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  • 17.01.2011 11:17
    müllner schreibt

    Alice hat "Anschlußprobleme"

    Warte seit dem 07.01.2011 auf die Umstellung von T-Com zu Alice.
    Vertrag ohne LZ ;-)
    Seit dem 07.01.2011 dann die unterschiedlichsten Hinhaltegeschichten der Störungshotline.
    T-Com gibt die Leitung nicht frei!!!!(Vertragsabschluß war im Oktober)
    Irgendwo ein Zahlendreher!!!
    Warten Sie bis morgen.
    usw, usw.


    Am Samstag wieder zur T-Com zurückgewechselt mit 24 Monate LZ.

    Wieder bestätigt sich:
    WAS NIX KOSTET IS AUCH NIX
  • 18.01.2011 09:41
    einmal geändert am 18.01.2011 10:00
    müllner antwortet auf müllner
    11 Tage ohne Anschluß!!!

    Hotlinemitarbeiter: Problem besteht noch immer, und LEGT AUF!!!

    2. Anruf
    anderer Hotlinemitarbeiter (ab jetzt werden die Namen notiert): verweist auf Leitungseigner, Problem kann durchaus noch zwei bis drei Wochen andauern!
    Darauf hin teile ich ihm mit, daß ich nochmals anrufe. Das Gespräch wird mit einem wohl ironisch klingenden "Viel Erfolg" beendet.
  • 18.01.2011 11:09
    myselfme antwortet auf müllner
    Nun ja, man hört ja zuweilen davon, dass der Eigentümer der letzten Meile Probleme hat die Leitung auf den Mieter umzuschalten.
    Und nicht immer ist dies Willkür oder Inkompetenz. Da kann es uA noch Klärungsbedarf bzgl der Vor-Verträge, Rechnungsstreitereien oder Probleme seitens der Hausverwaltung geben. Und nicht alle Probleme können bzw werden dem Endkunden kommuniziert.
    Böse Menschen behaupten darüber hinaus, dass die DTAG auf diese Wiese auch den einen oder anderen Kunden wieder ins Boot holt. Aber das ist sicher genauso erfunden wie die Preisabsprachen der Minearlöl- und Stromkonzerne.
    Und was bleibt dem Kunden ? Im Prinzip nichts. Ausser Geduld, Rückkehr zum Monopolisten oder der Nachweis gegenüber dem "neuen" Anbieter, dass er untätig / unfähig war und ist.
    Und: Auch wenn es dem Betroffenen idR überhaupt nicht hilft empfehle ich allzu dubiose Vorgänge der Bundesnetzagentur zu melden. Die brauchen solche - sachlich und chronologisch gemeldete - Daten um eben Willkür, bewußte Verschleppung und Gesetzeslücken nachweisen und regeln zu können.
    Dir aber wünsche ich, dass es sich nur um Übermittlungsfehler handelt. Also ein quasi ein Komma an der falschen Stelle welches sich in der heutigen Nur-EDV-Zeit nicht so leicht finden läßt. Da muss man erst in die manuelle Bearbeitung rutschen - und das kann dauern.
    Viel Glück !
  • 19.01.2011 18:26
    müllner antwortet auf myselfme
    Weiterhin kein Telefonanschluß und kein DSL, mittlerweile 12 Tage

    Antwort der Alice-Lounge: (stark standardisiert)

    Sehr geehrter Herr ----,



    zunächst möchten wir unser Bedauern über die von Ihnen geschilderten Unannehmlichkeiten zum Ausdruck bringen.


    Die verantwortliche Fachabteilung ist gerade dabei, Ihr Anliegen zu prüfen.

    Wir stellen Ihnen den DSL-Internetzugang mit der größtmöglichen Zugangsbandbreite zur Verfügung, abhängig von den technischen Gegebenheiten vor Ort.

    Bitte beachten Sie dazu auch Abschnitt 3.2.6. der Allgemeinen Geschäftsbedingungen Alice Privatkundenprodukte. Zum Öffnen von PDF-Dateien benötigen Sie den kostenlosen Adobe Reader.

    Aufgrund der Infrastruktur vor Ort konnten wir Ihnen leider keinen HanseNet eigenen Anschluss anbieten. Ihr Anschluss ließ sich nur über die Deutsche Telekom einrichten, die die bestellten 16.000 Kbit/s nicht in vollem Umfang bereitstellen kann.

    Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir in Ihrem Fall leider nur die von der Telekom bestätigte Bandbreite zur Verfügung stellen können.

    Bitte haben Sie noch ein wenig Geduld. Die Kollegen melden sich bei Ihnen, sobald Sie weitere Informationen haben. Vielen Dank.



    Selbstverständlich stehen wir Ihnen für weitere Fragen jederzeit gerne zur Verfügung.

  • 20.01.2011 10:57
    einmal geändert am 20.01.2011 15:02
    müllner antwortet auf müllner
    Es läuft der dreizehnte Tag ohne Anschluß!!!

    Hotlinemitarbeiter: Datenbankprobleme, kann dauern, wenn Sie wissen, wie so eine Datenbank aussieht, können Sie sich vorstellen, das es schwierig ist den Fehler zu finden. Die Kollegen sind dran.

    Habe beiläufig erwähnt, das der Stand jetzt hier blogmäßig der Community mitgeteilt wird.
  • 21.01.2011 10:57
    müllner antwortet auf müllner
    14 Tage (Vierzehn!!!) oder anders augedrückt zwei Wochen ohne Anschluß:

    Hotlinemitarbeiter: EDV-Fehler bei der Telekom!!!!
    Bei denen sind die Datenbanken alle in Ordnung!

    In diesen letzten zwei Wochen war es der sogenannten Servicehotline zwar zweimal nicht möglich wegen Serverausfällen in ihr eigenes System zu kommen, aber dafür sind die Datenbanken alle in Ordnung.
  • 21.01.2011 11:02
    müllner antwortet auf müllner
    Mein Auftragsstatus

    Aktueller Status

    Den aktuellen Stand Ihrer Alice Bestellung können Sie durch die Eingabe Ihrer Festnetzrufnummer oder Anschlussnummer einfach und bequem hier abfragen.
    Hinweis: Die Abfrage des Auftragsstatus für Alice Mobile steht leider nicht zur Verfügung. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an unsere Kundenbetreuung unter Tel.: 01805 56 56 (14 Ct./Min. aus dem deutschen Festnetz; Mobilfunk max. 42 Ct./Min.)
    Auftragsstatus abfragen
    Vorwahl / Rufnummer oder
    Anschlussnummer *

    Ihr aktueller Auftragsstatus:
    status1 status2 status3 status4 status5


    1. Ihr Auftrag ist eingegangen

    2. Ihre Angaben werden überprüft

    3. Auftragsbearbeitung

    4. Bereitstellung Ihres Anschlusses / Technische Geräte

    5. Ihr Anschlusstermin

    Lieber Alice Kunde, Ihr gewünschter Alice-Anschluss steht Ihnen bereits seit dem 07.01.2011 zur Verfügung.

    Viel Spaß weiterhin mit den attraktiven, schnellen und günstigen Alice-Produkten.
  • 22.01.2011 12:40
    müllner antwortet auf müllner
    Tag 15
    weiterhin kein Anschluß, aber gestern eine eMail zur Qualitätskontrolle der schriftlichen Kundenbetreuung.
    Wahrheitsgemäß ausgefüllt und abgesendet.

    Erstaunlich, daß sich dieses Unternehmen immer noch am Markt behauptet.
    Gibt es eigentlich keine Regulierungsbehörde, die sowas entfernt?
  • 23.01.2011 11:29
    einmal geändert am 23.01.2011 11:30
    müllner antwortet auf myselfme
    Stelle fest, daß ich seit der Umstellung auf Alice KEINEN DSL und auch kein Telfonnetz mehr zur Verfügug habe. Wer soll sonst daran schuld sein? Alice hatte nach der Auftragsbestätigung vom 22.10.2010 bis zum Anschlußtermin 07.01.2011 wohl wirklich ausreichend Gelegenheit die erforderlichen Schritte in die Wege zu leiten.

