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ich sehe schon den nächsten o2 aufreger kommen


03.07.2005 14:55 - Gestartet von 1328
Da ja wohl die cdu/csu die wahl gewinnen wird und diese sich wohl einig sind das die Ust. auf 18% steigen wird, wird o2 diese erhöhung voll an den kunden weitergeben (das sehe ich in meiner glaskugel ;-) )

wenn ich mich recht erinnere hat das die telekom bei der änderung von 15 auf 16% auch gemacht. deswegen gabs dann damals auch dei krummen 0190er preise - ich glaube aus 3,60DM wurden dann 3,62DM !

scheibar war das auch rechtens oder keiner hat geklagt.

ich weiss allerdings nicht ob man bei der telekom im vertrag netto preise hat. bei o2 meine ich mich entsinnen zu können das ich brutto unterschrieben habe, oder ? wie ist da eigentlich die rechtslage ?
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[1] handytim antwortet auf 1328
03.07.2005 16:24
Benutzer 1328 schrieb:
ich weiss allerdings nicht ob man bei der telekom im vertrag netto preise hat. bei o2 meine ich mich entsinnen zu können das ich brutto unterschrieben habe, oder ? wie ist da eigentlich die rechtslage ?

Was kann o2 für eine Mehrwertsteuererhöhung? Es wird kein außerordentliches Kündigungsrecht geben.

Ciao
Tim
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[1.1] j.m. antwortet auf handytim
03.07.2005 17:13
Aber ich habe doch Bruttopreise von 3 oder 5 Cent z.B. in der Homezone im Ort.

Dann müssen die ihre Nettopreise so weit senken (quasi nur auf dem Papier), dass die Bruttopreise wieder stimmen. Fertig.

Wenn ich Nettopreise unterschrieben hätte, dann wäre das ja zzgl. MwSt, auch wenn es 25 % wären, und dann zu zahlen.
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[1.1.1] handytim antwortet auf j.m.
03.07.2005 17:16
Na dann lest doch mal Punkt 12 der AGB (insbesondere den letzten Satz).

Ciao
Tim
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[1.1.1.1] j.m. antwortet auf handytim
03.07.2005 17:28
"12 Änderung von Allgemeinen Geschäftsbedingungen, Leistungsbeschreibungen und Entgelten

Änderungen der Allgemeinen Geschäftsbedingungen, der Leistungsbeschreibungen und der Entgelte werden dem Kunden schriftlich rechtzeitig vor der Änderung mitgeteilt. Die Änderungen gelten als genehmigt und werden wirksam, wenn der Kunde ihnen nicht innerhalb eines Monats nach Zugang der Änderungsmitteilung widersprochen hat, sofern O2 den Kunden in der Mitteilung der Änderungen ausdrücklich auf diese Folge hingewiesen hat. Nicht genehmigungspflichtig ist eine Änderung von Entgelten für solche Leistungen, die O2 nicht selbst erbringt, sondern die von Dritten unter Nutzung des Mobilfunknetzes von O2 erbracht werden oder die im Rahmen des Mobilfunkvertrages als Nebenleistungen anzusehen sind. Das gleiche gilt für die Anpassung von Entgelten infolge einer Änderung der gesetzlichen Umsatzsteuer."

Der letzte Satz: Dann hat man wohl Sokü-Recht, oder?
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[1.1.1.1.1] handytim antwortet auf j.m.
03.07.2005 17:32
Benutzer j.m. schrieb:
Der letzte Satz: Dann hat man wohl Sokü-Recht, oder?

Lies es mal richtig durch. Auch der vorletzte Satz (bzw sein Anfang) ist wichtig.

Ciao
Tim
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[1.1.1.1.2] NicoF antwortet auf j.m.
03.07.2005 18:21
Benutzer j.m. schrieb:
"12 Änderung von Allgemeinen Geschäftsbedingungen, Leistungsbeschreibungen und Entgelten

Änderungen der Allgemeinen Geschäftsbedingungen, der Leistungsbeschreibungen und der Entgelte werden dem Kunden schriftlich rechtzeitig vor der Änderung mitgeteilt. Die Änderungen gelten als genehmigt und werden wirksam, wenn der Kunde ihnen nicht innerhalb eines Monats nach Zugang der Änderungsmitteilung widersprochen hat, sofern O2 den Kunden in der Mitteilung der Änderungen ausdrücklich auf diese Folge hingewiesen hat. -CUT-

Nicht genehmigungspflichtig ist eine Änderung von Entgelten für solche Leistungen, die O2 nicht selbst erbringt, sondern die von Dritten unter Nutzung des Mobilfunknetzes von O2 erbracht werden oder die im Rahmen des Mobilfunkvertrages als Nebenleistungen anzusehen sind. Das gleiche gilt für die Anpassung von Entgelten infolge einer Änderung der gesetzlichen Umsatzsteuer."

