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  • 11.07.2010 15:30
    Kamikaze2001 schreibt

    mäßig...Kunden nix wert

    Ich wechselte 2006 zu Alice, also Hansenet. Der Anschluss wurde schnell geschaltet, allerdings gab es bei der Aktivierung schon Fehler. Laut Alice lag das natürlich an der Telekom.
    Nachdem die Startschwierigkeiten behoben waren lief soweit alles gut.
    2008 dann ein Umzug, ich wollte kündigen, Alice machte mir ein gutes Angebot wie kostenfrei, Monate gratis und so blieb ich dann. Versprochen wurde mir eine 16000er Leitung, verfügbar war dort allerdings nicht mal 6000er DSL. Durch falsche Einstellungen brach die komplette Leitung (Telefon+Internet) ständig ab und es dauerte fast 4 Wochen bis das Problem behoben wurde. Als Entschädigung gab es 1 Monat gratis.
    2010 dann wieder ein Umzug. Auch hier wurde mir eine deutlich bessere Leitung versprochen als eigentlich verfügbar. Statt den 16000 kamen bei mir knapp 6800 kbit an. Und das nicht mal stabil, die Leitung brach häufig zusammen. Nach einigen Telefonaten sollte das Problem dann behoben werden. Als ich am nächsten Tag online kam wunderte ich mich warum ich nicht mehr über die 4000 kbit kam. Durch einen Anruf wurde ich aufgeklärt, Alice hat eigentmächtig die Leitung gedrosselt damit diese stabiler sei. Finde ich eine Frechheit! Weder eine Mail noch sonst ein Wort darüber. Zunächst wollte mich der Techniker da noch für blöd verkaufen getreu dem Motto "Woher wollen sie das denn wissen das die Leitung langsamer ist?" und "Ein Speedtest der nicht vom Fachmann durchgeführt wird ist zu 90% falsch und liefert keine Ergebnisse". Als der gute Mann merkte das ich mich sehr gut mit der Materie auskenne gestand er auch ein, natürlich grad erst festgestellt, das ja die Leitung gedrosselt wurde. "Ohh, da sehe ich grade was..."
    Ich fühlte mich recht veräppelt, bestand auf den eigentlich Zustand und siehe da, es kamen wieder knapp 6500 kbit an und das auch recht stabil. Die Masche des Technikers und das Eigenmächtige handeln aber war für mich Grund genug zu kündigen, Vorteil wenn man keine Laufzeit hat. ;)
    Auf die Kündigung hin bekam ich mal wieder einen Anruf und der junge Mann schien neben seinem Psychologiestudium bei Alice in der Hotline zu arbeiten. Er appelierte an meine Vernunft, stellte andere Anbieter in den Schatten und laberte mich auf gut deutsch einfach nur zu. Angebot war dann ein kostenloser Hardwaretausch, diesmal ein WLAN-Router und 3 Monate kostenlos. Also gut, angenommen. Nach 4 Tagen kam die neue Hardware, zu meiner Verwunderung ein ganz normales Modem was ich schon hatte. Also wieder Anruf, lustigerweise wusste da niemand etwas von dem Angebot.
    Großes Kino, so war die Kündigungsfrist vorbei und ich musste noch einen Monat warten, dann kündigte ich wieder und diesmal endgültig!
    Schlussstrich: Wenn Alice funktioniert dann funktioniert es auch, kommen aber anfangs schon die Probleme dann bleiben diese meist auch! Die Hotline ist ein Witz, meist sehr lange Wartezeiten und die Mitarbeiter versuchen gern mal den Kunden als blöd abzustempeln...
  • 11.07.2010 19:34
    CGa antwortet auf Kamikaze2001
    Benutzer Kamikaze2001 schrieb:


    >... Als der
    > gute Mann merkte das ich mich sehr gut mit der Materie auskenne
    >
    gestand er auch ein, natürlich grad erst festgestellt, das ja
    >
    die Leitung gedrosselt wurde. "Ohh, da sehe ich grade
    >
    was..."
    > Ich fühlte mich recht veräppelt, bestand auf den eigentlich
    >
    Zustand und siehe da,... Die Hotline ist ein Witz, meist sehr lange
    >
    Wartezeiten und die Mitarbeiter versuchen gern mal den Kunden
    >
    als blöd abzustempeln...

    Manche Kunden sind eben auch blöd! Die Hotline muss manche Kunden nicht als blöd darstellen, machen Kunden beweisen es einfach das es auch so ist.

    Obwohl du angeblich so viel Ahnung von der Materie hast, kommt davon in deinem Kommentar nicht viel rüber. Zumal du dich auch von jedem Gratismonat und Geschenk locken lässt.

