1] medua antwortet auf hANDYLAUSI
17.09.2003 01:14
Blödsinn schreiben und das Maul weit aufreißen, das können sie.
Menü
[] medua antwortet auf
16.09.2003 16:27
Die Mobilfunkfirmen handeln logischerweise in ihrem eigenen Interesse. Und wenn du Fehler machst, ist das dein Problem. Die werden das sicher ausnutzen, wenn sich eine Möglichkeit ergibt. Ist doch logisch. Genauso wie wir (die Kunden) jede auch nur irgendwie mögliche Lücke (und sei sie noch so winzig) bis zum Abwinken ausnutzen (bis auch sie dann endlich geschlossen wird) genauso nutzen die Firmen ihr Recht aus und versuchen ihre Zahlungen einzutreiben (obwohl ich die Methoden der User oft noch übertriebener finde). Also kann ich dir da nur sagen: Pech gehabt, nächstes mal besser informieren. Jetzt hast halt den Vertrag noch 1 Jahr länger. So schlecht ist o2 ja auch nicht. Am besten verlängerst du noch um ein weiteres Jahr (also 24 Monate dann), dann bekommste auch noch ein neues Handy und du kannst dir dann noch die WAP-Flat buchen ;))) Dann macht o2 auch richtig Spaß... ;)



Ach ja, viel Spaß vor Gericht. Wie wäre es, wenn du das hier nicht rumtratschst, sondern uns erst dann wieder etwas davon schreibst, wenn du auch wirklich vor Gericht bist ;)

Ach ja, die Gerichtskosten musst du zusätzlich zu den Vertragskosten dann auch noch zahlen. Also kannst du ja schonmal dein Auto inserieren.
Menü
[1] Martin Kissel antwortet auf medua
16.09.2003 16:51
Benutzer OliverD schrieb:
Wegen Leuten wie Dir muss ich jetzt ein Jahr lang für einen Vertrag zahlen, den ich garnichtmehr nutze.

Tja, also das hast du dir selbst zu verdanken.
Menü
[2] medua antwortet auf medua
16.09.2003 16:51
Benutzer OliverD schrieb:
Schön für Dich. Das nächste mal behalte deine Kommentare für Dich!!! Wegen Leuten wie Dir muss ich jetzt ein Jahr lang für einen Vertrag zahlen, den ich garnichtmehr nutze. Also geht doch bitte dahin, wo Du hingehörst und verschone mich mit deinen Kommentaren. Ach ja: Ich werde bestimmt keine Gerichtskosten bezahlen, wenn es soweit kommt.

In diesem Sinne

Wegen mir musst du deinen Vertrag sicher nicht behalten. Der Einzige, wegen dem du das musst, bist du selbst. Man kann nunmal nicht unendliche Kullanz von den Firmen erwarten und dann auch noch meinen, umsonst telefonieren zu können. Diese Praxis geht nunmal nicht auf. Die Firmen fordern ihre Rechte ein und die User versuchen auch alles, um möglichst viel Leistung für möglichst kein Geld zu bekommen. Das ist nunmal die Marktwirtschaft.

Und diesmal hast du einfach Pech gehabt. Du kannst ja bei o2 anrufen und um Kullanz bitten, aber ich denke, da hast du wenig Aussichten.

Solltest du vor Gericht gehen, zahlst du logischerweise auch die Kosten. Ansonsten werden die das schon einfordern (wozu gibt's auch sonst Gerichtsvollzieher). Also ich würde mir die Sache überlegen. Na ja, was soll's. Das waren ja eh nur große Töne. Laut Forum waren hier schon 1000 Leute vor Gericht und in Wirklichkeit war es kaum jemand. Also besser nicht so große Töne spucken.
Menü
[2.1] medua antwortet auf medua
16.09.2003 17:07
Ist mir ziemlich schnuppe. Du zahlst, wenn du für Blödsinn klagst.

Glauben die Leute hier eigentlich selbst den Scheis*, den sie behaupten?? Wenn ja, ist mir klar, warum es mit Deutschland nur noch bergab geht.
Menü
[2.1.1] medua antwortet auf medua
16.09.2003 17:08
Na ja, über 50% des Forums hat ja gar keine Zeit mehr zum Nachdenken. Die sind ja alle mit Nörgeln und Klagen beschäftigt. ;)
Menü
[2.2] spunk_ antwortet auf medua
16.09.2003 17:55
Benutzer OliverD schrieb:

Ich glaube du verstehst mich nicht. Ich zahle keine Gerichtskosten, weil ich RECHTSCHUTZERSICHERT bin. Und wegen
die rechtschutzversicherung prüft vorab, ob sich ein klageweg lohnt.

im negativen fall wird i.d.r die kostenübernahme abgelehnt.