Alle Leistungen die o2 nicht selbst erbring, z.B. Leistungen von jamba oder Handelsbaltt (wenn das jetzt was kosten würde in Zukunft) oder Änderungen der Umsatzsteuer schliessen die Genehmigungspflicht vom Kunden aus. Also kein SoKü-Recht.

Warum auch sollten sie die Nettopreise infolge einer Mwst.-Erhöhung senken? Was okann o2, oder besser gesagt alle betroffenen Unternehmen in D dafür wenn der Staat die Steuern erhöht?

Bye
Nico

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[1.1.1.1.2.1] 1328 antwortet auf NicoF
03.07.2005 19:45
hahaha :-)

ich wusste das das der aufreger wird :-)

die einem werden behaupten:

ich hab aber für x cent/minute unterschrieben

die anderen:

ja da ist eben so...da kann man nix machen wenn halt die steuern erhöht werden.

:-)

und richtig schlimm wirds erst wenn

betreiber A die Ust erhöhung weitergibt und betreiber B nicht.


---------

naja wollen wir mal hoffen das man dann durch diverse steuerveränderungen mehr geld in der tasche hat. dann ist auch die höhere Ust. egal. - siehe dänemark glaube 25% Ust.


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[1.1.1.1.2.1.1] 1328 antwortet auf 1328
03.07.2005 19:54
nachtrag:

ich glaube 1998 als von 15 auf 16 % erhöht wurde. hat nur die telekom festnetz sparte die Ust weitergegeben. die mobil betreiber nicht.

viele können sie auch nicht weitergeben
bei preisen wie 1 euro oder 99 cent .. können die sachen ja nicht plötzlich 1,02 kosten. sieht ja irgendwie schei**e aus ;-)
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[1.1.1.1.2.1.1.1] NicoF antwortet auf 1328
03.07.2005 23:25
Benutzer 1328 schrieb:
nachtrag:

ich glaube 1998 als von 15 auf 16 % erhöht wurde. hat nur die telekom festnetz sparte die Ust weitergegeben. die mobil betreiber nicht.

Ist das schon wieder solange her? WOW wie die Zeit vergeht...da hatten wir in unserer Familie endlich nen Telefonanschluss, auf mein Drängen hin. An Handy war da noch garnet zu denken. *g*


viele können sie auch nicht weitergeben bei preisen wie 1 euro oder 99 cent .. können die sachen ja nicht plötzlich 1,02 kosten. sieht ja irgendwie schei**e aus

ja das stimmt schon, aber noch ist nix raus das die Mwst. kommt, also Ruhe bewahren ;-)

Bye
Nico
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[1.1.1.1.2.1.1.1.1] Die Lösung lautet:
Mogul antwortet auf NicoF
04.07.2005 00:43
Mischkalkulation !

So haben alle Einzelhändler das letzte mal kalkuliert, anders geht dies auch gar nicht.

Für die Mobilfunker wirds natürlich schwierig bei dem kleinen Sortiment ;-)
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[1.1.1.1.2.1.1.1.2] RE: Folgen der MwSt.-Erhöhung
Hightower antwortet auf NicoF
04.07.2005 15:53
Benutzer NicoF schrieb:
Benutzer 1328 schrieb:

viele können sie auch nicht weitergeben bei preisen wie 1 euro oder 99 cent .. können die sachen ja nicht plötzlich 1,02 kosten. sieht ja irgendwie schei**e aus

ja das stimmt schon, aber noch ist nix raus das die Mwst. kommt, also Ruhe bewahren ;-)

Ich bin sicher. Nach der Wahl kommt die MwSt.-Erhöhung auf 18% wenn nicht gar auf 20%.

Schau die doch die Euroumstellung an. Da wurde aus 9,99 DM 5,11 Euro und aus 19,99 DM wurden 10,22 Euro.

Viele Geschäfte haben diese Preise bis heute behalten (ich sehe sehr oft noch 1,53 Euro) oder die Preise wurden angepaßt. Entweder auf 5,19 Euro bzw. 10,29 Euro oder gar auf 5,99 Euro oder 10,99 Euro.

