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Anmeldung für DSL 5500


13.08.2006 19:44 - Gestartet von naja...
Warum muß man für die Anmeldung für DSL 5500 die Hauptnummer des Festnetzanschlusses als Pflichtfeld ausfüllen? Hat jemand ne Ahnung?
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[1] K U N D E -BEI-TELTARIF antwortet auf naja...
13.08.2006 20:51
Benutzer naja... schrieb:
Warum muß man für die Anmeldung für DSL 5500 die Hauptnummer des Festnetzanschlusses als Pflichtfeld ausfüllen? Hat jemand ne Ahnung?


Die Festnetznummer muß man doch immer bei einem DSL-Tarif angeben.


---
Wie ist das eigentlich,wenn ich meinen GMX Tarif kündigen würde, dann ist doch auch mein DSL-Anschluß bei GMX weg?

Muß ich mir meinen DSL-Anschluß bei t-com selbst Besorgen oder macht das AC11?


Mein Tarif bei GMX läuft noch bis 28.06.07, vielleicht kündige ich im März 2007, zum Ende der Laufzeit, bei GMX und melde mich zum 01.08.07 bei AC11 an.

---

Hat schon jemand Erfahrungen mit AC11 gemacht??

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[1.1] naja... antwortet auf K U N D E -BEI-TELTARIF
13.08.2006 23:17
Benutzer K U N D E -BEI-TELTARIF schrieb:
Benutzer naja... schrieb:
Warum muß man für die Anmeldung für DSL 5500 die Hauptnummer des Festnetzanschlusses als Pflichtfeld ausfüllen? Hat jemand ne Ahnung?


Die Festnetznummer muß man doch immer bei einem DSL-Tarif angeben.

Bisher wurde bei mir aber glaube ich nie nach der Hauptfestnetznummer gefragt und drauf bestanden, daß ich die angeben muß und keine andere. Normalerweise habe ich maximal meine Genion-Nummer angegeben und es gab nie Probleme.

In dem Fall will ich ja nicht komplett mit dem Anschluß wechseln, sondern wirklich nur einen Volumentarif für meinen TDSL-Anschluß haben.

--- Wie ist das eigentlich,wenn ich meinen GMX Tarif kündigen würde, dann ist doch auch mein DSL-Anschluß bei GMX weg?

Muß ich mir meinen DSL-Anschluß bei t-com selbst Besorgen oder macht das AC11?


Mein Tarif bei GMX läuft noch bis 28.06.07, vielleicht kündige ich im März 2007, zum Ende der Laufzeit, bei GMX und melde mich zum 01.08.07 bei AC11 an.

---

Hat schon jemand Erfahrungen mit AC11 gemacht??


Bisher habe ich keine, werde aber sicher irgendwann demnächst mal berichten.
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[1.2] Guido Klose antwortet auf K U N D E -BEI-TELTARIF
17.08.2006 20:23
Wie ist das eigentlich,wenn ich meinen GMX Tarif kündigen würde, dann ist doch auch mein DSL-Anschluß bei GMX weg?

Genau! Und das ist eben das Problem mit diesen Reseller-Angeboten: Wer den Anbieter wechseln will, muss zunächst den alten Anschluss kündigen und kann dann erst einen neuen beauftragen, was oft dazu führt, dass man wochenlang ohne DSL-Zugang darsteht. - Siehe hierzu z.B.
https://www.teltarif.de/arch/2006/kw26/...

Muß ich mir meinen DSL-Anschluß bei t-com selbst Besorgen oder macht das AC11?

Wie AC11 selbst schreibt:
"Voraussetzung für die Nutzung von AC11 DSL ist ein T-DSL Anschluss der Deutschen Telekom." - Anders gesagt muss man sich selbst um den Anschluss kümmern, was bei der Telekom zur Zeit iauf jeden Fall 99,95 Euro kostet. Dafür sollte der Wechsel von Provider XY zurück zur Telekom recht problemlos sein, da sich hier nur 2 Parteien einigen müssen und die Telekom, die ja sozusagen am Schalter sitzt, ein Interesse daran hat, den Kunden möglichst bald zu sich zurück zu holen. ;)

Mein Tarif bei GMX läuft noch bis 28.06.07, vielleicht kündige ich im März 2007, zum Ende der Laufzeit, bei GMX und melde mich zum 01.08.07 bei AC11 an.

