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Anwaltsschreiben


25.04.2002 10:12 - Gestartet von Leander
Die beauftragten Rechtsanwälte haben die offen Forderungen wohl gekauft.

Mir haben sie Mitschuld an der Insolvenz (Antrag im September 2001) unterstellt, weil ich Gesprächsgebühren zum Anrufbeantworter der ab September nicht mehr erreichbaren Netztel-Hotline vom Rechnungsbetrag abgezogen habe (Rechnung vom November).

Das nennt sich Üble Nachrede, wehrt euch dagegen.

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[1] sp. antwortet auf Leander
25.04.2002 11:23
Benutzer Leander schrieb:

Das nennt sich Üble Nachrede, wehrt euch dagegen.

Ich halte das nicht für üble Nachrede, sondern für Beleidigung (Behauptung einer ehrenrührigen Tatsache gegenüber dem Opfer), allerdings auch nur unter der Voraussetzung, daß die Behauptung unwahr ist. Sollte also wirklich jemand seine (korrekten) Rechnungen vor Insolvenz nicht bezahlt haben, kommt IMHO keine Strafbarkeit in Betracht, es sei denn, das Opfer beweist, daß die Nichtzahlung keinerlei Einfluß auf die Insolvenz hatte - viel Spaß. (§ 185 unterscheidet sich insoweit erheblich von § 186! Bei § 186, der Bekanntgabe an Dritte, ist die Beweislast umgekehrt!)

Ich würd' ja erst mal mit einer Frist von einer Woche (genauen Termin benennen) eine schriftliche Entschuldigung fordern. Wenn sie dann ihren Schwanz verschämt einziehen - ok. Wenn nicht, könnt Ihr ja immer noch raufhauen.

Sp.