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GMX Vorsicht bei Vertragsänderung


16.12.2003 13:25 - Gestartet von Lamprologus
ich hatte bei GMX bis April 2003 einen Vertrag mit ISDN Zeittarif 12 Stunden Mindestnutzung. Im April 2003 habe ich gewechselt auf einen DSL- Tarif mit 2 GB Volumen. Seitdem zahlte ich sowohl für den alten ISDN- Zeit- Tarif als auch für den neuen DSL- Volumen- Tarif. Erst im Nov 03 habe ich das bemerkt. Die Kunden- Hotline bei GMX teilte mir auf meine telefonische Reklamation hin mit, dass ich den alten Tarif hätte kündigen müssen.
Das heißt: ich habe 6 Monate für einen nicht genutzten Tarif bezahlt. GMX hat kassiert, obwohl sie keinerlei Gegenleistung dafür erbracht hat. Eine Rückerstattung (insgesamt etwa 67.- EURO) sei nicht möglich, teilte mir GMX am Telefon mit, kulanterweise sei man aber bereit, den ISDN- Vertrag mit sofortiger Wirkung zu beenden. Daraufhin habe ich Ende Nov 03 GMX per Einschreiben aufgefordert, den zu Unrecht einbehaltenen Betrag (ca. 67 EURO) mir zurück zu überweisen. Anfang Dez habe ich die letzte Abbuchungen des ISDN- Vertrages ( zu 6,99 EURO) rückgerufen. Am 11. 12. bekam ich daraufhin eine Zahlungsaufforderung und eine Drohung, man werde mich verklagen und man werde meinen Internetzugang sperren. Bis jetzt habe ich keine schriftliche Reaktion auf meine Zahlungs- Aufforderung erhalten. Seit 13. 12. ist mein Internetzugang gesperrt (obwohl ich nicht im Zahlungsverzug auf dem Vertrag über 2 GB DSL bin).

Gibt es ähnliche Erfahrungen mit GMX?
Paul
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[1] CHEFE antwortet auf Lamprologus
16.12.2003 14:07
Benutzer Lamprologus schrieb:
ich hatte bei GMX bis April 2003 einen Vertrag mit ISDN Zeittarif 12 Stunden Mindestnutzung. Im April 2003 habe ich gewechselt auf einen DSL- Tarif mit 2 GB Volumen. Seitdem zahlte ich sowohl für den alten ISDN- Zeit- Tarif als auch für den neuen DSL- Volumen- Tarif. Erst im Nov 03 habe ich das bemerkt. Die Kunden- Hotline bei GMX teilte mir auf meine telefonische Reklamation hin mit, dass ich den alten Tarif hätte kündigen müssen.

Ist zwar unglücklich für Dich, aber durchaus nachvollziehbar, wenn Du keinen Tarifwechsel vorgenommen hast, sondern einen neuen Tarif hinzugebucht hast. Was Du wirklich getan hast, kann ich aber natürlich nicht beurteilen.

Das heißt: ich habe 6 Monate für einen nicht genutzten Tarif bezahlt. GMX hat kassiert, obwohl sie keinerlei Gegenleistung dafür erbracht hat. Eine Rückerstattung (insgesamt etwa 67.- EURO) sei nicht möglich, teilte mir GMX am Telefon mit, kulanterweise sei man aber bereit, den ISDN- Vertrag mit sofortiger Wirkung zu beenden. Daraufhin habe ich Ende Nov 03 GMX per Einschreiben aufgefordert, den zu Unrecht einbehaltenen Betrag (ca. 67 EURO) mir zurück zu überweisen.

Auffordern kannst Du GMX lange - aber warum sollten sie zahlen? Du hattest so wie es derzeit aussieht einen gültigen Vertrag mit denen - dass Du ihn nicht genutzt hast, ist ganz alleine Dein Problem. Wenn Du einen Monat nicht auf Deinen DSL Tarif surfst, wirst Du trotzdem dafür zahlen müssen.

Anfang Dez habe ich die letzte Abbuchungen des ISDN- Vertrages ( zu 6,99 EURO) rückgerufen. Am 11. 12. bekam ich daraufhin eine Zahlungsaufforderung und eine Drohung, man werde mich verklagen und man werde meinen Internetzugang sperren. Bis jetzt habe ich keine schriftliche Reaktion auf meine Zahlungs- Aufforderung erhalten. Seit 13. 12. ist mein Internetzugang gesperrt (obwohl ich nicht im Zahlungsverzug auf dem Vertrag über 2 GB DSL bin).