Und was machst du im Juli 2007? ;)

Hat schon jemand Erfahrungen mit AC11 gemacht??

Noch nicht, aber ich erwäge, zum 1.9. zu AC11 zu wechseln, da dann mein bisheriger (bereits gekündigter) Provider-Vertrag ausläuft und ich mich zur Zeit nicht langfristig an einen neuen Provider binden möchte: Wenn im Herbst tatsächlich günstige Kombi-Tarife der Telekom angeboten werden oder der angekündigte DSL-Zugang von o2 günstige Konditionen bietet, möchte ich schnell wechseln können. Und falls nicht, gibt es erfahrungsgemäß in der Weihnachtszeit bei den "großen" Resellern die günstigsten Konditionen für einen Wechsel. ;)
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[1.2.1] K U N D E -BEI-TELTARIF antwortet auf Guido Klose
17.08.2006 20:46

2x geändert, zuletzt am 17.08.2006 20:49
Benutzer Guido Klose schrieb:
Wie ist das eigentlich,wenn ich meinen GMX Tarif kündigen würde, dann ist doch auch mein DSL-Anschluß bei GMX weg?

Genau! Und das ist eben das Problem mit diesen Reseller-Angeboten: Wer den Anbieter wechseln will, muss zunächst den alten Anschluss kündigen und kann dann erst einen neuen beauftragen, was oft dazu führt, dass man wochenlang ohne DSL-Zugang darsteht. - Siehe hierzu z.B.
https://www.teltarif.de/arch/2006/kw26/...

Muß ich mir meinen DSL-Anschluß bei t-com selbst Besorgen oder macht das AC11?

Wie AC11 selbst schreibt:
"Voraussetzung für die Nutzung von AC11 DSL ist ein T-DSL Anschluss der Deutschen Telekom." - Anders gesagt muss man sich selbst um den Anschluss kümmern, was bei der Telekom zur Zeit iauf jeden Fall 99,95 Euro kostet. Dafür sollte der Wechsel von Provider XY zurück zur Telekom recht problemlos sein, da sich hier nur 2 Parteien einigen müssen und die Telekom, die ja sozusagen am Schalter sitzt, ein Interesse daran hat, den Kunden möglichst bald zu sich zurück zu holen. ;)

Mein Tarif bei GMX läuft noch bis 28.06.07, vielleicht kündige ich im März 2007, zum Ende der Laufzeit, bei GMX und melde mich zum 01.08.07 bei AC11 an.

Und was machst du im Juli 2007? ;)


Wenn ich wirklich zu AC11 wechseln werde Besorge ich mir im Juli 07 einen DSL 1000-Anschluß bei der t-com.

Wenn bloß nicht die hohe Anschlußgebühr wäre!

Es wäre nicht Tragisch, wenn ich dann eine Zeitlang ohne DSL beim Wechseln wäre.



Hat schon jemand Erfahrungen mit AC11 gemacht??

Noch nicht, aber ich erwäge, zum 1.9. zu AC11 zu wechseln, da dann mein bisheriger (bereits gekündigter) Provider-Vertrag ausläuft und ich mich zur Zeit nicht langfristig an einen neuen Provider binden möchte: Wenn im Herbst tatsächlich günstige Kombi-Tarife der Telekom angeboten werden oder der angekündigte DSL-Zugang von o2 günstige Konditionen bietet, möchte ich schnell wechseln können. Und falls nicht, gibt es erfahrungsgemäß in der Weihnachtszeit bei den "großen"
Resellern die günstigsten Konditionen für einen Wechsel. ;)
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[1.2.2] Rolandrol antwortet auf Guido Klose
23.08.2006 22:40
Wie AC11 selbst schreibt:
"Voraussetzung für die Nutzung von AC11 DSL ist ein T-DSL Anschluss der Deutschen Telekom." - Anders gesagt muss man sich selbst um den Anschluss kümmern, was bei der Telekom zur Zeit iauf jeden Fall 99,95 Euro kostet. Dafür sollte der Wechsel von Provider XY zurück zur Telekom recht problemlos sein, da sich hier nur 2 Parteien einigen müssen und die Telekom, die ja sozusagen am Schalter sitzt, ein Interesse daran hat, den Kunden möglichst bald zu sich zurück zu holen. ;)

Noch einfacher. Der T-DSL Leitungsvertrag läuft doch weiter bei der Telekom, es ist kein Resalevertrag. Du kannst jetzt Providerverträge abschließen wo Du willst: bei Congster, bei AC-11, T-Online, Lycos usw. Über das Modem oder den Router definierst Du in welches Netz Du dich einwählst, genauso wie Du mit der Telefonvorwahl ein Ortsnetz definiest.


