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Kündigung und Geld behalten?


04.02.2001 10:12 - Gestartet von der-thor
Kurz und knapp zwei Fragen:
1. Am Mittwoch erhielt ich von Talkline die Mitteilung über die Preiserhöhung bei SMS. Kündigen kann ich ja jetzt, aber ich habe vorab bereits die GG für 24 Monate (im Sept. 2000)erstattet bekommen. Wird das Geld zurück gefordert?
2. Was halten die "Forumspezialisten" von dem Super24 Angebot eplus-20Free? Ich telefoniere im Schnitt weniger als 20 Min. im Monat. SMS vom Handy aus verschicke ich 5-8 im Monat.

Gebt mir doch bitte ein kurzes Feedback. Danke.
der-thor
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[1] keksi antwortet auf der-thor
04.02.2001 13:27
Benutzer der-thor schrieb:

Kurz und knapp zwei Fragen:
Bei Frage 1 bin ich nicht kompetent.

2. Was halten die "Forumspezialisten" von dem Super24 Angebot eplus-20Free? Ich telefoniere im Schnitt weniger als 20 Min. im Monat. SMS vom Handy aus verschicke ich 5-8 im Monat.
Bin zwar kein "Spezialist", aber schon ne weile dabei und bisher ist das Angebot recht positiv bewertet worden. Sowohl was den Anbieter als auch das Angebot selbst angeht. Letzteres war Dir ja sicher schon klar - ist schließlich für Dein Telefonierverhalten völlig kostenlos.

Keksi
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[2] wolfhart antwortet auf der-thor
04.02.2001 19:06
Benutzer der-thor schrieb:

Kurz und knapp zwei Fragen: 1. Am Mittwoch erhielt ich von Talkline die Mitteilung über die Preiserhöhung bei SMS. Kündigen kann ich ja jetzt, aber ich habe vorab bereits die GG für 24 Monate (im Sept. 2000)erstattet bekommen. Wird das Geld zurück gefordert?

Ist ne interessante Frage. Ich hab das gleiche Problem mit Telepassport. Ich hab jetzt mal sondergekündigt, mal sehen, was die machen. Ich habe ja auf der ersten Rechnung eine Gutschrift von knapp 480,- DM gehabt, und die scheint auch nicht an Bedingungen gekoppelt zu sein (taucht in den AGB nicht auf). Eigentlich müsste ich demnach jetzt vier Monate kostenlos telefoniert haben. Möchte mal wissen, wie die eine nachträgliche Streichung der Gutschrift begründen wollen.

Es gab ja sogar Spekulationen auf eine Auszahlung, das kann ich mir aber beim besten Willen nicht vorstellen.

Gruß
Wolfhart
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[2.1] Trader11 antwortet auf wolfhart
06.02.2001 19:07
habe meinen E-Plus Vertrag bei Telepassport gekündigt aufgrund der SMS- Preiserhöhung. Heute kam dann dieser Brief:
"Eine vorzeitige Beendigung dieses Mobilfunkvvertrages ist nicht möglich, da die Telepassport AG die Preiserhöhung nicht an Bestandskunden weitergibt. Sie profitieren weiterhin von ihrem derzeit gültigen Tarifmodell.
Wir entschuldigen uns für die Information der vorangegangenen Rechnung und bitten um ihr Verständnis."
So ein Witz!! Gibt es eine Möglichkeit dies Anzufechten?




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[2.1.1] bash antwortet auf Trader11
06.02.2001 23:33
Mir geht's genauso. Aber TPP hat auf den Dezember-Rechnungen vermerkt, daß man ein Kündigungsrecht hat. Punkt. Also sollte es auch so sein, selbst wenn die Preiserhöhung zurückgenommen wird, oder? Was sagen denn die (Hobby-)Juristen dazu? Denn: Was machen die, die schon einen neuen Vertrag abgeschlossen haben?
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[2.1.1.1] halle antwortet auf bash
07.02.2001 10:50
Nein! Eine zugegebenerweise klare Formulierung und daher vielleicht juristenuntypisch, aber in diesem Fall eindeutig!