So wird es nach einer Mehrwertsteuererhöhung auch sein. Nicht für Bestandskunden (da sonst Sokü) aber für Neukunden.

So könnten die Netzbetreiber glatte Beträge einführen. Statt 9,95 / 9,99 Euro GG kommt man auf 10 Euro (Preissenkung) holt es Geld aber dann über die höheren Gesprächspreise wieder rein. SMS nun 20 Cent, MMS nun 40 Cent etc.

H
T
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[1.1.1.1.2.1.1.1.2.1] chrissi125 antwortet auf Hightower
04.07.2005 21:24
Kann nicht bitte mal ein Jurist hier die Begriffe Sonderkündigung und außerordentliche Kündigung juristisch exakt definieren?
Das wäre in manch einer Diskussion hier sehr hilfreich...
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[1.1.1.1.2.1.1.1.2.1.1] Hightower antwortet auf chrissi125
05.07.2005 08:41
Benutzer chrissi125 schrieb:
Kann nicht bitte mal ein Jurist hier die Begriffe Sonderkündigung und außerordentliche Kündigung juristisch exakt definieren?
Das wäre in manch einer Diskussion hier sehr hilfreich...

Eine außerordenliche Kündigung und eine Sonderkündigung ist das gleiche (oder das selbe) ;-) Das gilt auch für die Kündigungen aus wichtigem Grund. Allen gemeinsam ist, daß man sich eine Seite NICHT an die vereinbarten Kündigungsfristen halten muß weil die andere Seite sich nicht an den Vertrag hält in dem die Kündigungsfrist vereinbart wurde.

H
T

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[1.1.1.1.2.1.1.1.3] dandy85 antwortet auf NicoF
04.07.2005 15:58
Bei Altverträgen wird der Erhöhung sicher weitergegeben. Das ist doch ein willkommendes fressen für die Netzbetreiber die Kunden in die neuen Tarife zu locken.

MfG
dandy
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[1.1.1.1.2.1.1.1.3.1] Weichentechnik antwortet auf dandy85
04.07.2005 16:43
Ich wäre dafür, dass die höhere Mehrwertsteuer nur von allen CDU-Wählern getragen werden muss. Selber Schuld. *lach*
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[1.1.1.1.2.1.1.1.3.1.1] krillehb antwortet auf Weichentechnik
04.07.2005 19:06
Tja Mädels, da gibt´s nur eins:

Wählt halt SPD oder Grün oder wen auch immer aber um Gottes Willen nicht CDU/CSU nebst FDP......

Um ehrlich zu sein kann ich mir auch nicht wirklich olle Angela beim G8 Gipfel vorstellen, wie sieht das denn aus....
Die nimmt doch nun international mal gar keiner ernst......

aber man sollte politik hier aus dem Forum halten..
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[2] RE: Umstellung der Märchensteuer -ich sehe schon den nächsten o2 aufreger komme
AnnaB antwortet auf 1328
05.07.2005 10:45
Benutzer 1328 schrieb:
Da ja wohl die cdu/csu die wahl gewinnen wird und diese sich wohl einig sind das die Ust. auf 18% steigen wird, wird o2 diese erhöhung voll an den kunden weitergeben (das sehe ich in meiner glaskugel ;-) )

Oder 20%?

Anyway, die Frage ist eher, wie die Umstellung erfolgt.
Bei jeder Rechnungszeile die neue Mehrwertsteuer aufschlagen und auf eine Vorkommastelle "runden"?
Und -oh Wunder- bei einigen, wenigen Kunden kommen plötzlich unerwartete Preissteigerungen raus...

Schauen wir mal.

Ciao
AnnaB
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[2.1] handytim antwortet auf AnnaB
05.07.2005 10:50
Benutzer AnnaB schrieb:
Anyway, die Frage ist eher, wie die Umstellung erfolgt. Bei jeder Rechnungszeile die neue Mehrwertsteuer aufschlagen und auf eine Vorkommastelle "runden"?
Und -oh Wunder- bei einigen, wenigen Kunden kommen plötzlich unerwartete Preissteigerungen raus...

Der EVN bei o2 ist doch sowieso netto, also egal. Aber o2 hat doch was beim Euro-Umrechnungsprozeß gelernt: Die Beträge haben jetzt (bzw seit einigen Monaten) vier Nachkommastellen.