Menü
[2.3] pistazienfresser antwortet auf medua
17.09.2003 16:14
Benutzer OliverD schrieb:
Soo... war ja nur ein Mißverständniss. Als ich da nochmal angerufen habe, haben die die Kündigung bestätigt.
Schon schriftlich?
Sind also
doch ganz nette Leute da....

Gruss, c0c4in3
Freut mich für dich!
Finde es auch gut, wenn solche "Erfolgsmeldungen" auch ins Netz gestellt werden.
Nach meinen Erfahrungen sind die Leute bei o2 an der Hotline auch sehr freundlich.
Allerdings finde ich die vielen kleinen Missverständnisse meist recht nervig.
Beste Grüße
pistazienfresser
Menü
[] frogi antwortet auf
16.09.2003 16:28
Benutzer OliverD schrieb:
Hallo,

hatte am 15 Dezember vor 2 Jahren einen Mobilfunkvertrag bei Viag Interkom (jezt o2) abgeschlossen. Diesen habe ich Anfang Septemer gekündigt. Nun aber schreiben die mir, dass Sie die Kündigung nicht annehmen, weil ich geschrieben habe: Ich kündige den Mobilfunkvertrag zum 15.09.03 und nicht zum 15.12.03. Macht das denn einen Unterschied? Ich kann doch am 01. oder 02. September zum 15.09.03 kündigen, da dann die Frist abläuft. Die haben mir jetzt geschrieben, dass sich mein Vertrag um 1!!! Jahr verlängert hat. Ist das richtig so? Wenn ja, ist das eine Riesen Sauerei!!! Die hätten mir doch schon vorher sagen können, dass ich nicht zum 15.09. kündigen kann, wenn es so wäre. Aber nein, den Brief habe ich erst heute erhalten. Wäre gut, wenn mir jemand einen Ratschlag geben könnte. Weil wenn die das jetzt so machen gehe ich vor Gericht.

Danke und Gruss, Oliver

hi,

wenn du am 15.12. einen vertrag abgeschlossen hast kannst du auch erst zum 15.12 kündigen und nicht schreiben, dass du zum 15.09. kündigst. sagen wir mal du hast einen vertrag mit einer24monatigen laufzeit abgeschlossen. dann läuft dieser vertrag auch zwei jahre mindestens und nicht 1,75 jahre.
mit der frist hast du das bestimmt falsch verstanden. kündigt man einen vertrag so hat man eine bestimmt frist zu welcher die kündigung eingetroffen sein muss. bei o2 sind das glaube ich 3 monate zum vertragsende. deine kündigung hätte also spätestens bis zum 15.09.03 bei o2 sein müssen. ABER: in dieser kündigung hätte entweder stehen müssen "ich kündige zum nächstmöglichen termin" oder "ich kündige fristgerecht zum 15.12.03"
denn dein vertrag läuft bis zum 15.12. und hört nicht vorher auf. (es sei denn sie schmeißen dich raus weil du nicht zahlst oder so, aber dann hast du schlechte chancen irgendwo anders noch einen vertrag zu bekommen)

kannst ja gerne klagen. aber jedem pfiffigen anwalt sollte im voraus auffalen, ds es nichts zu klagen gibt.

gruß
frogi
Menü
[] pistazienfresser antwortet auf
16.09.2003 16:29
Benutzer OliverD schrieb:
Hallo,

hatte am 15 Dezember vor 2 Jahren einen Mobilfunkvertrag bei Viag Interkom (jezt o2) abgeschlossen. Diesen habe ich Anfang Septemer gekündigt. Nun aber schreiben die mir, dass Sie die Kündigung nicht annehmen, weil ich geschrieben habe: Ich kündige den Mobilfunkvertrag zum 15.09.03 und nicht zum 15.12.03. Macht das denn einen Unterschied? Ich kann doch am 01. oder 02. September zum 15.09.03 kündigen, da dann die Frist abläuft. Die haben mir jetzt geschrieben, dass sich mein Vertrag um 1!!! Jahr verlängert hat. Ist das richtig so? Wenn ja, ist das eine Riesen Sauerei!!! Die hätten mir doch schon vorher sagen können, dass ich nicht zum 15.09. kündigen kann, wenn es so wäre. Aber nein, den Brief habe ich erst heute erhalten. Wäre gut, wenn mir jemand einen Ratschlag geben könnte. Weil wenn die das jetzt so machen gehe ich vor Gericht.

