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nochmal In-Telegence


27.01.2004 23:36 - Gestartet von Fettfleck
Hi,
ich darf mich diesem Club auch anschliessen der mit der In-Telegence auf Konfrontationskurs ist.
Mich haben sie auch erwischt.
Nur mich würde mal interessieren wie ist das mit diesem Be-trügern möglich wenn man DSL nutzt.
D.h. Ich nutze inen DSL Anschluß und einen DSL Router, dabei wird im Router die ganze Onlinesymetrie eingestellt sprich Anschlußkennung und Passwort für den DSL Zugang.
Nur ich weil Administrator kann bei mir die Einstellungen im Router ändern, Modem ist keines am Rechner angeschlossen.
Wie also kann es sein das ich bei DSL Zugang ne angebliche Modemverbindung aufbauen kann?
Das kann mir leider keiner sagen wie das geht und es entzieht sich auch meiner Computer- bzw. Elektronikkenntnis wie das gehen soll.
Seitens In-Telegence bin ich nun soweit, nach Zahlungsaufforderung durch ein Inkassobüro, daß ich morgen bei einer Kanzlei vorsprechen werde was zu tun ist. Ich lass mich nicht einschüchtern von diesen Gaunern.
Bei der Polizei war ich heute und wollte eine Strafanzeige gegen diese Firmen stellen doch die meinten ich sollte mich erst mal mit einem Anwalt absprechen über die weitere Vorgehensweise denn ich wäre in der Beweisschuld. Na dann beweise mal was, dessen man sich nicht mal selber sicher ist.
Ich habe hier und in anderen Foren schon viel von ähnlichen Leidensgenossen gelesen nur komm ich so nicht weiter denn nur abwarten und nicht reagieren scheint nicht zu fruchten also werde ich was gegen diese Machenschaften unternehmen.
Obs was bringt werde ich demnächst hier berichten.

In diesem Sinne
Ferdinand E.
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[1] gawi antwortet auf Fettfleck
28.01.2004 08:26
Hallo Fettfleck,
ich drücke dir die Daumen für dein Vorhaben. Es wäre wirklich sehr gut, wenn endlich mal jemand erzählen kann, wie die Sache von der rechtlichen Seite aussieht. Bisher dachte ich, dass der Anbieter in der Beweispflicht steht und nicht der Nutzer seine Unschuld beweisen muß.
Ich werde weiter auf eine neue Antwort von acoreus warten. Und je nach dem, wie sie ausfällt, werden wir uns auch an einen Rechtsanwalt wenden.
Gruß gawi
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[2] sauerlaender antwortet auf Fettfleck
28.01.2004 09:16
Benutzer Fettfleck schrieb:
Nur mich würde mal interessieren wie ist das mit diesem Be-trügern möglich wenn man DSL nutzt...
... Modem ist keines am Rechner angeschlossen. Wie also kann es sein das ich bei DSL Zugang ne angebliche Modemverbindung aufbauen kann?

Auch keine ISDN-Karte ?
Und ein Telefonat (statt Dialer) war es auch nicht ?

Bei der Polizei war ich heute und wollte eine Strafanzeige gegen diese Firmen stellen doch die meinten ich sollte mich erst mal mit einem Anwalt absprechen...

Viele interessante Hinweise gibt es auch im Forum bei computerbetrug.de und bei dialerschutz.de (auch aktuelle Urteile).

Gruß
sauerlaender

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[2.1] Fettfleck antwortet auf sauerlaender
28.01.2004 11:36
sauerlaender,
das kann ich definitiv alles ausschliessen.
Keine ISDN Karte, kein Modem und kein Anruf per Telefon.
Bei einem Anruf müßte es auf dem EVN der Telekom für den betreffenden Anschluß aufgeführt sein. Da ist aber nichts vermerkt nur in dem EVN der dann nachträglich angefordert wurde
geht hervor welche Nummer zu welcher Zeit und wie lange diese Nummer genutzt wurde.
Wie machen die das? Dachte immer DSL wäre sicher.

also bis dann

Ferdinand
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[2.1.1] invitation antwortet auf Fettfleck
28.01.2004 13:02
Hallo, das gleiche haben auch wir erlebt !
Keine ISDN-Karte, kein Modem, Router, ISDN DSL Flatrate,
Haben reklamiert und bis heute nichts weiter unternommen.
Werden auf keinen Fall zahlen.

Gruss Invitation
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[3] ggAndy antwortet auf Fettfleck
28.01.2004 17:15
Hi, Ferdinand!

Mich haben die im Juni erwischt, bin seitdem auch im Forum und habe die auch angezeigt wegen Betruges. Dann habe ich mit der Zeit auch einige "Zahlungsaufforderungen" bekommen. Werde natürlich nicht zahlen. Jetzt hat man mir die Ger.-Klage angedroht aber ich kenne keinen bei dem es so weit gekommen ist.
Die Staatsanwaltschaft hat die Sache abgewiegelt.
Bei der Polizei kriegt man öfter zu hören das man in der Beweispflicht wäre, teils auf unwissenheit, teils aus "Mangel an Zeit". Wäre ja auch mit Arbeit verbunden so eine Anzeige ;-)
Lass Dich nicht einschüchtern!