Ciao
Tim
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[2.1.1] AnnaB antwortet auf handytim
05.07.2005 11:01
Benutzer handytim schrieb:
Benutzer AnnaB schrieb:
Anyway, die Frage ist eher, wie die Umstellung erfolgt. Bei jeder Rechnungszeile die neue Mehrwertsteuer aufschlagen
und auf eine Vorkommastelle "runden"?
Und -oh Wunder- bei einigen, wenigen Kunden kommen plötzlich unerwartete Preissteigerungen raus...

Der EVN bei o2 ist doch sowieso netto, also egal.
Ja, aber das trägt zur Unübersichtlichkeit (zumindest bei Privatkunden) bei.

Aber o2 hat doch was beim Euro-Umrechnungsprozeß gelernt: Die Beträge haben jetzt (bzw seit einigen Monaten) vier Nachkommastellen.
Ja, das hoffe ich mal.
Ob sie wirklich gelernt haben, sehen wir dann eh irgendwann.

Ciao
AnnaB
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[2.1.1.1] GKr antwortet auf AnnaB
05.07.2005 13:17
Benutzer AnnaB schrieb:
Benutzer handytim schrieb:
Benutzer AnnaB schrieb:
Anyway, die Frage ist eher, wie die Umstellung erfolgt. Bei jeder Rechnungszeile die neue Mehrwertsteuer aufschlagen
und auf eine Vorkommastelle "runden"?
Und -oh Wunder- bei einigen, wenigen Kunden kommen plötzlich unerwartete Preissteigerungen raus...

Der EVN bei o2 ist doch sowieso netto, also egal.
Ja, aber das trägt zur Unübersichtlichkeit (zumindest bei Privatkunden) bei.

Und wie sollte man es sonst machen?
Die MwSt. muß ausgewiesen sein.
Also muß sie ja irgendwo addiert werden.
Gleichzeitig müssen dem Enkunden beim Abschluß auch die Endpreise, also inkl. MwSt., genannt werden.
Wie sollte man das sonst realisieren können, als die Nettobeträge im EVN zu listen und zu deren Summe dann vorn, auf dem Deckblatt, die MwSt. auszuweisen und zu addieren?

GKr


Aber o2 hat doch was beim Euro-Umrechnungsprozeß gelernt: Die Beträge haben jetzt (bzw seit einigen Monaten) vier Nachkommastellen.
Ja, das hoffe ich mal. Ob sie wirklich gelernt haben, sehen wir dann eh irgendwann.

Ciao
AnnaB
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[2.1.1.1.1] 1328 antwortet auf GKr
05.07.2005 13:30
ist schon richtig so.

ich schreibe auch allle rechungen so

einzelposten netto - addieren + Ust.


so macht das doch jeder... oder nicht ?
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[2.1.1.1.1.1] GKr antwortet auf 1328
05.07.2005 14:27
Benutzer 1328 schrieb:
ist schon richtig so.

ich schreibe auch allle rechungen so

einzelposten netto - addieren + Ust.


so macht das doch jeder... oder nicht ?

Ebend.
Frau AnnaB empfand das in der O2-Rechnung als unübersichtlich.
Deszhalb meine Rückfrage, wie sie sich eine Alternative vorstellt.

GKr
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[2.1.1.1.2] RE: Ausweisung der MwSt.
Hightower antwortet auf GKr
07.07.2005 09:25
Benutzer GKr schrieb:
Benutzer AnnaB schrieb:
Benutzer handytim schrieb:
Benutzer AnnaB schrieb:
Anyway, die Frage ist eher, wie die Umstellung erfolgt. Bei jeder Rechnungszeile die neue Mehrwertsteuer aufschlagen
und auf eine Vorkommastelle "runden"?
Und -oh Wunder- bei einigen, wenigen Kunden kommen plötzlich unerwartete Preissteigerungen raus...

Der EVN bei o2 ist doch sowieso netto, also egal.
Ja, aber das trägt zur Unübersichtlichkeit (zumindest bei Privatkunden) bei.

Und wie sollte man es sonst machen?
Die MwSt. muß ausgewiesen sein.
Also muß sie ja irgendwo addiert werden.
Gleichzeitig müssen dem Enkunden beim Abschluß auch die Endpreise, also inkl. MwSt., genannt werden.
Wie sollte man das sonst realisieren können, als die Nettobeträge im EVN zu listen und zu deren Summe dann vorn, auf dem Deckblatt, die MwSt. auszuweisen und zu addieren?


Nun. o2 könnte es machen wie im Supermarkt. Alle Beträge brutto auflisten und addieren = Rechungssumme. Vermerk anbringen. Betrag enthält 16% MwSt. = xxx Euro, Netto: xxxx Euro.