Danke und Gruss, Oliver
Hi Oliver,
würde einfach mal einen sachlichen Brief/Fax hin schreiben, in dem ich außerdem noch mal ausdrücklich ab dem 15.01.04 die Einzugsermächtigung entziehe. (Für später: Ein Einzug ohne Einzugsermächtigung ist regelmäßig als Betrug zu werten, dann kümmert sich die Staatsanwaltschaft um die Sache, StA Nürnberg dürfte örtlich zuständig sein.)
Im Brief schreiben:
Deine Kündigung war als Kündigung zum Ende der Mindestlaufzeit auszulegen (§§ 133, 157 BGB), zumindest aber in eine solche Kündigung umzudeuten (§ 140 BGB). Dass ist meiner Erinnerung nach z.B. bei der Umdeutung einer fristlosen in eine befristete Kündigung allgemein anerkannt. (Näheres im "Palandt" oder einem anderen BGB-Kommentar in jeder größeren Bücherei.)
Text des BGB unter:
http://bundesrecht.juris.de/bundesrecht/bgb/index.html
Viel Erfolg
pistazienfresser
(nur ein Tipp, keine verbindliche Rechtsberatung)
pistazienfresser
Menü
[1] pistazienfresser antwortet auf pistazienfresser
16.09.2003 17:11
Benutzer pistazienfresser schrieb:
Benutzer OliverD schrieb:
Hallo,

hatte am 15 Dezember vor 2 Jahren einen Mobilfunkvertrag bei Viag Interkom (jezt o2) abgeschlossen. Diesen habe ich Anfang Septemer gekündigt. Nun aber schreiben die mir, dass Sie die Kündigung nicht annehmen, weil ich geschrieben habe: Ich kündige den Mobilfunkvertrag zum 15.09.03 und nicht zum 15.12.03. Macht das denn einen Unterschied? Ich kann doch am 01. oder 02. September zum 15.09.03 kündigen, da dann die Frist abläuft. Die haben mir jetzt geschrieben, dass sich mein Vertrag um 1!!! Jahr verlängert hat. Ist das richtig so? Wenn ja, ist das eine Riesen Sauerei!!! Die hätten mir doch schon vorher sagen können, dass ich nicht zum 15.09. kündigen kann, wenn es so wäre. Aber nein, den Brief habe ich erst heute erhalten. Wäre gut, wenn mir jemand einen Ratschlag geben könnte. Weil wenn die das jetzt so machen gehe ich vor Gericht.

Danke und Gruss, Oliver
Hi Oliver, würde einfach mal einen sachlichen Brief/Fax hin schreiben, in dem ich außerdem noch mal ausdrücklich ab dem 15.01.04 die Einzugsermächtigung entziehe. (Für später: Ein Einzug ohne Einzugsermächtigung ist regelmäßig als Betrug zu werten, dann kümmert sich die Staatsanwaltschaft um die Sache, StA Nürnberg dürfte örtlich zuständig sein.)
Im Brief schreiben:
Deine Kündigung war als Kündigung zum Ende der Mindestlaufzeit auszulegen (§§ 133, 157 BGB), zumindest aber in eine solche Kündigung umzudeuten (§ 140 BGB). Dass ist meiner Erinnerung nach z.B. bei der Umdeutung einer fristlosen in eine befristete Kündigung allgemein anerkannt. (Näheres im "Palandt"

Vgl. Heinrichs in Palandt, Bürgerliches Gesetzbuch, 62. Auflage, § 140 Rn. 9 (unter Verweis auf BGB NJW 98, 76, BAG 02, 2972): Umdeutung einer fristlosen in eine fristgemäße Kündigung möglich (Näheres dort).

oder einem
anderen BGB-Kommentar in jeder größeren Bücherei.) Text des BGB unter:
http://bundesrecht.juris.de/bundesrecht/bgb/index.html
Viel Erfolg
pistazienfresser (nur ein Tipp, keine verbindliche Rechtsberatung)
pistazienfresser
Menü
[2] Edigegus antwortet auf pistazienfresser
16.09.2003 17:17
Hallo Oliver!