    Mittlerweile sind es schon sechzehn Tage, wo die das Problem aussitzen.
    Natürlich versuchen die das Problem außerhalb ihrer Verantwortung auf die T-Com zu schieben. Allerdings ist, ähm war, mein Vertragspartner Alice.
  • 23.01.2011 12:30
    myselfme antwortet auf müllner
    Nun ja, dein Anbieter ist in der Tat Hansenet. Und der muss das - insoweit hast Du völlig Recht - in den Griff bekommen.
    An dem Faktor "Zeit" allerdings ist nunmal auch der Eigentümer der letzten Meile beteiligt (hier: die DTAG).
    Und die DTAG hat - wie Du schreibst - ja nun schon mal mitgeteilt, dass der Anschluß nicht mit 16 MBit geschaltet werden kann. Also muss der Vertrag mindestens zwischen Alice und DTAG (meist auch noch mit dem Endkunden) neu gestaltet werden. Dazu muss vorher auch noch geprüft werden inwieweit DSL, VoIP und Hardware überhaupt zuverlässig arbeiten werden.
    All das benötigt nun mal etwas Zeit, zumal einige Verfahren bei der DTAG noch per Fax (!) ablaufen und die Schnittstellen zuweilen immer noch mucken.
    Im schlimmsten Fall teilt Hansenet Dir dann auch noch mit, dass sie Dir keinen DSL-Anschluß mit einer ausreichenden Bandbreite zur Verfügung stellen können und treten vom Vertrag zurück.
    Vielleicht hörst Du dann Flöhe husten, wenn die Telekom Dir plötzlich DSL mit mindestens 3000 kbit zur Verfügung stellen kann...
    Und nein, ich möchte Alice hier absolut nicht verteidigen (war jahrelang für die Konkurrenz tätig), ich halte es aber für fair und wichtig, dass der Endkunde mehr weiß als die Medien im Allgemeinen zu informieren bereit sind.
  • 23.01.2011 13:48
    tatort antwortet auf myselfme
    Mag ja alles sein. Aber ich bin auch der Ansicht, dass das den Endkunden nicht kümmern muss. Der hat einen Vertragspartner: Alice. Wenn die ihr Geschäft nicht in jedem Fall beherrschen, dann wäre das eigentlich ein Fall für die Aufsichtsbehörde.
    Warum nimmt man bei Alice Aufträge an, die man anscheinend gar nicht ausführen kann?
  • 23.01.2011 13:59
    myselfme antwortet auf tatort
    Benutzer tatort schrieb:
    > Mag ja alles sein. Aber ich bin auch der Ansicht, dass das den
    >
    Endkunden nicht kümmern muss.
    Es MUSS den Endkunden auch nicht kümmern. Es macht ihn aber auch nicht dümmer informierter zu sein

    Der hat einen Vertragspartner:
    > Alice. Wenn die ihr Geschäft nicht in jedem Fall beherrschen,
    >
    dann wäre das eigentlich ein Fall für die Aufsichtsbehörde.
    Hatte ich - glaub ich - schon erwähnt. Kann nicht schaden den Vorgang der BNetzAgt zu melden. Nur bringt es Dir individuell erstmal nichts.

    > Warum nimmt man bei Alice Aufträge an, die man anscheinend gar
    >
    nicht ausführen kann?
    Weil Hansenet / Alice nicht wissen kann was nach einem Auftrag wirklich passiert. Die DTAG ist da recht Datengeizig. Die rein pychsikalische Berechung von Entfernung und Leitungsquerschnitt hat eben leider nicht immer etwas mit dem Leistungswillen / Leistungsumfang der DTAG (oder auch anderen Carriern) zu tun. > siehe zB "fixes ratet" bzw "ratenadaptiv"

    Aber ich will nicht lästig werden, schönen SO trotz Allem noch...
  • 23.01.2011 14:42
    müllner antwortet auf myselfme
    Bis zum 06.Januar lief hier 16.000er DSL mehr als zufriedenstellend!!!
    Die Leitung ist also vorhanden.

    Erst mit Alice kamen die Probleme.
    Übrigens haben die sich auch noch nicht getraut abzubuchen.