Nur kommt es da sicher zu Rundungsdifferenzen. Ich erinnere nur ungern an die Postings, "o2 verlangt jetzt 9,95 Euro Grundgebühr statt 9,94 Euro, Habe ich jetzt Sokü?"

H
T
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[2.1.1.1.3] RE: Ausweisen der Märchensteuer
AnnaB antwortet auf GKr
07.07.2005 17:43
Benutzer GKr schrieb:
Benutzer AnnaB schrieb:
Benutzer handytim schrieb:
Der EVN bei o2 ist doch sowieso netto, also egal.
Ja, aber das trägt zur Unübersichtlichkeit (zumindest bei Privatkunden) bei.
Und wie sollte man es sonst machen?
;-))
Die MwSt. muß ausgewiesen sein. Also muß sie ja irgendwo addiert werden.
Deine Schlussfolgerung enthält einen Denkfehler. Der Pflicht, die MWSt. auszuweisen, entsprechen doch andere Unternehmen auch durch den Einzeiler: "Die Gesamtsumme enthält 3,47 Euro Mehrwertsteuer." Beispiele gibts in jedem Supermarkt - oder war nur Dein Ausgangssatz falsch, weil er so nicht in der Telekommunikation gilt?
Und wenn Du nur Endkundenpreise addierst, brauchst Du auch keine 700.000 Nachkommastellen wegen Rundungsdifferenzen - muss halt nur die MWSteuer richtig berechnet werden...

Gleichzeitig müssen dem Enkunden beim Abschluß auch die Endpreise, also inkl. MwSt., genannt werden.
Wie sollte man das sonst realisieren können, als die Nettobeträge im EVN zu listen und zu deren Summe dann vorn, auf dem Deckblatt, die MwSt. auszuweisen und zu addieren?

GKr

Oder: Brutto, Netto (wie gehabt) und Subtraktion? -> Führt häufig dazu, dass Rechnungen ohne MWSt. bezahlt werden bzw. vermeidbare Rückfragen entstehen ("Ganz unten stand doch..." - "Hab ich gar nicht gesehen, dass darüber der Rechnungsbetrag steht...")

Ciao und Gruss
AnnaB
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[2.1.1.1.3.1] GKr antwortet auf AnnaB
07.07.2005 18:55
Benutzer AnnaB schrieb:
Benutzer GKr schrieb:
Benutzer AnnaB schrieb:
Benutzer handytim schrieb:
Der EVN bei o2 ist doch sowieso netto, also egal.
Ja, aber das trägt zur Unübersichtlichkeit (zumindest bei Privatkunden) bei.
Und wie sollte man es sonst machen?
;-))
Die MwSt. muß ausgewiesen sein. Also muß sie ja irgendwo addiert werden.
Deine Schlussfolgerung enthält einen Denkfehler. Der Pflicht, die MWSt. auszuweisen, entsprechen doch andere Unternehmen auch durch den Einzeiler: "Die Gesamtsumme enthält 3,47 Euro Mehrwertsteuer." Beispiele gibts in jedem Supermarkt - oder war nur Dein Ausgangssatz falsch, weil er so nicht in der Telekommunikation gilt?

Ich weiß das nicht.
Für einen Supermarkt habe ich noch nie gearbeitet.
Ich arbeite für eine Telefongesellschaft.
Die listen im EVN selbstverständlich die Netto-Preise und addieren die ausgewiesene Umsatzsteuer auf dem Deckblatt der Rechnung.


Und wenn Du nur Endkundenpreise addierst, brauchst Du auch keine 700.000 Nachkommastellen wegen Rundungsdifferenzen - muss halt nur die MWSteuer richtig berechnet werden...

Gleichzeitig müssen dem Enkunden beim Abschluß auch die Endpreise, also inkl. MwSt., genannt werden.
Wie sollte man das sonst realisieren können, als die Nettobeträge im EVN zu listen und zu deren Summe dann vorn, auf
dem Deckblatt, die MwSt. auszuweisen und zu addieren?

GKr

Oder: Brutto, Netto (wie gehabt) und Subtraktion? -> Führt häufig dazu, dass Rechnungen ohne MWSt. bezahlt werden bzw. vermeidbare Rückfragen entstehen ("Ganz unten stand doch..." - "Hab ich gar nicht gesehen, dass darüber der Rechnungsbetrag steht...")