Würde auch wie pistazienfresser schon geschrieben hat, auf die Auslegung Deines Schreibens nach §§ 133, 157 BGB und die Umdeutung nach $ 140 BGB verweisen.

Das würde ich aber sachlich und vor allem freundlich vortragen, bei der Gelegenheit kannst Du ja auch anführen, daß Du Dich leider vertippt hast.

Ansonsten wäre ein derartiges Verhalten eines Dienstleisters für mich Grund genug, um über die Fortsetzung des Vertragsverhältnisses nachzudenken.

Vielleicht klappt es ja, wenn Du nachfragst. Also, viel Glück!


Mirko
Menü
[2.1] dts antwortet auf Edigegus
16.09.2003 17:44
Benutzer Edigegus schrieb:
Hallo Oliver!

Würde auch wie pistazienfresser schon geschrieben hat, auf die Auslegung Deines Schreibens nach §§ 133, 157 BGB und die Umdeutung nach $ 140 BGB verweisen.

Das würde ich aber sachlich und vor allem freundlich vortragen, bei der Gelegenheit kannst Du ja auch anführen, daß Du Dich leider vertippt hast.

>

Hi Oliver,

ich würde jetzt noch gar nichts von Paragraphen und Klage schreiben. Bitte o2 einfach nochmal schriftlich um die Anerkennung Deiner Kündigung zum 15.12. Du hast Dich eben einfach verschrieben. Schreibe freundlich und sachlich. Das bringt meist mehr als irgendwelche Drohungen. Klagen kannst Du ggf. später immer noch.

Viel Erfolg.
Peter
Menü
[2.2] pistazienfresser antwortet auf Edigegus
16.09.2003 18:11
Benutzer Edigegus schrieb:
Hallo Oliver!

Würde auch wie pistazienfresser schon geschrieben hat, auf die Auslegung Deines Schreibens nach §§ 133, 157 BGB und die Umdeutung nach $ 140 BGB verweisen.

Das würde ich aber sachlich und vor allem freundlich vortragen,

Nicht dass ich missverstanden werde: mit der StA oder ähnlichem natürlich erst kommen (oder auch nur drohen), wenn jemand tatsächlich ohne Einzugsermächtigung von deinem Konto abbuchen würde. So auch mit der rechtlichen Bewertung von solchem Tun (Abbuchung ohne Einzugsermächtigung).
Gruss
pistazienfresser

bei der Gelegenheit kannst Du ja auch anführen, daß Du Dich leider vertippt hast.

Ansonsten wäre ein derartiges Verhalten eines Dienstleisters für mich Grund genug, um über die Fortsetzung des Vertragsverhältnisses nachzudenken.

Vielleicht klappt es ja, wenn Du nachfragst. Also, viel Glück!


Mirko
Menü
[] tops antwortet auf
16.09.2003 16:33
Daher kündige ich immer "zum nächstmöglichen Zeitpunkt". Das ging bisher immer durch.

Aber o2 hängt oft sehr an seinen Kunden. Ich habe selbst schon erlebt, dass wenn man sich Infomaterial bei den etlichen "wollen sie auch wirklich kündigen"-Anrufen zusenden lässt, dies bereits als zugestimmter Verlängerung um 2 Jahre gewertet wird. Obwohl eine Vertragsende schriftlich bestätigt wurde.

Mein Tip: Einfach mal freundlich die Hotline anrufen und den Sachverhalt erklären. Bei mir haben sie auch akzeptiert, dass mein Vertrag nicht um zwei Jahre verlängert wird. Aber Achtung: es ging bei mir dann sehr fix. Kurz nach dem Telefonat konnte ich nicht mehr telefonieren. Wurde jedoch noch für den vollen Monat abgerechnet - aber besser als zwei weitere Jahre ;-)

Gruß Tobias
Menü
[] spunk_ antwortet auf
16.09.2003 17:58
Benutzer OliverD schrieb:

vorher sagen können, dass ich nicht zum 15.09. kündigen kann,
du kannst zu jedem termin kündigen... am sinnvollsten sind termine nach der mindestvertragslaufzeit.

ich würde raten den sachverhalt nochmals so an o2 zu schreiben.
evtl. ann deine ansicht ja akzeptiert werden.
ansonsten einfach sofort zum mindestvertragsende kündigen.