Noch nicht, aber ich erwäge, zum 1.9. zu AC11 zu wechseln, da dann mein bisheriger (bereits gekündigter) Provider-Vertrag ausläuft und ich mich zur Zeit nicht langfristig an einen neuen Provider binden möchte: Wenn im Herbst tatsächlich günstige Kombi-Tarife der Telekom angeboten werden oder der angekündigte DSL-Zugang von o2 günstige Konditionen bietet, möchte ich schnell wechseln können. Und falls nicht, gibt es erfahrungsgemäß in der Weihnachtszeit bei den "großen" Resellern die günstigsten Konditionen für einen Wechsel. ;)

Nunja. Dann mach mal. Denke bei O2 hast Du wieder einen Reseller DSL auf der Backe. AC11 ist für Normalsurfer ohne Mule Probleme wirklich genial. Ich hatte den Eindruck das Netzwerk war sehr schnell, der DNS war wirklich flott. Hatte nur nicht ermittelt welcher DNS verwendet wird, wäre interessant gewesen.

Kann AC-11 nur empfehlen, auch wenn ich keine Provision bekommen.

Viele Grüße sendet,



Roland
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[1.3] Rolandrol antwortet auf K U N D E -BEI-TELTARIF
23.08.2006 22:32

--- Wie ist das eigentlich,wenn ich meinen GMX Tarif kündigen würde, dann ist doch auch mein DSL-Anschluß bei GMX weg?

Ein Reseller Anschluß bei GMX fällt weg.


Muß ich mir meinen DSL-Anschluß bei t-com selbst Besorgen oder macht das AC11?

Denke AC11 ist nicht abgeneigt, man bekommt doch Provision dafür. Kostet aber 99,95 Anschlußgebühr!!


Mein Tarif bei GMX läuft noch bis 28.06.07, vielleicht kündige ich im März 2007, zum Ende der Laufzeit, bei GMX und melde mich zum 01.08.07 bei AC11 an.

Soviel Frust mit GMX? Kann ich zwar verstehen aber mein Frust bezieht sich auf die Mutter 1&1.


Hat schon jemand Erfahrungen mit AC11 gemacht??

Siehe unten aber auch hier. Habe eine Bekannte in Köln auf AC11 umgestellt. Sie hatte eine Telekom DSL Leitung die damals noch auf Telesone (oder so in der Art) lief.
Der Antrag bei AC11 war innerhalb von einer Stunde durch. Noch am gleichen Nachmittag konnte ich die Zugangsdaten übermitteln und man konnte wieder surfen.
Der Kundendienst ist per Telefon gut zu erreichen. Sehr freundlich und sehr kompetent.

Erstaunlich alles, wenn man bedenkt die bekommen nur eine Butterbrot ...

Viele Grüße sendet,


Roland
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[1.3.1] niknuk antwortet auf Rolandrol
08.09.2006 23:35
Benutzer Rolandrol schrieb:

Der Kundendienst ist per Telefon gut zu erreichen. Sehr freundlich und sehr kompetent.

Erstaunlich alles, wenn man bedenkt die bekommen nur eine Butterbrot ...

Mich erstaunt das gar nicht. Schließlich wird "das Butterbrot" allein in das Produkt und den Kundendienst gesteckt. AC11-Kunden bezahlen weder teure Hardwaregeschenke für Neukunden noch müssen sie Hunderte von Gigabytes Traffic für Powersauger quersubventionieren (AC11 bietet wohlweislich keine Flatrates an). Ich habe den Vorteil von NoFrills-Anbietern längst kennengelernt, nicht nur bei Internetprovidern, sondern z. B. auch im Mobilfunk. Aber offenbar hat man speziell bei den Großen immer noch nicht kapiert, dass viele Kunden lieber gute Leistung zum vernünftigen Preis haben wollen, anstatt für üppige Hardwaregeschenke mit Knebelverträgen und teurem Nullsupport bestraft zu werden.