    1. Alice garantiert niemals 16000. Sondern immer "bis zu 16000".

    2. Alice schaltet im RAM-Mode immer das möglichste an Speed was die Leitung hergibt. So kann es aber auch häufiger zu Abbrüchen und Resyncs kommen, die du ja hattest. Der einzige Weg das zu vermeiden ist, das DSL-Profil im Speed zu senken was bei dir auch getan wurde. Damit läuft die Leitung dann auch stabiler. Man muss immer den Mittelwert zw. Speed und Stabilität rausfinden. Und da dir kein bestimmter Speed garantiert wurde. Wäre der Vertrag auch 4000 erfüllt gewesen.

    Ich ziehe eine stabilere einer schnelleren Leitung vor. Mich wundert, dass du hier so einen Bashing-Thread schreibst nur um deine Unkenntnis zu beweisen. Denn wenn du wirklich so viel Ahnung hättest, hasstest du die AGB gelesen und wüsstest, was passiert wenn bei einem gewissen hohen Speed gemacht wird, damit die Leitung stabiler läuft. Und vor allem, wenn man gekündigt hat, bleibt man idR dabei und lässt sich nicht durch irgendwelche Rückgewinnungshotlines mit Geschenken und Gratismonaten zurücklocken.

    cu ChrisX

  • 12.07.2010 02:17
    niknuk antwortet auf CGa
    Benutzer CGa schrieb:

    > 1. Alice garantiert niemals 16000. Sondern immer "bis zu
    >
    16000".

    Genauer: bei älteren Verträgen wie dem des Threadstarters wurden lt. Leistungsbeschreibung 4,4 MBit/s garantiert. Kann dieser Wert nicht erreicht werden, wird nur auf ausdrücklichen Wunsch des Kunden ein Anschluss bereitgestellt. Ohne besondere Zustimmung des Kunden gibt es also mindestens 4,4 MBit/s oder es kommt gar kein Vertrag zustande.

    Im Falle des Threadstarters wurden 4,4 MBit/s nie unterschritten, also hat er genau das bekommen, was er bestellt hat. Das hätte er auch gewusst, wenn er vor Vertragsschluss (oder wenigstens irgendwann danach) seiner Pflicht nachgekommen wäre und das Kleingedruckte gelesen hätte.

    > Und da dir kein bestimmter Speed garantiert wurde.
    >
    Wäre der Vertrag auch 4000 erfüllt gewesen.

    Nein, dann wäre er gerade so nicht erfüllt gewesen. 4,4 MBit/s wurden wie gesagt garantiert, zumindest bei Verträgen aus 2006. Später wurde der Mindestwert auf 5 MBit/s angehoben, und da liegt er noch heute. Das betrifft aber nur Verträge, die nach der Änderung (AFAIR 2008) abgeschlossenen wurden.

    Gruß

    niknuk
  • 13.07.2010 17:35
    Kamikaze2001 antwortet auf CGa
    Tja, so ganz damit auskennen tust dich ja scheinbar auch nicht...

    Richtig ist das es immer heißt "bis zu". Aber wenn einem erzählt wird wie gut das Gebiet ausgebaut ist und dort dann sicherlich auch diese 16000er Leitung verfügbar ist sieht das schon anders aus.

    Und falsch, mit 4000 wäre der Vertrag nicht erfüllt da dies noch zu den "bis 6000" Verträgen gehört!
    Und wenn du mal richtig lesen würdest, es geht nicht darum das Alice versucht hat die Leitung zu stabilisieren, es geht darum das dies ohne Absprachen passiert und der Kunde nachher noch als blöd verkauft wird indem man das nicht mal erwähnt und erst ewig rumdiskutieren muss bevor man es "zufällig" auch im System entdeckt.
    Und komisch das nach der Beschwerde die Leitung auch wesentlich schneller und dennoch stabil lief.

    Desweiteren kannst du es getrost mir überlassen ob ich den angebotenen Freimonat nutze oder nicht.

    Und für nächste mal: lesen UND verstehen bevor du so nen Käse schreibst!
  • 16.07.2010 00:22
    niknuk antwortet auf Kamikaze2001
    Benutzer Kamikaze2001 schrieb:

    > Richtig ist das es immer heißt "bis zu". Aber wenn
    >
    einem erzählt wird wie gut das Gebiet ausgebaut ist und dort
    >
    dann sicherlich auch diese 16000er Leitung verfügbar ist sieht
    >
    das schon anders aus.