(ich selbst habe bisher stets kurz nach vertragsabschluss gekündigt, also etwa 20-24 monate vor laufzeitende)
Menü
[1] No.1 antwortet auf spunk_
17.09.2003 09:14
Benutzer spunk_ schrieb:

(ich selbst habe bisher stets kurz nach vertragsabschluss gekündigt, also etwa 20-24 monate vor laufzeitende)

Hast Du dadurch schon irgendwelche Nachteile verspürt (an der Hotline schlechter behandelt...)?

Ruft o2 dann ggf. eher an und fragt, ob Du nicht verlängern willst?

Ich hab auch überlegt erst zu kündigen, vielleicht bekomme ich dann ein besseres Angebot.

Ein Bekannter wollte erst kündigen, hat das der Hotline am Ende auch gesagt; daraufhin haben die ihm das Handy für 0 Euro statt 50 gegeben.
Menü
[1.1] News_gmbh antwortet auf No.1
17.09.2003 09:46
Hallöchen "No.1"!

Einen Anruf bekommst Du auf jeden Fall um zu erfahren, wieso gekündigt wurde und unterbreiten Dir eventuell ein Bleib-Angebot. Danach kam zumindestens in meinem Fall keine Anrufe mehr von O2. Vertrag gekündigt innerhalb 8 Wochen nach Vertragsabschluss.

Mit freundlichen Grüßen
NGH
Menü
[1.1.1] No.1 antwortet auf News_gmbh
17.09.2003 10:08
Benutzer News_gmbh schrieb:

Einen Anruf bekommst Du auf jeden Fall um zu erfahren, wieso gekündigt wurde und unterbreiten Dir eventuell ein Bleib-Angebot.

Also sollte ich auf jeden Fall kündigen, um dann zu sehen, ob sie was besseres anbieten?
Menü
[1.1.1.1] News_gmbh antwortet auf No.1
17.09.2003 10:13
Hallöchen "No.1"!

Ob Du was besseres bekommst, kann ich nicht sagen. Auf jeden Fall unterbreiten Sie Dir ein Angebot. Aber nachdem Sie ein Scoringverfahren eingeführt haben, dürfte die Differenz zwischen einem "Normalangebot" und einem "Specialangebot" nicht weit von einander entfernt sein.

Durch den Anruf wird zuerst nach dem Grund gefragt. Wie sich das Gespräch dann weiter entwickelt, ist unterschiedlich.

Taktisch ist es eigentlich besser, zu kündigen um ein besseres Angebot zu bekommen.
Wer nicht kündigt, will quasi sowieso sein Vertrag verlängern.

Mit freundlichen Grüßen
NGH
Menü
[1.1.1.1.1] No.1 antwortet auf News_gmbh
17.09.2003 10:17
Taktisch ist es eigentlich besser, zu kündigen um ein besseres Angebot zu bekommen.

Meinen Kollegen haben sie selbst angerufen und nachgefragt, was er machen will. Denen sagte er, dass er kündigen wollte.

Daraufhin gab es das Handy umsonst.

Hat sich also gelohnt!
Menü
[1.2] frühzeitige Kündigung
Alexda antwortet auf No.1
17.09.2003 10:20
Benutzer No.1 schrieb:
Benutzer spunk_ schrieb:

(ich selbst habe bisher stets kurz nach vertragsabschluss gekündigt, also etwa 20-24 monate vor laufzeitende)

Hast Du dadurch schon irgendwelche Nachteile verspürt (an der Hotline schlechter behandelt...)?

Ruft o2 dann ggf. eher an und fragt, ob Du nicht verlängern willst?

Ich habe bei Eplus mal 4-5 Monate nach Vertragsabschluss gekündigt und sofort ein Angebot zur Verlängerung um 24 Monate bekommen :-) Es sah so aus, als wollten sie mir SOFORT ein neues Handy geben, dafür dass ich nach den kommenden 20 Monaten nochmal 24 Monate verlängere.

Ich hab auch überlegt erst zu kündigen, vielleicht bekomme ich dann ein besseres Angebot.

Ich würde grundsätzlich 6 Monate vor Ablauf per Fax oder normalem Brief kündigen und um schriftliche Bestätigung bitten. Billiger als Einschreiben in letzter Minute und man kann noch auf die schriftliche Bestätigung warten.