Gruß

niknuk
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[1.3.1.1] Guido Klose antwortet auf niknuk
09.09.2006 14:20
Benutzer niknuk schrieb:
Aber offenbar hat man speziell bei den Großen immer noch nicht kapiert, dass viele Kunden lieber gute Leistung zum vernünftigen Preis haben wollen, anstatt für üppige Hardwaregeschenke mit Knebelverträgen und teurem Nullsupport bestraft zu werden.

Die veröffentlichen Geschäftszahlen der "Großen" zeigen aber meiner Ansicht nach, dass die Mehrzahl der Kunden sich eben doch über riesige Werbekampagnen, subventionierte Hardware und "all inclusive" Angebote zu Knebelverträgen überreden lässt. - Wie schon in diesem Thead erwähnt wurde, sind Kundennummern bei AC11 zur Zeit 4-stellig, d.h. der Provider hat weniger als 10.000 Kunden: Für mich klingt das eher nach einem Nischenmarkt.
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[1.3.1.1.1] niknuk antwortet auf Guido Klose
09.09.2006 20:26
Benutzer Guido Klose schrieb:

Die veröffentlichen Geschäftszahlen der "Großen" zeigen aber meiner Ansicht nach, dass die Mehrzahl der Kunden sich eben doch über riesige Werbekampagnen, subventionierte Hardware und "all inclusive" Angebote zu Knebelverträgen überreden lässt.

Das liegt vor allem daran, dass sich Otto Normalkunde keine Gedanken darüber macht, was er da eigentlich unterschreibt. Zuerst freut er sich über die "geschenkte" Hardware (in Wirklichkeit bezahlt er sie natürlich), später ärgert er sich über blockierte Ports, klammheimliche Laufzeitverlängerungen (er hat natürlich die AGB-Klausel über die Kündigungsfristen nicht gelesen) und einen teuren, inkompetenten Support. Auch wenn der Kunde plötzlich in die Situation kommt, seinen Anschluss nicht mehr zu brauchen (z. B. wegen Umzug), stellt er plötzlich fest, dass ein Vertrag ein Vertrag ein Vertrag ist und dass er u. U. lange für etwas bezahlen muss, was er nicht nutzen kann.

Die Bilanzen der Großen weisen in der Tat beeindruckende Kundenzahlen und ebenso beeindruckende Gewinne aus. Das fällt aber alles nicht vom Himmel, sondern es wird durch Einsparungen an anderer (m. E. falscher) Stelle und auch durch überhöhte Preise erkauft (ja, auch eine 0-Euro-Flat bzw. der dazugehörige DSL-Anschluss könnte noch billiger sein, wenn Neukunden nicht mit Gratishardware überhäuft würden).

Wie schon in diesem Thead erwähnt wurde, sind Kundennummern bei AC11 zur Zeit 4-stellig, d.h. der Provider hat weniger als 10.000 Kunden: Für mich klingt das eher nach einem Nischenmarkt.

Der Markt der Internetzugänge ist kein Nischenmarkt. AC11 ist nur ein kleiner Anbieter auf diesem in Wirklichkeit sehr großen Markt. Nichtsdestotrotz scheint AC11 alles richtig zu machen: man verlangt für eine ordentliche Leistung einen günstigen Preis, der weder Dauersauger noch Neukundengeschenke noch knallige Print- und TV-Werbung querfinanzieren muss und dem Anbieter trotzdem zu Einnahmen verhilft, die für eine gute Qualität des Zugangs und für einen vernünftigen Support ausreichen. Man verfällt auch nicht der Utopie, die Billigflats der Großen preislich unterbieten zu können, sondern bietet lieber gut kalkulierbare Volumentarife an. Die aber zu einem Preis, der sie trotz der Dumping-Flatrates der Großen interessant macht (viele Flatratenutzer kämen mit 5,5 GB im Monat locker aus und bezahlen daher auch bei einer Dumpingflat noch zu viel, wissen das nur nicht).

Mobilfunk-Discounter wie Simyo, Easymobile, Klarmobil, Blau oder Simply sind auch vergleichsweise kleine Anbieter. Trotzdem lehren sie den Großen gehörig das Fürchten.