    Warte noch, daß der Posten "Anschlußgebühren" auf meinem Kontoauszug auftaucht.
  • 23.01.2011 16:16
    myselfme antwortet auf müllner
    ...na dann spinnt entweder Alice bzgl der Rückmeldung der DTAG oder die DTAG spielt ein wenig mit dem Wettbewerbsrecht. Wirst Du aber nie rauskriegen, weil da kann man so schön mit Schuldzuweisungen spielen.
    Ich denke selbst eine Aufsichtsbehörde steht all dem recht machtlos gegenüber solange nicht jeder Betroffene solch Seltsamkeiten meldet.
    Wenn Du Pferde vor der Apotheke kotzen sehen willst bestell doch mal bei der Telekom (allerdings erst nachdem die Schöne Dich aus dem Vertrag gelassen hat).
  • 24.01.2011 09:21
    müllner antwortet auf myselfme
    Natürlich hab ich am 14.01.2011 direkt bei der Telekom einen neuen Vertrag unterschrieben!
    Denke eine Woche sich die Ausflüchte von Alice anzuhören, reicht eigentlich. Läner wollte ich mich eigentlich nicht verschaukeln lassen von denen.
    Das steht aber eigentlich auch so im Ausgangspost. ;-)
  • 24.01.2011 12:01
    myselfme antwortet auf müllner
    Und siehe da: Die Telekom hat sich wieder einen Kunden "erarbeitet". Ja ja, es gibt Tiere die nehmen ein Messer mit wenn sie zum Schlachter müssen
  • 24.01.2011 13:42
    müllner antwortet auf müllner
    Es rechnet sich für mich durchaus:
    nach Umrechnung aller Gutschriften und Gutscheine von der Telekom und dem Saturn, komme ich für den neuen 24 Monatsvertrag auf rechnerisch 20€/Monat (Festnetzflat und 16.000er Flat)
  • 27.01.2011 19:02
    müllner antwortet auf müllner
    Gratulation

    nach 19 Tagen hat Hansenet/Alice eine einfache Umschaltung bewerkstelligen können.

    Jetzt warte ich mal auf den 150 Euro Saturn Gutschein.

  • 31.01.2011 16:38
    myselfme antwortet auf müllner
    Ja ja, so sind sie die Jungs mit den lila Mützen. Erst machen sie Probleme bei einem Anbieterwechsel und dann helfen sie bei der Kündigung.
    Auf der Strecke bleiben die Kunden und die alternativen Anbieter. Und wenns mit der Kündigung bei Alice dann doch nicht klappt, na dann verdienen auch noch die Juristen mit.
    Alles aber bitte nur in wenigen Fällen und bitte nur bei Kunden die augenscheinlich nicht für ihre Ideen kämpfen - nicht das die Behörden so etwas mitbekommen und Mama Magenta ihr Netz abgeben muss...
  • 31.01.2011 16:50
    müllner antwortet auf myselfme
    Wenn die "alternativen Anbieter" nicht ihre Chance nutzen, tut es mir leid. Aber Eine Woche auf einen Anschluß zu warten ist schon mehr als ärgerlich.
    19 Tage sind schlichtweg eine Frechheit und zeugen von Unvermögen.

    Ich verkaufe ja auch nichts, was ich nicht habe.
  • 31.01.2011 21:21
    myselfme antwortet auf müllner
    Sag ich doch, die Telekom weiß genau bei welchen Kunden sie ihre "Macht" über die letzte Meile nutzen kann.
    Immerhin wissen jetzt wohl auch Dein Strom- und Gasversorger wie sich Dich als Kunden halten können.
  • 01.02.2011 11:06
    müllner antwortet auf myselfme
    Benutzer myselfme schrieb:
    > Sag ich doch, die Telekom weiß genau bei welchen Kunden sie
    >
    ihre "Macht" über die letzte Meile nutzen kann.
    >
    Immerhin wissen jetzt wohl auch Dein Strom- und Gasversorger
    >
    wie sich Dich als Kunden halten können.
    Ich kann Dir nicht ganz folgen.

    Alice hatte als alternativer Anbieter alle Zeit der Welt um die Umschaltung vorzunehmen. Dies hat Alice nicht bewerkstelligen können. Wenn die ihre Lieferanten (offensichtlich dieTelekom) nicht in den Griff bekommen, müssen sie mit den Konsequenzen, wie Kündigung, rechnen.
  • 01.02.2011 12:37
    myselfme antwortet auf müllner
    Du kannst mir nicht folgen ? Na ja, sowas kann passieren. Du schreibst das Alice genug Zeit hatte den Anschluß hinzubekommen. Und ich nehme mal an, dass die schöne genau diese Zeit auch bestmöglich genutzt hat.
    Nur, was sollen die tun, wenn der Vorleister (letzte Meile > DTAG) seinen Job nicht machen kann oder will ? Klagen ? Ja, wenn die Kunden mitmachen würden wäre das vielleicht eine Option.
    Und warum sollte Mama Magenta sich anstrengen, wenn sie ihr Ziel eben genau durch ihr Fehlverhalten erreicht ?
    Aber ich zieh mich jetzt raus aus dieser Diskussion
    a) weil Du ein sogenannter Einzelfall bist
    b) weil wir jetzt in eine Stufe kommen wo man mit lamentieren aufhören sollte. Du hast Deine Entscheidung getroffen und die Hintergründe sind Dir nicht so wichtig wie das reine Funktionieren
    c) weil es auch nicht ausgeschlossen ist, dass der Fehler tatsächlich bei Hansenet/Telefonica liegt
    Dennoch viel Spaß bei der Telekom ! (mein ich ernst und positv !)
  • 01.02.2011 22:17
    butter-fly antwortet auf myselfme
    Ich hab mir den Beitrag gerade durchgelesen und fand ihn sehr spannend...