Dann bekommt man in der Regel mit der Bestätigung ein schriftliches Angebot und hat noch Zeit, darüber zu verhandeln(!!) bzw. nachzudenken.

Zum Thema verhandeln: Ich habe schon mal eine GG-Befreiung von 15 auf 20 Monate hoch gehandelt. Also sollte man es auf jeden Fall versuchen.

Menü
[1.2.1] No.1 antwortet auf Alexda
17.09.2003 10:25
Ich habe bei Eplus mal 4-5 Monate nach Vertragsabschluss gekündigt und sofort ein Angebot zur Verlängerung um 24 Monate bekommen :-) Es sah so aus, als wollten sie mir SOFORT ein neues Handy geben, dafür dass ich nach den kommenden 20 Monaten nochmal 24 Monate verlängere.

Ist natürlich nicht ratsam, direkt nach Abschluss noch ein neues Handy zu nehmen: Lieber nach 24 Monaten ein dann aktuelles.

Ich würde grundsätzlich 6 Monate vor Ablauf per Fax oder normalem Brief kündigen und um schriftliche Bestätigung bitten. Billiger als Einschreiben in letzter Minute und man kann noch auf die schriftliche Bestätigung warten.

Genau.

Dann bekommt man in der Regel mit der Bestätigung ein schriftliches Angebot und hat noch Zeit, darüber zu verhandeln(!!) bzw. nachzudenken.

Dann kündige ich bei o2 4 Monate vor Ablauf, also nach 20 Monaten, dann kann ich ja erstens verlängern und bin noch in der 3-Monats-Frist.

Zum Thema verhandeln: Ich habe schon mal eine GG-Befreiung von 15 auf 20 Monate hoch gehandelt. Also sollte man es auf jeden Fall versuchen.

Ich möchte keine 79 Euro für ein neues S55 zahlen. 160 DM hätte früher keiner für ein Vertragshandy bezahlt.

Bei 19 oder 29 Euro ist Schluss.

Neulich beim privaten Händler (kein o2-Shop) gabs das S55 mit Cam für 29 Euro, ohne für 9,95 Euro. Oder ich verlängere dort.
Menü
[1.2.1.1] Alexda antwortet auf No.1
17.09.2003 10:32
Benutzer No.1 schrieb:
Dann kündige ich bei o2 4 Monate vor Ablauf, also nach 20 Monaten, dann kann ich ja erstens verlängern und bin noch in der 3-Monats-Frist.

Ist egal wann du kündigst (solange rechtzeitig), die Angebote bekommst du auf jeden Fall.

Zum Thema verhandeln: Ich habe schon mal eine GG-Befreiung von 15 auf 20 Monate hoch gehandelt. Also sollte man es auf jeden Fall versuchen.

Ich möchte keine 79 Euro für ein neues S55 zahlen. 160 DM hätte früher keiner für ein Vertragshandy bezahlt.

Bei 19 oder 29 Euro ist Schluss.

Neulich beim privaten Händler (kein o2-Shop) gabs das S55 mit Cam für 29 Euro, ohne für 9,95 Euro. Oder ich verlängere dort.

Kommt natürlich auch darauf an, was es für ein Vertrag ist, bzw. ob das Angebot auch bei Verlängerung gilt.

Wenn du ein Angebot von einem Händler über einen Neuabschluß hast, kannst du das auch an der Hotline sagen, dann verbessern sie vielleicht ihr Angebot.
Menü
[1.2.1.2] RE: Handypreise
Hightower antwortet auf No.1
18.09.2003 17:38
Ich möchte keine 79 Euro für ein neues S55 zahlen. 160 DM hätte früher keiner für ein Vertragshandy bezahlt.


Täusche Dich da nicht!

vom 26.8.-16.9.99 wurde z.B. das Nokia 6150 Dual-Band-Handy für 259 DM (132,42 EUR) angeboten.

Aber auch die Vorgängermodelle des S55 waren nicht billiger als heute:

Im August 2000: Siemens S35i WAP für 199 DM (101,75 EUR)

Im August 2001: Siemens S45 GPRS für ab 299 DM (152,88 EUR)

Das S35i inzwischen als SilverEdition kostete im August 2001 immer noch 149 DM (76,18 EUR)

Allerdings gab es bei Viag-Interkom auch 0 DM Handys.