Gruß

niknuk
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[1.3.1.1.1.1] Estico antwortet auf niknuk
11.09.2006 23:19
Benutzer niknuk schrieb:
Benutzer Guido Klose schrieb:

Die veröffentlichen Geschäftszahlen der "Großen" zeigen aber meiner Ansicht nach, dass die Mehrzahl der Kunden sich eben doch über riesige Werbekampagnen, subventionierte Hardware und "all inclusive" Angebote zu Knebelverträgen überreden lässt.

Das liegt vor allem daran, dass sich Otto Normalkunde keine Gedanken darüber macht, was er da eigentlich unterschreibt. Zuerst freut er sich über die "geschenkte" Hardware (in Wirklichkeit bezahlt er sie natürlich), später ärgert er sich über blockierte Ports, klammheimliche Laufzeitverlängerungen (er hat natürlich die AGB-Klausel über die Kündigungsfristen nicht gelesen) und einen teuren, inkompetenten Support. Auch wenn der Kunde plötzlich in die Situation kommt, seinen Anschluss nicht mehr zu brauchen (z. B. wegen Umzug), stellt er plötzlich fest, dass ein Vertrag ein Vertrag ein Vertrag ist und dass er u. U. lange für etwas bezahlen muss, was er nicht nutzen kann.

Die Bilanzen der Großen weisen in der Tat beeindruckende Kundenzahlen und ebenso beeindruckende Gewinne aus. Das fällt aber alles nicht vom Himmel, sondern es wird durch Einsparungen an anderer (m. E. falscher) Stelle und auch durch überhöhte Preise erkauft (ja, auch eine 0-Euro-Flat bzw. der dazugehörige DSL-Anschluss könnte noch billiger sein, wenn Neukunden nicht mit Gratishardware überhäuft würden).

Wie schon in diesem Thead erwähnt wurde, sind Kundennummern bei AC11 zur Zeit 4-stellig, d.h. der Provider hat weniger als 10.000 Kunden: Für mich klingt das eher nach einem Nischenmarkt.

Der Markt der Internetzugänge ist kein Nischenmarkt. AC11 ist nur ein kleiner Anbieter auf diesem in Wirklichkeit sehr großen Markt. Nichtsdestotrotz scheint AC11 alles richtig zu machen: man verlangt für eine ordentliche Leistung einen günstigen Preis, der weder Dauersauger noch Neukundengeschenke noch knallige Print- und TV-Werbung querfinanzieren muss und dem Anbieter trotzdem zu Einnahmen verhilft, die für eine gute Qualität des Zugangs und für einen vernünftigen Support ausreichen. Man verfällt auch nicht der Utopie, die Billigflats der Großen preislich unterbieten zu können, sondern bietet lieber gut kalkulierbare Volumentarife an. Die aber zu einem Preis, der sie trotz der Dumping-Flatrates der Großen interessant macht (viele Flatratenutzer kämen mit 5,5 GB im Monat locker aus und bezahlen daher auch bei einer Dumpingflat noch zu viel, wissen das nur nicht).

Ich wage zu behaupten, daß nur die allerwenigsten User zur Zeit eine Flat benötigen. Das mag sich ändern sobald IP-TV von der breiten Masse genutzt wird oder sich VoiP durchgesetzt hat. Dann sind Anbieter wie AC 11 in der Tat Nischenanbieter, falls sie überhaupt bestehen werden. Nun, ich wünsche es ihnen jedenfalls.
Ich selber bin übrigens trotz täglicher Nutzung des Internets zu Recherchezwecken (ohne Saugen von Filmen oder Musik) mit einem 2 GB - Tarif ausgekommen.

Mobilfunk-Discounter wie Simyo, Easymobile, Klarmobil, Blau oder Simply sind auch vergleichsweise kleine Anbieter. Trotzdem lehren sie den Großen gehörig das Fürchten.

Das ist ein Vergleich von Äpfel und Birnen, da es sich bei diesen Firmen um Discounter handelt. Discounter kann man nur untereinander vergleichen, das gilt im Mobilfunksektor, wie auch in der Lebensmittelbranche, wo ein Vergleich von ALDI und miniMal hinken würde.

