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Arcor Preselect = Nicht zu empfehlen!


01.11.2004 23:26 - Gestartet von feuerdorn
Wir wohnen in der 'Walachei', sprich: bei uns ist nur der Telekom-Festnetzanschluss möglich und da Call-by-Call etwas nervig durch die ewig langen Zahlen ist, kam uns der Arcor-Preselect-Tarif sinnvoll vor. Die erste Rechnung war auch noch o. k., bei den folgenden sah' es schon etwas anders aus. Da tauchten z. B. Nummern aus Gegenden auf, die wir noch nie gesehen hatten. Auch wurde die von Arcor bei Vertragsabschluss zugesicherte Ersparnis gegenüber den reinen Telekom-Rechnungen natürlich nicht erreicht. Im Gegenteil, wir zahlen inzwischen mit der Telekom-Grundgebühr mehr, wie jemals vorher. Bei einer Rechnung - gut, kann schon mal vorkommen, dass einer mal öfter zum Hörer greift, aber bei zwei Rechnungen, die über dem normalen monatlichen Höchst-Entgeld liegen? Da sich unsere Telefongewohnheiten nicht geändert haben, kam uns das alles etwas komisch vor. Also: fristlose Kündigung wegen (in unseren Augen) Vertragsbruch! Tja, bis heute hat Arcor die allerdings ignoriert und die Telekom stellt erst wieder um, wenn die schriftliche Kündigungsbestätigung von Arcor vorliegt! Echt nett!!! Da bleibt wohl nur noch der Gang zum Anwalt.
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[1] FIRST-Euro antwortet auf feuerdorn
07.11.2004 21:38
Benutzer feuerdorn schrieb:
Wir wohnen in der 'Walachei', sprich: bei uns ist nur der Telekom-Festnetzanschluss möglich und da Call-by-Call etwas nervig durch die ewig langen Zahlen ist, kam uns der Arcor-Preselect-Tarif sinnvoll vor. Die erste Rechnung war auch noch o. k., bei den folgenden sah' es schon etwas anders aus. Da tauchten z. B. Nummern aus Gegenden auf, die wir noch nie gesehen hatten.

Vielleicht solltet Ihr mal ein Telefonbuch führen, damit Ihr dementsprechende Beweise über die geführten Telefonate habt.
Zum anderen hilft ein häufigerer Blick in den "EasyCheck" im "WebBill". (WebBill ist die Onlinerechnung von Arcor, die kostenlos zur Verfügung gestellt wird.)

Auch wurde die von Arcor bei Vertragsabschluss zugesicherte Ersparnis gegenüber den reinen Telekom-Rechnungen natürlich nicht erreicht.

Wer hatte Euch die Ersparnis denn "zugesichert"? Es ist Tatsache, dass die Arcor Preselect-Tarife en gros günstiger sind, als die >>> Standard-Tarife <<< der T-COM. Ob Ihr aber faktisch am Ende Eures Monats eine Ersparnis habt, kann Euch keiner zusichern, denn niemand weiß bei Vertragsabschluß, wie zukünftig telefoniert wird.

Im Gegenteil, wir zahlen inzwischen mit der Telekom-Grundgebühr mehr, wie jemals vorher. Bei einer Rechnung - gut, kann schon mal vorkommen, dass einer mal öfter zum Hörer greift, aber bei zwei Rechnungen, die über dem normalen monatlichen Höchst-Entgeld liegen? Da sich unsere Telefongewohnheiten nicht geändert haben, kam uns das alles etwas komisch vor.

Hier würde ich die jeweiligen Einzelgesprächsnachweise als Belege anführen. Vielleicht habt Ihr zwar die nahezu gleiche Zeit telefoniert, aber zu anderen Tageszeiten?! (z.B. läuft im Ortnetz die Uhr der T-COM für den Haupttarif von 9-18 Uhr = 4 Cent/min., während dieser bei Arcor von 7-18 Uhr mit 4,5 Cent/min. berechnet wird. D.h. zwei Stunden ist Arcor bereits teurer, bevor T-COM (= Nebenzeit nur 1,5 Cent/min.) in die nächste Tarifstufe kommt.)

Also: fristlose Kündigung wegen (in unseren Augen) Vertragsbruch! Tja, bis heute hat Arcor die allerdings ignoriert und die Telekom stellt erst wieder um, wenn die schriftliche Kündigungsbestätigung von Arcor vorliegt! Echt nett!!! Da bleibt wohl nur noch der Gang zum Anwalt.

Der Anwalt kann Euch nur helfen, wenn Ihr ihn mit o.a. Material versorgt. Allerdings wird`s schwierig, Arcor zu beweisen, dass Ihr das nicht vorher gewußt habt, schließlich werden Euch bei Auftragsunterzeichnung die AGBs, Preislisten und Leistungsbeschreibungen übergeben, zumindest aber mitgeteilt, wo Ihr diese finden könnt.
Bis jetzt ist mir kein Fall bekannt, bei dem ein Kunde mit der Begründung, er habe genauso telefoniert wie vorher und die Rechnung ist teurer geworden, ein Verfahren gegen ein Telekommunikationsunternehmen gewonnen hätte.

Toi, toi, toi,

Dieter

PS: Am Rande sei erwähnt, dass ich auch mal ein Verfahren gegen ein TK-Unternehmen angestrengt und verloren hatte, weil im Verlauf herauskam, dass die beanstandeten Telefonate doch geführt wurden. - Meine damalige Freundin hatte "fremdtelefoniert". :-)
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[2] edm antwortet auf feuerdorn
16.11.2004 11:31
Benutzer feuerdorn schrieb:
Wir wohnen in der 'Walachei', sprich: bei uns ist nur der Telekom-Festnetzanschluss möglich und da Call-by-Call etwas nervig durch die ewig langen Zahlen ist, kam uns der Arcor-Preselect-Tarif sinnvoll vor. Die erste Rechnung war auch noch o. k., bei den folgenden sah' es schon etwas anders aus. Da tauchten z. B. Nummern aus Gegenden auf, die wir noch nie gesehen hatten. Auch wurde die von Arcor bei Vertragsabschluss zugesicherte Ersparnis gegenüber den reinen Telekom-Rechnungen natürlich nicht erreicht. Im Gegenteil, wir zahlen inzwischen mit der Telekom-Grundgebühr mehr, wie jemals vorher. Bei einer Rechnung - gut, kann schon mal vorkommen, dass einer mal öfter zum Hörer greift, aber bei zwei Rechnungen, die über dem normalen monatlichen Höchst-Entgeld liegen? Da sich unsere Telefongewohnheiten nicht geändert haben, kam uns das alles etwas komisch vor. Also: fristlose Kündigung wegen (in unseren Augen) Vertragsbruch! Tja, bis heute hat Arcor die allerdings ignoriert und die Telekom stellt erst wieder um, wenn die schriftliche Kündigungsbestätigung von Arcor vorliegt! Echt nett!!! Da bleibt wohl nur noch der Gang zum Anwalt.

Hat Dir Arcor eventuell auch "nicht erreichten Mindestumsatz" berechnet und auf der Telekom-Rechnung Verbindungen abgerechnet?
Gruß Edwin