    Niemand verspricht "eine 16000er Leitung", auch die unseriösesten Provider nicht. Alle versprechen nur die Verfügbarkeit von DSL 16000. Das aber ist im Gegensatz zu einer konkreten Angabe in kbit/s ein reiner Produktname, der relativ wenig über die tatsächlich verfügbare Bandbreite aussagt. Und welcher Bandbreite dieser Produktname in der Realität entspricht, entnimmt der mündige (tm) Verbraucher der Leistungsbeschreibung, denn die ist Vertragsbestandteil und sollte dem Kunden somit vor (!) Vertragsabschluss bereits bekannt sein.

    > Und falsch, mit 4000 wäre der Vertrag nicht erfüllt da dies
    >
    noch zu den "bis 6000" Verträgen gehört!

    "bis 6000" sind ebenfalls keine exakten 6 MBit/s. Welche Bandbreite dir garantiert wird, steht im Kleingedruckten. Ich bin sicher, bei einem DSL 6000-Anschluss werden keine 6 MBit/s garantiert, vermutlich sogar nicht einmal die Hälfte. Aber egal: DSL 6000 von Alice ist steinalt und wird schon lange nicht mehr vermarktet (auch Teltarif listet diese Tarife nicht mehr). Schon vor Jahren wurden DSL 6000-Anschlüsse (z. B. Hansenet Speed komplett) durch solche mit DSL 4000 (Alice Fun) bzw. DSL 16000 (Alice Deluxe) abgelöst. Andere Anschlusstypen gab es bei Alice dann nicht mehr. Und für DSL 4000 hat Hansenet keine 4 Mbit/s, sondern nur 1536 kbit/s garantiert. Auch bei Alice Deluxe lag der garantierte Mindestwert nie bei 16 MBit/s, sondern nur bei 4448 kbit/s. Einige Zeit nach der Einführung von DSL 16000 für alle (also auch für Alice Fun-Kunden) vor ca. 3 Jahren wurde der Mindestwert auf 5 MBit/s angehoben. Das war's dann aber auch. Im Klartext: wer einen Alice-Vertrag abschließt, darf fest mit 5 MBit/s rechnen, die vollen 16 MBit/s bekommt er aber nur unter optimalen Bedingungen. Bei anderen DSL-Providern ist es übrigens kaum besser: die Telekom garantiert 6304 kbit/s für ihr DSL 16000, Vodafone gerade mal 6145 kbit/s. Beide Anbieter sagen also noch nicht einmal die Hälfte der Maximalbandbreite für ihr DSL 16000 verbindlich zu. Etwas besser ist es bei 1&1, wo der Kunde lt. Leistungs-Garantie mit mindestens der Hälfte der Maximalbandbreite rechnen darf, bei DSL 16000 also mit 8 MBit/s. Mehr als die Hälfte werden bei Privatkundenanschlüssen dann nur noch bei T-Entertain mit DSL 16+ (Mindestbandbreite 10 MBit/s) sowie bei T-VDSL (Mindestbandbreite 16,7 MBit/s bei VDSL 25, Mindestbandbreite 27,9 MBit/s bei VDSL 50) garantiert.

    > Und wenn du mal richtig lesen würdest, es geht nicht darum das
    >
    Alice versucht hat die Leitung zu stabilisieren, es geht darum
    >
    das dies ohne Absprachen passiert

    Solange die garantierte Mindestbandbreite nicht unterschritten wird, ist zur Bandbreitendrosselung keine Absprache mit dem Kunden nötig.

    Gruß

    niknuk
  • 18.08.2010 13:17
    frontenbrecher antwortet auf Kamikaze2001
    Benutzer Kamikaze2001 schrieb:

    > Schlussstrich: Wenn Alice funktioniert dann funktioniert es
    >
    auch, kommen aber anfangs schon die Probleme dann bleiben diese
    >
    meist auch! Die Hotline ist ein Witz, meist sehr lange
    >
    Wartezeiten und die Mitarbeiter versuchen gern mal den Kunden
    >
    als blöd abzustempeln...


    Also ich kann die Endaussage zumindest 100% bestätigen.
    Wenn ihr gut mit DSL verbindbar seid, also bspw. nah an der DSL-Gegenstelle, dann funktioniert Alice auch gut.
    Aber wehe, ihr habt Probleme!
    Die Hotline ist teuer (Ihr zahlt für deren Serviceproblem!) und nicht sehr hilfreich. die Mitarbeiter können nicht wirklich viel..
    Email-Support dauert ewig, ab 3 Tage, eher mehr oder gar nicht^^
    Auch sonst sind viele Probleme nur 'temporär' gelöst, - kommen also mit Sicherheit wieder (Erfahrungswert.)

    Mein nächster DSL-Anbieter hat als wichtiges eine kostenlose Servicehotline (oder 'normal' günstig)

    Sorry, Alice, ich schäme mich für dich.
  • 18.08.2010 14:54
    niknuk antwortet auf frontenbrecher
    Benutzer frontenbrecher schrieb:

    > Wenn ihr gut mit DSL verbindbar seid, also bspw. nah an der
    >
    DSL-Gegenstelle, dann funktioniert Alice auch gut.
    > Aber wehe, ihr habt Probleme!
    > Die Hotline ist teuer (Ihr zahlt für deren Serviceproblem!)