Gruß

niknuk
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[1.3.1.1.1.1.1] Estico antwortet auf Estico
11.09.2006 23:45
Benutzer Spion "Dietmar" schrieb:
Benutzer Estico schrieb:
Benutzer niknuk schrieb:
Benutzer Guido Klose schrieb:

Die veröffentlichen Geschäftszahlen der "Großen" zeigen aber meiner Ansicht nach, dass die Mehrzahl der Kunden sich eben doch über riesige Werbekampagnen, subventionierte Hardware und "all inclusive" Angebote zu Knebelverträgen überreden lässt.

Das liegt vor allem daran, dass sich Otto Normalkunde keine Gedanken darüber macht, was er da eigentlich unterschreibt. Zuerst freut er sich über die "geschenkte" Hardware (in Wirklichkeit bezahlt er sie natürlich), später ärgert er sich
über blockierte Ports, klammheimliche
Laufzeitverlängerungen (er hat natürlich die AGB-Klausel über die Kündigungsfristen nicht gelesen) und einen teuren, inkompetenten Support.
Auch wenn der Kunde plötzlich in die Situation kommt, seinen Anschluss nicht mehr zu brauchen (z. B. wegen Umzug), stellt er plötzlich fest, dass ein Vertrag ein Vertrag ein Vertrag ist und dass er u. U. lange für etwas bezahlen muss, was er
nicht
nutzen kann.

Die Bilanzen der Großen weisen in der Tat beeindruckende Kundenzahlen und ebenso beeindruckende Gewinne aus. Das fällt aber alles nicht vom Himmel, sondern es wird durch Einsparungen an anderer (m. E. falscher) Stelle und auch durch überhöhte Preise erkauft (ja, auch eine 0-Euro-Flat bzw. der dazugehörige DSL-Anschluss könnte noch billiger sein, wenn Neukunden nicht
mit Gratishardware überhäuft würden).

Wie schon in diesem Thead erwähnt wurde, sind Kundennummern bei AC11 zur Zeit 4-stellig, d.h. der Provider hat weniger als 10.000 Kunden: Für mich klingt das eher nach einem Nischenmarkt.

Der Markt der Internetzugänge ist kein Nischenmarkt. AC11 ist nur ein kleiner Anbieter auf diesem in Wirklichkeit sehr großen Markt. Nichtsdestotrotz scheint AC11 alles richtig zu machen:
man verlangt für eine ordentliche Leistung einen günstigen Preis, der weder Dauersauger noch Neukundengeschenke noch knallige Print- und TV-Werbung querfinanzieren muss und dem Anbieter trotzdem zu Einnahmen verhilft, die für eine gute Qualität des Zugangs und für einen vernünftigen Support ausreichen. Man verfällt auch nicht der Utopie, die Billigflats der Großen preislich unterbieten zu können, sondern bietet lieber gut kalkulierbare Volumentarife an. Die aber zu einem Preis, der sie trotz der Dumping-Flatrates der Großen interessant macht (viele Flatratenutzer kämen mit 5,5 GB im Monat locker aus und bezahlen daher auch bei einer Dumpingflat noch zu viel, wissen das nur nicht).

Ich wage zu behaupten, daß nur die allerwenigsten User zur Zeit eine Flat benötigen. Das mag sich ändern sobald IP-TV von der breiten Masse genutzt wird oder sich VoiP durchgesetzt hat. Dann sind Anbieter wie AC 11 in der Tat Nischenanbieter, falls sie überhaupt bestehen werden. Nun, ich wünsche es ihnen jedenfalls.
Ich selber bin übrigens trotz täglicher Nutzung des Internets zu Recherchezwecken (ohne Saugen von Filmen oder Musik) mit einem 2 GB - Tarif ausgekommen.

Mobilfunk-Discounter wie Simyo, Easymobile, Klarmobil, Blau oder Simply sind auch vergleichsweise kleine Anbieter.
Trotzdem lehren sie den Großen gehörig das Fürchten.

Das ist ein Vergleich von Äpfel und Birnen, da es sich bei diesen Firmen um Discounter handelt. Discounter kann man nur untereinander vergleichen, das gilt im Mobilfunksektor, wie auch in der Lebensmittelbranche, wo ein Vergleich von ALDI und miniMal hinken würde.