    @ myselfme : Ich frage mich wieso Sie so gegen die Telekom sind jeder hat seine Meinung ganz klar aber es kommt so rüber als würden Sie die Telekom hier dezent schlecht machen wollen und denen eher die schuld zuweisen.... Ich persönlich halte davon nichts ( persönliche Meinung )

    @ müllner super das jetzt doch alles geklappt hat... fakt ist aber das Sie nur bei Alice rauskommen insofern sie einen Vertrag ohne MVLZ gewählt haben sollte dies nicht der fall sein kann die DTKS nicht kündigen da 14 tage wiederrufsrecht vorbei sind und egal ob sie länger ohne anschluss waren dies is irrelevant...

    halten sie uns doch auf dem laufenden wie es mit Alice und T-com jetzt geklappt hat

    lg
  • 01.02.2011 23:29
    myselfme antwortet auf butter-fly
    Nein, butter-fly, ich habe eigentlich nichts gegen die Telekom. Im Gegenteil, ich wäre dafür sie komplett aus der Regulierung zu lassen.
    Allerdings nur, wenn das Leitungnetz bis zur TAE des Kunden von einer externen, gewinnorientierten Gesellschaft verwaltet und ausgebaut wird. Meinetwegen auch unter dem grossen "T"-Dach, aber eben ANGEWIESEN auf Wettbewerb und Leitungsmiete auch der Telekom. Und nur dieses Netz braucht dann noch reguliert werden.
    Noch ist aber so, dass die DTAG eigentlich nur Vorteile hat, wenn ein Kunde mit anderen Anbietern aufs Näs´chen fällt.
    Und ich unterstelle nicht dem Vorstand der DTAG das er Anweisungen gibt der Konkurrenz zu schaden. Nein, ich weiß aus 6 Jahren im Support eines ISP, dass es immer wieder Mitarbeiter und Strukturen bei der DTAG gibt die ihre persönlichen Zahlen durch Nichterfüllung schönen.
    Beispiel hier: Alice bekommt irgendwann die Mitteilung, dass 16 MBit an dem Anschluß nicht möglich seien. Zeitgleich sagt die gleiche DTAG bei einem Wechsel zurück die 16000 aber zu - und gewährt dem Rückkehrer auch noch ganz besondere Konditionen.
    Und nein, dies macht nicht DIE Telekom, dies machen untere Strukturen (die DTAG weiß schon, dass sie am Wettbewerb (fast) mehr verdient als an den eigenen Kunden um die sie sich auch noch kümmern muss).
    Und nun nochmal @müllner: Keine Panik, in der Regel schlucken die Wettbewerber diese Spielereien und lassen den Kunden auch aus Laufzeitverträgen. Ich fänds halt nur schöner, wenn mehr Kunden für ihre Entscheidung kämpfen würden. Leider bedeutet dies warten, beistehen und ggf auch noch bezeugen.
    @beide: Bevor Ihr jetzt nach Beweisen für Eure Thesen sucht, googlet doch auch mal nach "Willkür durch Telekom" und Ähnliches.
    Auch @beide: Nein, ich habe weder für Alice, Hansenet oder TDe gearbeitet. Ich war bei einem noch viel mehr gescholtenen Anbieter, der auf Grund eigener Ideen allerdings auch nicht gerade von Big-"T" verwöhnt wurde.
    Glaubt Ihr wirklich, dass LIDL erfolgreich sein könnte, wenn ALDI ihnen die Läden vermieten müßte ?
  • 02.02.2011 14:39
    müllner antwortet auf myselfme
    Es waren IMMER 16.000er Leitungen möglich, vorher bei der T-Com, jetzt bei Alice und nach der Kündigung wird es wieder eine 16000er sein.
    Alice hat die UMSCHALTUNG nicht auf die Reihe bekommen.
  • 02.02.2011 14:44
    müllner antwortet auf myselfme
    T-Com hat hier immer funktioniert.

