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freenet-Kundenfang - Betrug im großen Stil?


09.12.2006 14:42 - Gestartet von romex
Hallo liebe Leute,
heute hat mir eine Freundin(normaler Telekom-Anschliuß) folgendes erzählt:
Sie erhielt einen unaufgeforderten Anruf von freenet,um sie für einen DSL-Anschluß zu gewinnen. Sie lehnte ab, war aber einverstanden, dass ihr Infomaterial zugesandt werde. Stattdessen erhielt sie Vertragsunterlagen, in denen ihre Kontodaten enthalten waren, obwohl sie nie ihre Daten an freenet gegeben hat. Gibt die Telekom jetzt auch schon Kontodaten weiter?
Ist das ganze als Betrug zu werten, lohnt sich eine Anzeige?
Wer hat Erfahrung?
Muss sie kündigen/widerrufen, obwohl nie etwas unterschrieben?
Soll sie die Hardware nicht annehmen, oder das Päckchen öffnen und das Formular zum Widerruf ausfüllen?
Sollte man Handabhacken als Strafe für die Ausführenden solcher Taten einführen, oder wenigstens Knast?
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[1] Estico antwortet auf romex
09.12.2006 16:59
Benutzer romex schrieb:
Hallo liebe Leute, heute hat mir eine Freundin(normaler Telekom-Anschliuß) folgendes erzählt:
Sie erhielt einen unaufgeforderten Anruf von freenet,um sie für einen DSL-Anschluß zu gewinnen. Sie lehnte ab, war aber einverstanden, dass ihr Infomaterial zugesandt werde. Stattdessen erhielt sie Vertragsunterlagen, in denen ihre Kontodaten enthalten waren, obwohl sie nie ihre Daten an freenet gegeben hat. Gibt die Telekom jetzt auch schon Kontodaten weiter?

Möglicherweise hat sie mal über die 01019 cbc telefoniert, das ist ne ehemalige Mobilcomvorwahl, aber Freenet hat die Festnetzsparte von Mobilcom übernommen. Hatte Deine Freundin mit denen je etwas zu tun?

Ist das ganze als Betrug zu werten, lohnt sich eine Anzeige? Wer hat Erfahrung? Muss sie kündigen/widerrufen, obwohl nie etwas unterschrieben? Soll sie die Hardware nicht annehmen, oder das Päckchen öffnen und das Formular zum Widerruf ausfüllen?

Ja! Hardware ungeöffnet zurückgehen lassen -Frust bitte nicht am paketboten ablassen- und schriftlich widerrufen, also per Fax, Einschreiben oder normalem Brief.

Sollte man Handabhacken als Strafe für die Ausführenden solcher Taten einführen, oder wenigstens Knast?

Nein, das wäre nicht verhältnismäßig. Es steht Dir aber natürlich frei, Selbstjustiz zu üben, der Schuß kann aber nach hinten losgehen.
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[1.1] CCA antwortet auf Estico
09.12.2006 17:11
Na, vielleicht war es ja auch ein etwas "übereifriger" Mitarbeiter der Mobilcom, bei der die Dame ihren Handyvertrag hat. Das ist dann wie bei der T-Com. Nicht erwünscht oder vom Anbieter geduldet - wird für 2 Groschen fünfzig Provisionen aber gern einmal probiert. Und die T-Com hats mit XXL und so ja vorbildlich etabliert.
Abgesehen davon kann die Dame nach Erhalt der Unterlagen aber immer noch 14 Tage widerrufen (die HW kommt in der Regel jedoch erst NACH dieser Frist).
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[1.1.1] romex antwortet auf CCA
13.02.2007 16:11
Fortsetzung: zu Weihnachten wollte sich die Familie tatsächlich DSL bestellen, im T-Com-Laden wurde ihr aber mitgeteilt, ihr Port sei schon besetzt, von Freenet. Vielleicht sollte man diese Handlung nur unter Vorlage einer Unterschrift zulassen...
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[1.1.1.1] TeleFreund antwortet auf romex
22.02.2007 13:09
1. Wegen Freenet

Ich denke du stehst erst am Anfang des langen Rechtsweges. Nach allem, was ich bis jetzt hier gelesen hab wird Freenet versuchen abzubuchen, Inkasso einschalten, klagen usw.
Das ist nach meiner Meinung einfach Geschäftspraktik. Anscheinend haben nur die Wenigen starke Nerven, fast alle geben nach und zahlen. Voraussichtlich könnte es so aussehen https://www.teltarif.de/forum/a-mobilcom/207-...

Ob es dir Wert ist muss du selbst entscheiden :)
Wichtig: Mach alles schriftlich und bewahre alle unterlagen und Empfangsbestätigungen über mehrere Jahre.