Gruß

niknuk

Minimal ? ALDI ? - ALDI, mein Favorit Äpfel ? Birnen ? - kaufe ich beim Frischemarkt

Geistreich
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[1.3.1.1.1.1.2] PixelHannes antwortet auf Estico
01.09.2007 00:47
Benutzer Estico schrieb:
Benutzer niknuk schrieb:
Benutzer Guido Klose schrieb:

Die veröffentlichen Geschäftszahlen der "Großen" zeigen aber meiner Ansicht nach, dass die Mehrzahl der Kunden sich eben doch über riesige Werbekampagnen, subventionierte Hardware und "all inclusive" Angebote zu Knebelverträgen überreden lässt.

Das liegt vor allem daran, dass sich Otto Normalkunde keine Gedanken darüber macht, was er da eigentlich unterschreibt. Zuerst freut er sich über die "geschenkte" Hardware (in Wirklichkeit bezahlt er sie natürlich), später ärgert er sich
über blockierte Ports, klammheimliche
Laufzeitverlängerungen
(er hat natürlich die AGB-Klausel über die
Kündigungsfristen nicht gelesen) und einen teuren, inkompetenten Support.
Auch wenn der Kunde plötzlich in die Situation kommt, seinen Anschluss nicht mehr zu brauchen (z. B. wegen Umzug), stellt er plötzlich fest, dass ein Vertrag ein Vertrag ein Vertrag ist und dass er u. U. lange für etwas bezahlen muss, was er
nicht
nutzen kann.

Die Bilanzen der Großen weisen in der Tat beeindruckende Kundenzahlen und ebenso beeindruckende Gewinne aus. Das fällt aber alles nicht vom Himmel, sondern es wird durch Einsparungen an anderer (m. E. falscher) Stelle und auch durch überhöhte Preise erkauft (ja, auch eine 0-Euro-Flat bzw. der dazugehörige DSL-Anschluss könnte noch billiger sein, wenn Neukunden nicht
mit Gratishardware überhäuft würden).

Wie schon in diesem Thead erwähnt wurde, sind Kundennummern bei AC11 zur Zeit 4-stellig, d.h. der Provider hat weniger als 10.000 Kunden: Für mich klingt das eher nach einem Nischenmarkt.

Der Markt der Internetzugänge ist kein Nischenmarkt. AC11 ist nur ein kleiner Anbieter auf diesem in Wirklichkeit sehr großen Markt. Nichtsdestotrotz scheint AC11 alles richtig zu machen:
man verlangt für eine ordentliche Leistung einen günstigen Preis, der weder Dauersauger noch Neukundengeschenke noch knallige Print- und TV-Werbung querfinanzieren muss und dem Anbieter trotzdem zu Einnahmen verhilft, die für eine gute Qualität des Zugangs und für einen vernünftigen Support ausreichen. Man verfällt auch nicht der Utopie, die Billigflats der Großen preislich unterbieten zu können, sondern bietet lieber gut kalkulierbare Volumentarife an. Die aber zu einem Preis, der sie trotz der Dumping-Flatrates der Großen interessant macht (viele Flatratenutzer kämen mit 5,5 GB im Monat locker aus und bezahlen daher auch bei einer Dumpingflat noch zu viel, wissen das nur nicht).

Ich wage zu behaupten, daß nur die allerwenigsten User zur Zeit eine Flat benötigen. Das mag sich ändern sobald IP-TV von der breiten Masse genutzt wird oder sich VoiP durchgesetzt hat. Dann sind Anbieter wie AC 11 in der Tat Nischenanbieter, falls sie überhaupt bestehen werden. Nun, ich wünsche es ihnen jedenfalls.

Dein Wunsch hat Bestand und Kundennummern sind mittlerweile fünfstellig. Interessanterweise ist ac11 soeben (01.09.07 0.00 Uhr) von seinem bisherigen Backbonebetreiber ignite.net zu freenet gewechselt. Grund: Freenet verkauft günstiger ;-).

Ich selber bin übrigens trotz täglicher Nutzung des Internets zu Recherchezwecken (ohne Saugen von Filmen oder Musik) mit einem 2 GB - Tarif ausgekommen.

Mobilfunk-Discounter wie Simyo, Easymobile, Klarmobil, Blau oder Simply sind auch vergleichsweise kleine Anbieter.
Trotzdem lehren sie den Großen gehörig das Fürchten.