Oh, ja. Da käme viel Freude auf, wenn auch nur 5% der Kunden das falsch verstehen. Ich glaube, wir bleiben besser beim bewährten System. Und habe immer noch nicht verstanden, was daran unübersichtlich ist.

Ciao und Gruss AnnaB

Mit vorzüglicher Hochachtung
GKr
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[2.1.1.1.3.1.1] AnnaB antwortet auf GKr
07.07.2005 21:59
Benutzer GKr schrieb:
Benutzer AnnaB schrieb:
Benutzer GKr schrieb:
Benutzer AnnaB schrieb:
Benutzer handytim schrieb:
Der EVN bei o2 ist doch sowieso netto, also egal.
Ja, aber das trägt zur Unübersichtlichkeit (zumindest bei Privatkunden) bei.
Und wie sollte man es sonst machen?
;-))
Die MwSt. muß ausgewiesen sein. Also muß sie ja irgendwo addiert werden.
Deine Schlussfolgerung enthält einen Denkfehler. Der Pflicht,
die MWSt. auszuweisen, entsprechen doch andere Unternehmen auch durch den Einzeiler: "Die Gesamtsumme enthält 3,47 Euro Mehrwertsteuer." Beispiele gibts in jedem Supermarkt - oder war nur Dein Ausgangssatz falsch, weil er so nicht in der Telekommunikation gilt?

Ich weiß das nicht.
Für einen Supermarkt habe ich noch nie gearbeitet.
Ich arbeite für eine Telefongesellschaft.
Die listen im EVN selbstverständlich die Netto-Preise und addieren die ausgewiesene Umsatzsteuer auf dem Deckblatt der Rechnung.


Und wenn Du nur Endkundenpreise addierst, brauchst Du auch keine 700.000 Nachkommastellen wegen Rundungsdifferenzen - muss halt nur die MWSteuer richtig berechnet werden...

Gleichzeitig müssen dem Enkunden beim Abschluß auch die Endpreise, also inkl. MwSt., genannt werden.
Wie sollte man das sonst realisieren können, als die Nettobeträge im EVN zu listen und zu deren Summe dann vorn, auf
dem Deckblatt, die MwSt. auszuweisen und zu addieren?

GKr

Oder: Brutto, Netto (wie gehabt) und Subtraktion? ->
Führt häufig dazu, dass Rechnungen ohne MWSt. bezahlt werden bzw. vermeidbare Rückfragen entstehen ("Ganz unten stand doch..." -
"Hab ich gar nicht gesehen, dass darüber der Rechnungsbetrag
steht...")

Oh, ja. Da käme viel Freude auf, wenn auch nur 5% der Kunden das falsch verstehen. Ich glaube, wir bleiben besser beim bewährten System. Und habe immer noch nicht verstanden, was daran unübersichtlich ist.

Es gibt Dinge, die versteht GKr einfach nicht ;-)
Verkaufst Du eigentlich auch Taschenrechner oder verschenkst Du Umrechnungstabellen für alle möglichen Gesprächslängen?
Kurz: Was interessieren den Endkunden die Netto-Preise, warum soll er sich damit herumschlagen und umrechnen?

Ciao
AnnaB
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[2.1.1.1.3.1.1.1] GKr antwortet auf AnnaB
08.07.2005 08:45
Benutzer AnnaB schrieb:
Benutzer GKr schrieb:
Benutzer AnnaB schrieb:
Benutzer GKr schrieb:
Benutzer AnnaB schrieb:
Benutzer handytim schrieb:
Der EVN bei o2 ist doch sowieso netto, also egal.
Ja, aber das trägt zur Unübersichtlichkeit (zumindest bei Privatkunden) bei.
Und wie sollte man es sonst machen?
;-))
Die MwSt. muß ausgewiesen sein. Also muß sie ja irgendwo addiert werden.
Deine Schlussfolgerung enthält einen Denkfehler. Der Pflicht,
die MWSt. auszuweisen, entsprechen doch andere Unternehmen auch durch den Einzeiler: "Die Gesamtsumme enthält 3,47 Euro Mehrwertsteuer." Beispiele gibts in jedem Supermarkt - oder war nur Dein Ausgangssatz falsch, weil er so nicht in der Telekommunikation gilt?

Ich weiß das nicht.
Für einen Supermarkt habe ich noch nie gearbeitet.
Ich arbeite für eine Telefongesellschaft.
Die listen im EVN selbstverständlich die Netto-Preise und addieren die ausgewiesene Umsatzsteuer auf dem Deckblatt der
Rechnung.