    Versucht hat es Tiscali mit mehr als mäßigen Erfolg. Kündigung wegen nicht erbrachter Leistung.
    Arcor ohne Erfolg (garnicht erst angeschlossen)
    und jetzt ist halt Alice dran und auch schon wieder draußen.
    In etwa 18-20 Monaten werden wir mal wieder durch die Saturns und Mediamärkte gehen.....
  • 02.02.2011 11:53
    niknuk antwortet auf müllner
    Benutzer müllner schrieb:

    > Wenn die "alternativen Anbieter" nicht ihre Chance nutzen, tut
    >
    es mir leid. Aber Eine Woche auf einen Anschluß zu warten ist
    >
    schon mehr als ärgerlich.
    > 19 Tage sind schlichtweg eine Frechheit und zeugen von
    >
    Unvermögen.

    Blödsinn. Bei einem Anbieterwechsel muss man in der Regel mit mindestens 2 Wochen bis zur Schaltung des Anschlusses rechnen. 19 Tage sind zwar überdurchschnittlich lang, aber nicht so viel länger als 2 Wochen, dass es sich lohnt, sich darüber aufzuregen. Ich musste übrigens 12 Tage auf die Schaltung meines Alice-Anschlusses warten, allerdings war das vor 5 Jahren.

    Es ist natürlich ärgerlich, wenn in dieser Zeit der Anschluss komplett tot ist. Das passiert aber nur dann, wenn der Vorvertrag feste Kündigungsfristen hat, die man einhalten muss und bei denen Verzögerungen bei der Umschaltung nicht berücksichtigt werden können. Wer aber speziell bei Verfügbarkeit von Anbietern mit kurzer Mindestvertragslaufzeit wie Alice einen solchen Knebelvertrag unterschreibt, ist m. E. selbst schuld. Ich habe mich immer mit Händen und Füßen gegen solche Verträge gewehrt, auch wenn mich das oberflächlich betrachtet ein bisschen mehr Geld gekostet hat als wenn ich einen 2-Jahres-Vertrag geschlossen hätte (oberflächlich betrachtet deswegen, weil die höheren Kosten kurzfristig kündbarer Verträge durch die Flexibilität und die damit verbundenen Sparmöglichkeiten in der Regel mehr als aufgewogen werden). Mein Telekom-Vertrag war jedenfalls einer mit 6 Tagen Kündigungsfrist. Konsequenz: die Telekom hat den Anschluss nicht zu einem monatelang im Voraus feststehenden Termin abgeschaltet, sondern genau an dem Tag, an dem der Wechsel tatsächlich stattfand. Das hatte zur Folge, dass ich nur wenige Stunden ohne Telefon und sogar nur wenige Minuten ohne DSL-Anschluss auskommen musste. Unter diesen Umständen ist es nicht schlimm, wenn man mal 2 oder gar 3 Wochen auf die Umschaltung warten muss.

    Leider hast du es vor lauter Ungeduld jetzt wieder vergeigt. Du steckst wieder in einem Knebelvertrag, der dir obendrein gemessen an den spärlichen Gegenleistungen noch relativ hohe Kosten aufbürdet. Ein wenig mehr Geduld, und du hättest jetzt einen 1-Monats-Vertrag bei Alice mit Inklusiv-Extras, von denen Telekom-Kunden nur träumen können bzw. nochmal extra blechen dürfen, beispielsweise eine Community Flat für Mobilfunk und Festnetz für Gespräche ins gesamte Alice-Netz (beim Festnetzanschluss sogar ins gesamte O2-Netz). Ich nutze diese und andere Extras und spare dadurch zusätzlich zur niedrigeren Grundgebühr nochmal ca. 20 Euro im Monat. Unterm Strich würde mich ein Telekom-Anschluss mit einem vergleichbaren Leistungsumfang fast 30 Euro im Monat mehr kosten, das sind immerhin fast 360 Euro im Jahr. Ich bin froh, dass ich diese Summe nicht unbedingt meinem Telefonanbieter in den Rachen schmeißen muss, sondern mir dafür schönere Dinge leisten kann.

    Gruß

    niknuk
  • 02.02.2011 14:37
    müllner antwortet auf niknuk
    Der Telekomanschluß ist pünktlich gekündigt worden.
    Das was alles OK
    nur ALICE hat es nicht auf die Reihe bekommen.
    Eine Alice Communitiy Flatrate ist schlichtweg sinnlos und somit auch WERTLOS
  • 02.02.2011 22:57
    niknuk antwortet auf müllner
    Benutzer müllner schrieb:

    > Der Telekomanschluß ist pünktlich gekündigt worden.