Das ist ein Vergleich von Äpfel und Birnen, da es sich bei diesen Firmen um Discounter handelt. Discounter kann man nur untereinander vergleichen, das gilt im Mobilfunksektor, wie auch in der Lebensmittelbranche, wo ein Vergleich von ALDI und miniMal hinken würde.

Gruß

niknuk
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[1.3.1.1.1.1.2.1] naja... antwortet auf PixelHannes
08.09.2007 11:01
Benutzer PixelHannes schrieb:
Dein Wunsch hat Bestand und Kundennummern sind mittlerweile fünfstellig. Interessanterweise ist ac11 soeben (01.09.07 0.00 Uhr) von seinem bisherigen Backbonebetreiber ignite.net zu freenet gewechselt. Grund: Freenet verkauft günstiger ;-).

Lol ist das vielleicht der Grund, warum ich über AC11 nicht mehr reinkomme? *lach* naja, ich hab jetzt 10 Tage nen anderen Anbieter eingetragen gehabt. Mal sehen, ob es nur ein temporäres Problem ist^^ Andere Anbieter funktionieren ja, sonst könnte ich jetzt hier nicht schreiben.
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[1.3.1.1.1.1.2.1.1] PixelHannes antwortet auf naja...
08.09.2007 12:24
Benutzer naja... schrieb:
Lol ist das vielleicht der Grund, warum ich über AC11 nicht mehr reinkomme? *lach* naja, ich hab jetzt 10 Tage nen anderen Anbieter eingetragen gehabt. Mal sehen, ob es nur ein temporäres Problem ist^^ Andere Anbieter funktionieren ja, sonst könnte ich jetzt hier nicht schreiben.

Lol *lach* ^^?
Naja das 'Problem' ist keins und temporär ist es in deinem Fall auch nicht.
Check your by the Bestellung von ac11 angegebenes Emaille-Postfach, sichte den auf Freenet abgestimmten neuen Benutzernamen (wurde von ac11 vor mindestens 4 Wochen per Mail versendet), ersetze den alten ignite.net Benutzernamen damit und weiter gehts...
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[1.3.1.1.1.1.2.1.1.1] naja... antwortet auf PixelHannes
08.09.2007 13:30
Benutzer PixelHannes schrieb:
Benutzer naja... schrieb:
Lol ist das vielleicht der Grund, warum ich über AC11 nicht mehr reinkomme? *lach* naja, ich hab jetzt 10 Tage nen anderen Anbieter eingetragen gehabt. Mal sehen, ob es nur ein temporäres Problem ist^^ Andere Anbieter funktionieren ja, sonst könnte ich jetzt hier nicht schreiben.

Lol *lach* ^^?
Naja das 'Problem' ist keins und temporär ist es in deinem Fall auch nicht. Check your by the Bestellung von ac11 angegebenes Emaille-Postfach, sichte den auf Freenet abgestimmten neuen Benutzernamen (wurde von ac11 vor mindestens 4 Wochen per Mail versendet), ersetze den alten ignite.net Benutzernamen damit und weiter gehts...

Japp, danke, hab ich auch schon rausgefunden. Problem beim Einsammeln der mails gewesen. Die Mail-Adresse wird nur für AC11 verwendet, die letzte Rechnung vom 07.08. hab ich noch bekommen und die neue von gestern hab ich noch nicht vermißt, daher war das noch nicht aufgefallen ;-) schönes WE!
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[2] Guido Klose antwortet auf naja...
17.08.2006 19:58
Benutzer naja... schrieb:
Warum muß man für die Anmeldung für DSL 5500 die Hauptnummer des Festnetzanschlusses als Pflichtfeld ausfüllen? Hat jemand ne Ahnung?
Die Antwort gibt AC11 doch selbst:
"Für eine optimale Zuordnung im Netzwerk benoetigen wir zwingend die Hauptnummer Ihres Festnetzanschlusses."
Anders ausgedrückt: Anhand der Rufnummer bestimmt AC11, welcher DSL-Knotenpunkt für den Anschluss zuständig ist, bzw. wo der Übergang vom Telekom-Netz ins eigene WAN erfolgen kann.
Theoretisch müsste das zwar auch per die Anschrift gehen, aber ich könnte mir gut vorstellen (reine Vermutung), dass es eine Datenbank bei der Telekom gibt, in der Provider anhand der Rufnummer alle DSL-relevanten Informationen zu diesem Anschluss abfragen können.