Natürlich ist Dein DSL Anschluss auch gesperrt - Du bist ein und derselbe Kunde - und hast einen Zahlungsrückstand. Warum sollte GMX jetzt das "Risiko" eingehen weiter Leistungen für Dich zu erbringen - Du zahlst ja nicht. (Vorsicht - generelle Sichtweise und nicht nur auf diesen speziellen Fall bezogen).

Generell könnte GMX Dir auf Kulanzbasis vielleicht einen Teil dieser 67 Euro zurückerstatten - aber rein rechtlich hast Du m.E. nicht den kleinsten Anspruch darauf. Ausserdem solltest Du aufpassen, dass die ganze Geschichte nicht noch teurer für Dich wird (z.B. Mahngebühren, Inkasso) oder gar in einem negativen Schufa-Eintrag mündet.

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[1.1] filmin antwortet auf CHEFE
16.12.2003 14:10
Benutzer CHEFE schrieb:
Benutzer Lamprologus schrieb:
ich hatte bei GMX bis April 2003 einen Vertrag mit ISDN Zeittarif 12 Stunden Mindestnutzung. Im April 2003 habe ich gewechselt auf einen DSL- Tarif mit 2 GB Volumen. Seitdem zahlte ich sowohl für den alten ISDN- Zeit- Tarif als auch für
den neuen DSL- Volumen- Tarif. Erst im Nov 03 habe ich das bemerkt. Die Kunden- Hotline bei GMX teilte mir auf meine telefonische Reklamation hin mit, dass ich den alten Tarif hätte kündigen müssen.

Ist zwar unglücklich für Dich, aber durchaus nachvollziehbar, wenn Du keinen Tarifwechsel vorgenommen hast, sondern einen neuen Tarif hinzugebucht hast. Was Du wirklich getan hast, kann ich aber natürlich nicht beurteilen.

Das heißt: ich habe 6 Monate für einen nicht genutzten Tarif bezahlt. GMX hat kassiert, obwohl sie keinerlei Gegenleistung dafür erbracht hat. Eine Rückerstattung (insgesamt etwa 67.-
EURO) sei nicht möglich, teilte mir GMX am Telefon mit, kulanterweise sei man aber bereit, den ISDN- Vertrag mit sofortiger Wirkung zu beenden. Daraufhin habe ich Ende Nov 03 GMX per Einschreiben aufgefordert, den zu Unrecht einbehaltenen Betrag (ca. 67 EURO) mir zurück zu überweisen.

Auffordern kannst Du GMX lange - aber warum sollten sie zahlen? Du hattest so wie es derzeit aussieht einen gültigen Vertrag mit denen - dass Du ihn nicht genutzt hast, ist ganz alleine Dein Problem. Wenn Du einen Monat nicht auf Deinen DSL Tarif surfst, wirst Du trotzdem dafür zahlen müssen.

Anfang Dez habe ich die letzte Abbuchungen des ISDN- Vertrages ( zu 6,99 EURO)
rückgerufen. Am 11. 12. bekam ich daraufhin eine Zahlungsaufforderung und eine Drohung, man werde mich verklagen und man werde meinen Internetzugang sperren. Bis jetzt habe ich keine schriftliche Reaktion auf meine Zahlungs- Aufforderung erhalten. Seit 13. 12. ist mein Internetzugang gesperrt (obwohl
ich nicht im Zahlungsverzug auf dem Vertrag über 2 GB DSL bin).

Natürlich ist Dein DSL Anschluss auch gesperrt - Du bist ein und derselbe Kunde - und hast einen Zahlungsrückstand. Warum sollte GMX jetzt das "Risiko" eingehen weiter Leistungen für Dich zu erbringen - Du zahlst ja nicht. (Vorsicht - generelle Sichtweise und nicht nur auf diesen speziellen Fall bezogen).

Generell könnte GMX Dir auf Kulanzbasis vielleicht einen Teil dieser 67 Euro zurückerstatten - aber rein rechtlich hast Du m.E. nicht den kleinsten Anspruch darauf. Ausserdem solltest Du aufpassen, dass die ganze Geschichte nicht noch teurer für Dich wird (z.B. Mahngebühren, Inkasso) oder gar in einem negativen Schufa-Eintrag mündet.

Wichtig hier ist auf jeden Fall zu wissen, ob eine Tarifänderung vorgenommen oder eine Neubestellung getätigt wurde. Im zweiten Fall hast du wohl keine Ansprüche.

filmin