Und wenn Du nur Endkundenpreise addierst, brauchst Du auch keine 700.000 Nachkommastellen wegen Rundungsdifferenzen - muss halt nur die MWSteuer richtig berechnet werden...

Gleichzeitig müssen dem Enkunden beim Abschluß auch die Endpreise, also inkl. MwSt., genannt werden.
Wie sollte man das sonst realisieren können, als die Nettobeträge im EVN zu listen und zu deren Summe dann vorn, auf
dem Deckblatt, die MwSt. auszuweisen und zu addieren?

GKr

Oder: Brutto, Netto (wie gehabt) und Subtraktion? ->
Führt häufig dazu, dass Rechnungen ohne MWSt. bezahlt werden bzw. vermeidbare Rückfragen entstehen ("Ganz unten stand doch..." -
"Hab ich gar nicht gesehen, dass darüber der Rechnungsbetrag
steht...")

Oh, ja. Da käme viel Freude auf, wenn auch nur 5% der Kunden das falsch verstehen. Ich glaube, wir bleiben besser beim bewährten System. Und habe immer noch nicht verstanden, was daran unübersichtlich ist.

Es gibt Dinge, die versteht GKr einfach nicht ;-) Verkaufst Du eigentlich auch Taschenrechner oder verschenkst Du Umrechnungstabellen für alle möglichen Gesprächslängen?

Zu a)
Nein, ich verkaufe keine Taschenrechner. Ich kann nur verkaufen, woran ich glaube und was ich mag. Taschenrechnern glaube ich zwar, aber ich mag sie nicht.
Verschenken? Ich verschenke nur privat. Im Geschäft gibt es keine Geschenke. Selbst ein Werbegeschenk ist eine vertriebliche Maßnahme, die sich rechnen muß.

Kurz: Was interessieren den Endkunden die Netto-Preise, warum soll er sich damit herumschlagen und umrechnen?

Eine Telefonrechnung ist eine fiskalische Abrechnung und dient dem Endkunden nicht dazu, sein Interesse an Telefontarifen zu befriedigen, sondern dazu, seine Abrechnung zu kontrollieren. Wenn nun der Staat eine Umsatzsteuer auferlegt und diese berechnet wird, dann kann der Endkunde dies als verwirrend und lästig empfinden. Aber eine gedankliche Auseinandersetzung damit ist wohl müßig.
Sein Interesse an Telefontarifen kann der Endkunde mit den Telefontarif-Tabellen der Anbieter befriedigen. Dort stehen, wie gesetzlich vorgeschrieben, die Tarife inkl. Mehrwertsteuer. Jedenfalls bei uns.

Ciao AnnaB

Es ist nicht negativ gemeint. Soll nur als Vergleich dienen, wie ich eine Kritik an der bestehenden Struktur aller Telefonrechnungen empfinde:

Ich persönlich würde Schraubendreher (die Du vielleicht fälschlicherweise als Schrauben"zieher" bezeichnest) lieber nach links drehen, um eine Schraube anzuziehen und nach rechts, um sie zu lösen.
Ich kann nun bestimmt viele treffende Formulierungen finden, um meinen Wunsch sinnvoll darzustellen.
Allerdings habe ich meine Zweifel, ob die Schrauben-Industrie sich davon beeinflußen ließe und die Gewinde künftig anders herum schneidet.

GKr
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[2.1.1.1.3.1.1.1.1] AnnaB antwortet auf GKr
10.07.2005 00:51
Benutzer GKr schrieb:
Benutzer AnnaB schrieb:
Kurz: Was interessieren den Endkunden die Netto-Preise, warum soll er sich damit herumschlagen und umrechnen?
Eine Telefonrechnung ist eine fiskalische Abrechnung und dient dem Endkunden nicht dazu, sein Interesse an Telefontarifen zu befriedigen, sondern dazu, seine Abrechnung zu kontrollieren. Wenn nun der Staat eine Umsatzsteuer auferlegt und diese berechnet wird, dann kann der Endkunde dies als verwirrend und lästig empfinden. Aber eine gedankliche Auseinandersetzung damit ist wohl müßig.
Ja, aber es ging doch nur darum, wie diese ausgewiesen werden, oder? Und Kontrolle wäre einfacher mit den vorgeschriebenen Endkundenpreisen aus den Preislisten/-angaben auch auf den Rechnungen.