2. Wegen DSL Port, kannst du bei TCOM evtl über die Hotline nachhacken. Ich habe schon irgendwo gelesen, dass TCOM den Port einfach umgestellt hat. Sag denen, du hast bei Freenet nichts bestellt, und du willst dein DSL von TCOM haben. Evtl klappt es.
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[2] NOfreenet antwortet auf romex
22.02.2007 11:30
Benutzer romex schrieb:
Hallo liebe Leute, heute hat mir eine Freundin(normaler Telekom-Anschliuß) folgendes erzählt:
Sie erhielt einen unaufgeforderten Anruf von freenet,um sie für einen DSL-Anschluß zu gewinnen. Sie lehnte ab, war aber einverstanden, dass ihr Infomaterial zugesandt werde. Stattdessen erhielt sie Vertragsunterlagen, in denen ihre Kontodaten enthalten waren, obwohl sie nie ihre Daten an freenet gegeben hat. Gibt die Telekom jetzt auch schon Kontodaten weiter? Ist das ganze als Betrug zu werten, lohnt sich eine Anzeige? Wer hat Erfahrung? Muss sie kündigen/widerrufen, obwohl nie etwas unterschrieben? Soll sie die Hardware nicht annehmen, oder das Päckchen öffnen und das Formular zum Widerruf ausfüllen?

Es hat alles keine Zweck: freenet wird nicht reagieren und abbuchen und bei Rückbuchungen auch vollstrecken.

einzige Möglichkeit: KLAGE!

NOfreenet
Sollte man Handabhacken als Strafe für die Ausführenden solcher
Taten einführen, oder wenigstens Knast?
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[2.1] TeleFreund antwortet auf NOfreenet
22.02.2007 13:11

einzige Möglichkeit: KLAGE!
Einfachere Möglichkeit:
Einfach zurückbuchen, Inkassos widersprechen, dem gerichtlichen Mahnbescheid widersprechen und klagen lassen.
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[3] kloogschiedder antwortet auf romex
23.02.2007 08:37
Benutzer romex schrieb:
Hallo liebe Leute, heute hat mir eine Freundin(normaler Telekom-Anschliuß) folgendes erzählt:
Sie erhielt einen unaufgeforderten Anruf von freenet,um sie für einen DSL-Anschluß zu gewinnen. Sie lehnte ab, war aber einverstanden, dass ihr Infomaterial zugesandt werde. Stattdessen erhielt sie Vertragsunterlagen, in denen ihre Kontodaten enthalten waren, obwohl sie nie ihre Daten an freenet gegeben hat. Gibt die Telekom jetzt auch schon Kontodaten weiter? Ist das ganze als Betrug zu werten, lohnt sich eine Anzeige? Wer hat Erfahrung? Muss sie kündigen/widerrufen, obwohl nie etwas unterschrieben? Soll sie die Hardware nicht annehmen, oder das Päckchen öffnen und das Formular zum Widerruf ausfüllen? Sollte man Handabhacken als Strafe für die Ausführenden solcher
Taten einführen, oder wenigstens Knast?
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[4] kloogschiedder antwortet auf romex
23.02.2007 08:44
Benutzer romex schrieb:
Hallo liebe Leute, heute hat mir eine Freundin(normaler Telekom-Anschliuß) folgendes erzählt:
Sie erhielt einen unaufgeforderten Anruf von freenet,um sie für einen DSL-Anschluß zu gewinnen. Sie lehnte ab, war aber einverstanden, dass ihr Infomaterial zugesandt werde. Stattdessen erhielt sie Vertragsunterlagen, in denen ihre Kontodaten enthalten waren, obwohl sie nie ihre Daten an freenet gegeben hat. Gibt die Telekom jetzt auch schon Kontodaten weiter? Ist das ganze als Betrug zu werten, lohnt sich eine Anzeige? Wer hat Erfahrung? Muss sie kündigen/widerrufen, obwohl nie etwas unterschrieben? Soll sie die Hardware nicht annehmen, oder das Päckchen öffnen und das Formular zum Widerruf ausfüllen? Sollte man Handabhacken als Strafe für die Ausführenden solcher Taten einführen, oder wenigstens Knast?


freenet kann nur Vertragsunterlagen verschicken, wenn der Kunde seine Bankdaten preisgibt, dieses hat deine Freundin mit Sicherheit getan, will es nur nicht zugeben. Ansonsten hätte kein Vetrag zustande kommen können. Ausserdem kann jeder Vetrag nach Zugang der Widerrufsbelehrung innerhalb von 14 Tagen wiederrufen werden. Wenn deine Freundin dieses nicht geatn hat, ist sie selbst Schuld, wenn sie jetzt etwas hat was sie garnicht wollte. Also erst denken und lesen und dann labern.