Viele Grüße, Andy
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[3.1] Fettfleck antwortet auf ggAndy
28.01.2004 21:41
So,
wollte berichten, daß ich heute bei meinem Anwalt war.
Der meinte, daß eine Klage vor Gericht aussichtslos wäre.
Das einzige was zu machen ist, ist auf sittenwidriges Verhalten zwecks den Kosten (47 Euro für 53 Sekunden)hinzuweisen und deshalb den eingeforderten Betrag nicht zu begleichen.
Der Anwalt wird nun das Inkassobüro anschreiben und auf die Sittenwidrigkeit hinweisen und daß er mich, sollte es zu einer Verhandlung kommen, rechtmäßig vertritt. Aber er meinte, soweit wird es nicht kommen.
Eine Anzeige bei der Polizei kann man gegen Unbekannt machen aber die verläuft im Sande, weil solche Firmen meistens aus dem Ausland ihre Machenschaften treiben.

In diesem Sinne

Ferdinand E.
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[3.1.1] TSCoreNinja antwortet auf Fettfleck
29.01.2004 09:29
Benutzer Fettfleck schrieb:

Der meinte, daß eine Klage vor Gericht aussichtslos wäre. Das einzige was zu machen ist, ist auf sittenwidriges Verhalten zwecks den Kosten (47 Euro für 53 Sekunden)hinzuweisen und deshalb den eingeforderten Betrag nicht zu begleichen.

Meines Erachtens nicht richtig (weil Vorgehen inkomplett, nicht weil falsch). Es gibt das sogenannte Telekommunikationsgesetz, welches seit dem 15. August Regeln vorschreibt, und Sanktionen bis zu 100,000 Euro verhaengen kann. Weise mal Deinen Anwalt auf http://www.dialerundrecht.de hin, bzw das Forum von computerbetrug.de (insbesondere Beitrag von "Der Jurist").


Der Anwalt wird nun das Inkassobüro anschreiben und auf die Sittenwidrigkeit hinweisen und daß er mich, sollte es zu einer Verhandlung kommen, rechtmäßig vertritt. Aber er meinte, soweit wird es nicht kommen.

Soll bitte mehr tun. Auf strafrechtliches Vergehen hinweisen,
(Strafgesetzbuch Computerbetrug, Datenveraenderung Para 263a und 303a, siehe dejure.org), Legitimation des Anspruchs durch den Anbieter anfordern, technische Überprüfung der Datenerfassung nach § 16 TKV. Ggf nehme einen Anwalt, der sich auf dem Gebiet Dialer auskennt!


Eine Anzeige bei der Polizei kann man gegen Unbekannt machen aber die verläuft im Sande, weil solche Firmen meistens aus dem Ausland ihre Machenschaften treiben.
Ueber die Regulierungsbehoerde kann man per Auskunftsersuchen den letztverantwortlichen erfragen. Dann ist es keine Anzeige gegen unbekannt (direkt Beschwerde mitausfuellen)! Und wenn Du noch Beweise (Dialer, Kopie des Ordners "Temporary Internet Files" mit Dateien zur Zeit der Einwahl, auf jeden Fall auf CD sichern), wuerde ich auf jeden Fall Anzeige erstatten. Wenn ein Dialer gefunden wird, schreibe mal welchen (tscore.exe unter C:\windows\system\webinstall ?) Gibt dafuer Software, siehe zB www.dialerhilfe.de
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[3.1.1.1] Fettfleck antwortet auf TSCoreNinja
31.01.2004 01:03
Hi alle,
der Brief vom Anwalt ist draussen.
Ist aber, ich sag mal, ganz normal geschrieben mit dem Hinweis das es sich um eine Sittenwidrigkeit handelt und das die Kanzlei wenn es zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung kommen sollte, Sie mich vertreten.
Kurz gesagt, Säbelrasseln.
Aber naja, ich bin kein Jurist und mit §§§ kann ich nichts anfangen, da solln sich andere die davon Ahnung haben den Kopf zerbrechen.
Auf jedenfall gehe ich auf Konfrontationskurs mit dem Inkassobüro dank Rechtsschutz.
Zu der ganzen Geschichte möchte ich nur mal sagen, wo ist den hier z.B. Monitor oder Stern-TV oder Computerbild und wie sie alle heissen mögen?
Denn es gibt zig, ich sag mal, Geschädigte aber irgendwie ist man alleine.
Hätte ich mir die Brüste vergrößern lassen oder einen Menschen gefressen dann würde sofort der ganze Medienapperat bei mir vor der Tür stehen.
Aber sollchen Firmen oder Machenschaften, das interessiert hier keinen.
Und das finde ich zum Kotzen, von wegen Verbraucherschutz und so.
Nicht aber auch garnichts passiert.
so jetzt gehts mir etwas besser.
In diesem Sinne
ciao Ferdinand