Wer keine Nachteile hat, der hat auch kein Sonderkündigungsrecht! Werden also die Gebührenerhöhungen nicht an den Kunden weitergeben, so kann dieser eben auch keinen Vertragsbruch durch den Vertragspartner geltend machen. Was ich im übrigen auch für legitim halte!

Hinweise auf der Rechnung über ein generelles Sonderkündigungsrecht haben darauf keinerlei Auswirkung, sie sind gerade kein Angebot auf Vertragsaufhebung oder dergleichen - sondern haben rein informativen Charakter!

Im übrigen eine persönliche Anmerkung: Wieso eigentlich diese Hysterie über Kündigungsrechte bei einem kostenlosen Vertag?
Diesen sollte man eben ordentlich unter Einhaltung der Fristen zum Ende der Vertragslaufzeit von 24 Monaten kündigen! Derweil kann man die SIM-Karte ja zerschneiden oder in den Schrank legen!
Man könnte das Ganze hier für Kindertheater nothorischer Querulanten halten.

MfG

Frank Halle
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[2.1.1.1.1] wolfhart antwortet auf halle
07.02.2001 12:07
Benutzer halle schrieb:

Wer keine Nachteile hat, der hat auch kein Sonderkündigungsrecht!

Ack.

Im übrigen eine persönliche Anmerkung: Wieso eigentlich diese Hysterie über Kündigungsrechte bei einem kostenlosen Vertag?

Von Hysterie würde ich nicht reden, aber es gibt einen interessanten Aspekt: Würde Telepassport die Gebühren erhöhen, hätte ich ein Kündigungsrecht. Da ich die Grundgebühr als einmalige Gutschrift bekommen habe (die auch auf die Gesprächsgebühren angerechnet wird), hätte ich jetzt 3 Monate kostenlos telefoniert. Und so etwas lässt man sich doch nicht entgehen, oder? Wenn die die Gebühren nicht erhöhen, ist es auch keine Katastrofe.

Derweil kann man die SIM-Karte ja zerschneiden oder in den Schrank legen!

Zerschneiden ist bei TPP nicht angesagt. Die wollen die Karte zurückhaben.

Gruß
Arthur
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[2.1.1.1.2] sp. antwortet auf halle
07.02.2001 12:36
Benutzer halle schrieb:

Wer keine Nachteile hat, der hat auch kein Sonderkündigungsrecht! Werden also die Gebührenerhöhungen nicht an den Kunden weitergeben, so kann dieser eben auch keinen Vertragsbruch durch den Vertragspartner geltend machen.

Es gibt aber auch vertragliche Nebenpflichten - z.B. keine Bananenschalen auf dem Boden des Geschäfts liegen zu lassen oder nicht über nicht bestehende Sonderkündigungsrechte zu informieren.

Hinweise auf der Rechnung über ein generelles Sonderkündigungsrecht haben darauf keinerlei Auswirkung, sie sind gerade kein Angebot auf Vertragsaufhebung oder dergleichen - sondern haben rein informativen Charakter!

Das möchte ich bezweifeln. (Ich weiß aber, daß ich nicht immer die h.M. vertrete.) In jedem Fall aber macht sich eine Firma, die ein nicht bestehendes Sonderkündigungsrecht ankündigt, der Verletzung einer vertraglichen Nebenpflicht schuldig - positive Forderungsverletzung, daraus folgend Schadensersatzpflicht, d.h. GG für den abgeschlossenen Ersatzvertrag.

Im übrigen eine persönliche Anmerkung: Wieso eigentlich diese Hysterie über Kündigungsrechte bei einem kostenlosen Vertag?

Na ja, es bleibt halt noch, daß die Preiserhöhung eine Unverschämtheit ist, das Rumgeeiere jetzt erst recht und daß es von daher völlig angemessen wäre, in den ersten Monaten kostenlos telefoniert zu haben (abgesehen von dem, was TP sicherlich zu Anfang bei allen abgebucht hat, weil sie nix auf die Reihe bekommen haben).

Sp.