H
T

PS: 79 EUR sind "nur" 154,51 DM also 3,5% weniger
Menü
[1.2.1.2.1] No.1 antwortet auf Hightower
18.09.2003 18:02
Im August 2000: Siemens S35i WAP für 199 DM (101,75 EUR)

Im August 2001: Siemens S45 GPRS für ab 299 DM (152,88 EUR)

Das S35i inzwischen als SilverEdition kostete im August 2001 immer noch 149 DM (76,18 EUR)

Allerdings gab es bei Viag-Interkom auch 0 DM Handys.

August 2002: Das super ME45 für 1 Euro - so ein Preis wäre doch mal wieder nett! :-)
Menü
[1.2.1.2.1.1] stefie-im-netz antwortet auf No.1
18.09.2003 18:19
Benutzer No.1 schrieb:
Im August 2000: Siemens S35i WAP für 199 DM (101,75 EUR)

Im August 2001: Siemens S45 GPRS für ab 299 DM (152,88 EUR)

Das S35i inzwischen als SilverEdition kostete im August 2001 immer noch 149 DM (76,18 EUR)

Allerdings gab es bei Viag-Interkom auch 0 DM Handys.

August 2002: Das super ME45 für 1 Euro - so ein Preis wäre doch mal wieder nett! :-)

Wenn mich nicht alles täuscht ging es Dir um das S55. Richtig!?

Kostet bei mir in der VVL zwischen 69 und 110€
Menü
[1.2.1.2.1.1.1] No.1 antwortet auf stefie-im-netz
18.09.2003 20:03
Wenn mich nicht alles täuscht ging es Dir um das S55. Richtig!?

Ja, aber mein Vorredner hat alte Preise aufgeführt, die ich ergänzt habe um zu zeigen, dass es auch mal billigere Handys gab.
Menü
[1.3] spunk_ antwortet auf No.1
17.09.2003 17:11
Benutzer No.1 schrieb:

Hast Du dadurch schon irgendwelche Nachteile verspürt (an der Hotline schlechter behandelt...)?
kann ich absolut nicht sagen. ich benötige die hotline eigentlioch garnicht.

und im unterschied zu den anderen hier kam bei mir auch kein anruf von der kundenbetreuung nach der kündigung.

und falls doch möchte ich auch nicht verlängern, denn i.d.r. ist bei nem vertragsneuabschluss die provision für den händler höher. ausserdem kann ich auf diese art auch ne neue nummer kriegen.
Menü
[1.3.1] berchkerw@ antwortet auf spunk_
19.09.2003 09:01
Benutzer spunk_ schrieb:
Benutzer No.1 schrieb:

Hast Du dadurch schon irgendwelche Nachteile verspürt (an der Hotline schlechter behandelt...)?
kann ich absolut nicht sagen. ich benötige die hotline eigentlioch garnicht.

und im unterschied zu den anderen hier kam bei mir auch kein anruf von der kundenbetreuung nach der kündigung.

und falls doch möchte ich auch nicht verlängern, denn i.d.r. ist bei nem vertragsneuabschluss die provision für den händler höher. ausserdem kann ich auf diese art auch ne neue nummer kriegen.

Und neue tarife, welche in der Regel höher sind, Anschlusspreis von 24,95 Euronen etc. ;-)
Menü
[1.3.1.1] pistazienfresser antwortet auf berchkerw@
19.09.2003 12:19
Benutzer berchkerw@ schrieb:
Benutzer spunk_ schrieb:
Benutzer No.1 schrieb:

Hast Du dadurch schon irgendwelche Nachteile verspürt (an der Hotline schlechter behandelt...)?
kann ich absolut nicht sagen. ich benötige die hotline eigentlioch garnicht.

und im unterschied zu den anderen hier kam bei mir auch kein anruf von der kundenbetreuung nach der kündigung.

und falls doch möchte ich auch nicht verlängern, denn i.d.r. ist bei nem vertragsneuabschluss die provision für den händler höher. ausserdem kann ich auf diese art auch ne neue nummer kriegen.

Und neue tarife, welche in der Regel höher sind, Anschlusspreis von 24,95 Euronen etc. ;-)
Deshalb kündige ich immer gleich nach Vertragsschluss zum Ende der 24 Monate und kann dann immer noch nach 24 Monaten meinen Vertrag zu den alten Tarifen verlängern (zumindest war das bei mir bei o2 bislang so).
Gruss pistazienfresser