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  • 20.02.2010 18:12
    franzerl schreibt

    Neue Masche bei Alice - Vorsicht !!

    Bei strittigen Beträgen, bei denen Alice überzeugt ist, dass sie ihr zustehen, wird eine perfide Masche angewandt, um säumige Zahler in die Enge zu treiben:

    Wenn man Kleinbeträge nicht sofort bezahlt, mahnt Alice in ca. 14-tägigem Rhythmus, was jedes Mal die Kosten um 5 Euronen nach oben treibt. So werden aus 20 Euronen im Handumdrehen 60 nach 8 Mahnungen,wenn man sich nicht beugt und bezahlt. Begründete Einwendungen einer Zahlungsverweigerung interessieren Alice nicht, einzig Ihre Sicht der Dinge wird durchgesetzt.

    Ich streite schon seit 2 Jahren wegen eines Betrages von ca 20 Euro, weil mein DSL-Anschluss ohne Angabe von Gründen abgeschaltet wurde und ich dann 3 Monate auf einen freien Port warten durfte und jetzt wollen Sie dafür auch noch Kohle...
  • 20.02.2010 18:25
    Fernsprecher in 0815 antwortet auf franzerl
    Mitteilen, dass die Forderung endgültig bestritten wird und Mahnungen somit nicht weiter berechnungsfähig sind (Schadenminderungspflicht). Rechtsweg bleibt dem vermeintlichen Gläubiger selbstverständlich unbenommen.
  • 24.02.2010 11:42
    twix antwortet auf Fernsprecher in 0815
    Benutzer Fernsprecher in 0815 schrieb:
    > Mitteilen, dass die Forderung endgültig bestritten wird und
    >
    Mahnungen somit nicht weiter berechnungsfähig sind
    >
    (Schadenminderungspflicht). Rechtsweg bleibt dem vermeintlichen
    >
    Gläubiger selbstverständlich unbenommen.

    Richtig.
    Die Mahnungen und eventuelle Inkasso-Briefe usw. kann man alle getrost ignorieren.
    Nur einem eventuellen Mahnbescheid muss man unbedingt innerhalb der Frist (14 Tage) mittels des beiliegenden Formulars beim Gericht widersprechen. Ansonsten ist die Forderung, egal wie abwegig die auch sein mag, vollstreckbar.