    Eben. *Zu* pünktlich. Verträge mit langer Laufzeit kann man nur zu einem ganz bestimmten Termin kündigen. Wenn der neue Anbieter bis dahin noch nicht so weit ist (möglicherweise weil die Telekom Probleme mit der Leitungsübergabe hat), steht man ohne Anschluss da. Bei Verträgen mit kurzer Laufzeit lässt sich dagegen der Kündigungstermin kurzfristig verschieben, so dass der alte Anschluss so lange weiterläuft, bis der neue Anbieter in die Puschen gekommen ist. Folge: fast null Ausfallzeit.

    > Das was alles OK
    >
    nur ALICE hat es nicht auf die Reihe bekommen.

    Ob es tatsächlich Alice war, die hier etwas nicht auf die Reihe bekommen hat, wissen wir nicht.

    > Eine Alice Communitiy Flatrate ist schlichtweg sinnlos und
    >
    somit auch WERTLOS

    Das hängt natürlich vom Bedarf ab. Wer häufig in fremde Netze telefoniert, hat weniger davon. Sinnlos ist die Flat aber trotzdem nicht, denn auch dann ist zumindest ein Teil der Gespräche (nämlich die ins Alice- und O2-Netz) gratis. Ein gewisser Spareffekt ist also immer noch vorhanden. Wer allerdings eine Familie hat, die er mit Alice-SIM-Karten ausstatten kann, der kann enorm sparen, denn dann entfallen familienintern sämtliche Gesprächskosten, egal ob von Handy zu Handy, vom Festnetz zum Handy oder vom Handy ins Festnetz. Mit der derzeit ebenfalls kostenlosen Alice-/O2-Community-Flat können auch bis zu 5 O2-Mobilfunkanschlüsse in die Flatrate einbezogen werden, außerdem sind dann auch Gespräche vom Festnetz ins gesamte O2-Netz kostenlos. Und genau die familieninternen Gespräche sowie die Gespräche ins O2-Netz machen bei mir den Hauptteil des monatlichen Gesprächsaufkommens aus. Bezahlen muss ich dafür nichts, nada, niente. "Kostenlos" bedeutet hier nämlich tatsächlich kostenlos. Also ohne Monatsgrundpreis, ohne Mindestumsatz und ohne Berechnung der Gespräche. Nicht so wie bei der Telekom "0 Cent pro Minute" + klitzekleiner Fußnote "aber 20 Euro/Monat".

    Weitere Sparmöglichkeiten habe ich z. B. beim mobilen Datentarif. Wo sich der Telekom-Kunde schon ab dem ersten Megabyte dumm und dämlich zahlt, sind bei Alice bereits 30 MB pro SIM-Karte inklusive. Einfach so und ohne Kosten. Für Gelegenheitsnutzer sind 30 MB völlig ausreichend. Wenn nicht, bekommt man für vergleichsweise moderate 6,90 Euro/Monat eine mobile Datenflatrate mit immerhin 300 MB ungedrosseltem Volumen pro Monat (bei Überschreiten wird zwar für den Rest des Monats auf GPRS-Speed gedrosselt, aber ab dem nächsten Ersten steht wieder Fullspeed zur Verfügung). Auch davon könnte ich mit einem Telekom-Anschluss nicht profitieren bzw. müsste wesentlich mehr Geld dafür hinlegen.

    Gruß

    niknuk
  • 18.10.2011 21:03
    butter-fly antwortet auf niknuk
    @ myselfme : Ich persönlich weiß wie beim kundendienst gearbeitet wird bei der Telekom. ich weiß auch wie es bei anderen Telekomunikations Unternehmen abgeht. Da ich selbst als Kundenberaterin arbeite bei einem Anbieter Konzern. Schlichtweg ist es doch einfach so das es überall seine vor und nachteile gibt und wir wissen denke ich beide das der Name der Firma oder allgemein die Unternehmen nicht schlecht sind aber beim Service hörts eben oft auf da es leider nicht mehr gute Kundenberater gibt und diese auch oft selbst nicht von dem produkt überzeugt sind und somit die kunden zum kündigen zwinkt aufgrund mangelnder beratung :-/ Leider...

    lg