Sein Interesse an Telefontarifen kann der Endkunde mit den Telefontarif-Tabellen der Anbieter befriedigen. Dort stehen, wie gesetzlich vorgeschrieben, die Tarife inkl. Mehrwertsteuer. Jedenfalls bei uns.
Ja: Es war ja immer alles richtig auf allen Rechnungen von jeder Firma. Hast Du schon mal eine Telekom-Rechnung mit den neuen Zuschlägen für Fremdnetze gesehen? Klasse. Nicht, dass man statt der 0,2 cent offensichtlich u.U. 1 cent (weil gerundet) plus Märchensteuer bezahlen soll, nein, auch erzählen sie einem nicht, welche angerufene Nummer im Fremdnetz sein soll - Kontrolle der Abrechnung = unmöglich. Wer glaubt schon einer Tariftabelle oder einer Preisansage?

Es ist nicht negativ gemeint. Soll nur als Vergleich dienen, wie ich eine Kritik an der bestehenden Struktur aller Telefonrechnungen empfinde:

Ich persönlich würde Schraubendreher (die Du vielleicht fälschlicherweise als Schrauben"zieher" bezeichnest) lieber nach links drehen, um eine Schraube anzuziehen und nach rechts, um sie zu lösen.
Ich kann nun bestimmt viele treffende Formulierungen finden, um meinen Wunsch sinnvoll darzustellen. Allerdings habe ich meine Zweifel, ob die Schrauben-Industrie sich davon beeinflußen ließe und die Gewinde künftig anders herum schneidet.
Also im internationalen Bereich gibt es durchaus einige Länder, in denen (fast) alle Gewinde andersrum rund sind ;-)). Die Krönung sind dann die Metallweichhölzer der PC-Industrie, die erst mit der ersten Schraube entsprechend verformt werden = quasi als rechts- oder links-drehend definiert.

Ciao
AnnaB
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[2.1.1.1.3.1.1.1.1.1] Martin Kissel antwortet auf AnnaB
10.07.2005 11:13
Benutzer AnnaB schrieb:
Ja: Es war ja immer alles richtig auf allen Rechnungen von jeder Firma. Hast Du schon mal eine Telekom-Rechnung mit den neuen Zuschlägen für Fremdnetze gesehen? Klasse. Nicht, dass man statt der 0,2 cent offensichtlich u.U. 1 cent (weil gerundet) plus Märchensteuer bezahlen soll, nein, auch erzählen sie einem nicht, welche angerufene Nummer im Fremdnetz sein soll - Kontrolle der Abrechnung = unmöglich. Wer glaubt schon einer Tariftabelle oder einer Preisansage?

Dann ziehe die Konsequenz und nutze einen anderen Anbieter.
Call-by-Call und Preselection-Anbieter gibts genug.^
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[2.1.1.1.3.1.1.1.1.1.1] AnnaB antwortet auf Martin Kissel
11.07.2005 08:41
Benutzer Martin Kissel schrieb:
Dann ziehe die Konsequenz und nutze einen anderen Anbieter. Call-by-Call und Preselection-Anbieter gibts genug.
oder andere Konsequenzen...
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[2.1.1.1.3.1.1.2] handytim antwortet auf AnnaB
08.07.2005 11:45
Benutzer AnnaB schrieb:
Kurz: Was interessieren den Endkunden die Netto-Preise, warum soll er sich damit herumschlagen und umrechnen?

Warum zeigt ein Stromzähler nicht gleich den Euro-Betrag an?

Nach dem dritten EVN eines Vertrages hat man die "Nettominutenpreise" alle im Kopf.

Übrigens, der Comnet Calling-Card EVN ist brutto :-)

Ciao
Tim
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[2.1.1.1.3.1.1.2.1] GKr antwortet auf handytim
08.07.2005 11:57
Benutzer handytim schrieb:
Benutzer AnnaB schrieb:
Kurz: Was interessieren den Endkunden die Netto-Preise, warum soll er sich damit herumschlagen und umrechnen?

Warum zeigt ein Stromzähler nicht gleich den Euro-Betrag an?

Nach dem dritten EVN eines Vertrages hat man die "Nettominutenpreise" alle im Kopf.

Übrigens, der Comnet Calling-Card EVN ist brutto :-)

Ciao
Tim

Kleine Korrektur:
Die EVN von Calling Cards zeigen die Endpreise.
Also nicht netto oder brutto bzw. exkl. oder inkl. MwSt., sondern schlicht die Endbeträge.

Das hat fiskalische Gründe.
Erworbene Guthaben von Prepaid-Karten sind umsatzsteuerfrei.

GKr