    Zumindest bei Alice NGN-Anschlüssen wirken sich DSL-Probleme auch aufs Telefonieren aus. Und für Telefonstörungen hat Alice eine kostenlose Hotline: 0800-525 13 78.

    Bei konventionellen Alice Festnetzanschlüssen arbeiten Telefon und DSL dagegen getrennt. Funktioniert das Telefon und ist nur DSL gestört, muss man in der Tat eine kostenpflichtige 01805er Nummer anrufen. Allerdings sind konventionelle Anschlüsse in der Regel unproblematischer als NGN-Anschlüsse, daher sollte man die Hotline nicht allzu oft brauchen.

    > Mein nächster DSL-Anbieter hat als wichtiges eine kostenlose
    >
    Servicehotline (oder 'normal' günstig)

    Anbieter mit kostenloser Hotline sind in der Regel teurer als solche mit kostenpflichtiger Hotline. Du willst also Monat für Monat für eine Leistung bezahlen, die du bestenfalls nie brauchst? Ich bevorzuge es, beim Monatsgrundpreis zu sparen und dann eben für Hotlinegespräche ein paar Euro zu bezahlen (sofern diese überhaupt kostenpflichtig sind und sich das Problem nicht per E-Mail lösen lässt). Unterm Strich fahre ich damit immer noch billiger.

    Gruß

    niknuk
  • 18.08.2010 22:19
    frontenbrecher antwortet auf niknuk
    Mein VoIP-Telefon läuft nicht über Alice, insofern ist deren VoIP/Telefon-Hotline nicht zutreffend.

    Was die Kosten angeht.. ich habe für die Hotline schon viel zu viel gezahlt. Dein 'gegebenenfalls nie in Anspruch nehmen' ist bei mir eher ein 'aller 5 Wochen Riesenprobleme, um die sich keiner kümmert'.

    bspw. bei email-Kontakt (laut Qualitätsbarometer) >3 Tage Reaktionszeit; was _nicht_ heisst, es ruft jemand zurück.
    Wenn das nicht hilft, neue email; wieder >3 Tage.
    etc.

    Vergiss es.

    Wenn die tatsächlich zurückrufen würden, dann okay.. alles prima, so kann man real miteinander testen und reden.

    Ich könnt da Stories erzählen.. naja.

  • 23.08.2010 11:07
    frontenbrecher antwortet auf frontenbrecher
    Wow, Alice hat zurückgerufen.

    Ein SEHR geduldiger (wahrscheinlich das schlimmste vermutender) Mitarbeiter, fragte mich nach diesem und jenem aus; - alles Fragen, die ich irgendwie schon kannte.
    Aber es kam auch für einiges interessantes über Alice heraus.

    - Ihre Zusammenarbeit mit der T-Kom ist schlecht, zumindest von Seiten der Telekom. Modemwechsel durch T-Kom nicht protokolliert für Alice (somit unauthorisierter Modemwechsel); ebenso war keiner der Techniker bisher im Keller bei den Telefon-Verteilerdosen fürs Haus, wo sie, gemäß Alice, eigtl. zumindest nachschauen müssten.

    - Alice scheint kein Anschlussprotokoll zu führen, wie mir mündlich mitgeteilt wurde, so dass bei jedem Problem nicht auf vohergewonnenes Wissen zurückgegriffen werden kann.

    Der Nebeneffekt ist eben hier, dass jedesmal das Hansanet-Störungsprocedere verfolgt werden muss; - also ist die Störung beim Kunden, bei der Anlage, bei der T-Kom, oder weiter weg.

    Logische Abkürzungen nicht möglich.

    - Alice ist sehr Kündigungs-willig.
    Nach einer Störungsmeldung bekam ich einen Anruf von der Kundenhotline, ob ich nicht doch noch Kunde bleiben wollte. Offensichtlich hatte hatte jemand, - nicht ich -, intern ein Kündigungsgesuch initiert.
    Ich schicke ein Fax an die Beschwerdestelle, wo ich neben Bitten um besseren techn. Support auch 'Gedanken trage demnächst vielleicht den Anbieter zu wechseln'; - prompt landet in meinem Postfach eine email mit Kündigungsantrag; ansonsten jedoch keine Bezugnahme zum Beschwerde-Inhalt.

    Nun denn. Alice gibts sich Mühe, so viel sehe ich.
    Doch diese Bemühungen haben weder Hand noch Fuß. (Für den Kunden)