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Schlechte Erfahrungen mit dem Service von 1&1


10.11.2005 10:29 - Gestartet von m.agricola
Gruß in die Runde.

Soeben habe ich hier entdeckt, dass ich nicht der einzige bin, der mit dem Kundendienst von 1&1 schlechte Erfahrungen gemacht hat.

Ich wollte aus einem DSL-Volumentarif zur DSL-Deutschland-Flat wechseln und dabei auch den DSL-Anschluss, der immer noch bei der Telekom geführt wird, mitnehmen. Das hätte 1&1 nicht nur ein paar Cent mehr für den monatlichen Tarif gebracht, sondern auch noch die 16,99 für den Anschluss. Zugleich wollte ich auf W-Lan umstellen und die angebotene Hardware dazukaufen. Bisher nutze ich eigene Hardware. Nun bietet 1&1 den W-Lan-Router für Neukunden für 30 EUR an, für Bestandskunden für 76 EUR. Dazu kommen auch noch 50 EUR Bearbeitungsgebühr. Der Wechsel wäre um mehr als 100 EUR teurer als bei anderen Anbietern.

Meine Frage an den Kundendienst bezog sich darauf, ob ich als Bestandskunde auch das günstigere Angeobt für Neukunden nutzen könnte, da ich bisher auch keine Hardware des Providers gesponsert bekommen habe. Und die Antwort per Mail, zusammengesetzt aus fertigen Textbausteinen, war mehrmals: Als Bestandskunde hätte ich bereits eine hohe Subventionierung der Hardware bei Vertragsabschluss erhalten. Fazit: Die lesen nicht einmal die Mail ihrer Kunden und speisen einen dann mit fertigen Floskeln ab. Richtig frech war dann die 'Schluss-Mail' von Herrn Ulrich: 'Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Spass mit 1&1 und unseren Produkten.'

Seitdem höre ich nichts mehr, auf meine Frage ist man überhaupt nicht eingegangen. Ich werde zu einem anderen Anbieter wechseln.
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[1] monopol76 antwortet auf m.agricola
10.11.2005 14:14
Nachdem ich nun schon so viel schlechtes über 1und1 gelesen habe, möchte ich nun auch meinen Senf dazugeben. Speziell zum Service und der Freundlichkeit der Mitarbeiter scheint es ja einige haarsträubende Storys zu geben. Nun also meine:

Ich habe am 26.10.05 auf der 1und 1 Homepage einen Auftrag zur Schaltung eines DSL 6016 Anschluss inkl. Deutschland Flat erteilt. Die Bestätigung sowie die Rechnung inkl. zugehöriger Abbuchung kamen sofort. Nach 5 Tagen war die Hardware bezahlt. Man sind die schnell, dachte ich mir. Dies wurde durch die rasche Lieferung bestätigt. (6. Tag)Zur Höchstform aufgelaufen habe ich nun am heutigen Tage meinen DSL Anschluss geschaltet bekommen. Und was soll ich sagen, alles funktioniert problemlos. Die Fritz Box ist einfach genial und der Service von 1und1 freundlich und kompetent.

Zusammenfassend will ich sagen, dass ich nach den vielen Negativpostings schon Angst bekam den falschen DSL Anbieter ausgewählt zu haben. Aber da ich nach insgesamt 3 Wochen meinen Anschluss erhalten habe, kann ich nur sagen - nicht schlecht 1und1. Selbst die T-Com schaffts bei uns in Meck Pomm nicht schneller (natürlich auch ein Dank an diese)
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[1.1] fooforyou antwortet auf monopol76
10.11.2005 17:17
Naja, ich habe auch schon so meine Erfahrungen mit dem Service von 1&1 gemacht.

1&1 hat sicherlich (wenns keine Probleme gibt) recht gute Reaktions- und Einrichtungszeiten - soweit mir aus Erfahrungsberichten von Bekannten und Freunden bekannt ist.

Aber jetzt kommt das Aber, wehe es geht irgendetwas schief, dann beginnt das Drama.... Ich kann dabei nicht behaupten, daß die Mitarbeiter von 1&1 unfreundlich gewesen wären, das Problem ist, das diese schlicht und einfach inkompetent sind => es kommt keine Lösung zustande.
So und jetzt sind wir an einem Punkt wo die Sache nicht mehr in Ordnung ist, wer schon einen unverschämt teuren Service (Rufnummer) anbietet muß auch sicherstellen, daß dieser Service eine echte Problemlösung für den Kunden erreicht! Wenn aber, so wie in meinem Fall über 4 Wochen, und ca. 20 Anrufe meinerseits nicht dazu führen, daß eine Störung auf meinem Anschluß behoben wird, dann ist das eine Frechheit.

Ich für meinen Teil bin jedenfalls froh bald nicht mehr Kunde bei 1&1 sein zu müssen :-))
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[1.1.1] kamuta antwortet auf fooforyou
19.11.2006 03:01
Der service bei den resellern kann doch nicht gut sein da sie bei problemen auf den deutsche telecom service angewiesen sind.Die qualitaetsoffensive der dtag stellt sich am besten raus wenn man der billigkonkurenz einen schlechten service bietet.
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[1.1.1.1] Stefan Weber antwortet auf kamuta
19.11.2006 14:49
Ob der Service gut ist, hat doch nischt mit der technischen Abhängigkeit von der Trödelkom zu tun.

Service heißt Dienstleistung und es wird wohl niemand bestreiten wollen, dass wir in einer Dienstleistungsgesellschaft leben.

Allerdings würde ich nicht, wie offensichtlich viele andere in diesen Forum die überteuerten Hotline anrufen, denen in der Regel jegliche Berechtigung fehlt.

Trifft es zu, dass eine Leistung nicht erbracht ist, befindet sich der Lieferant in Verzug. Bei einem Koloss wie 1und1 telefoniere ich da nicht hinterher. Bis die nämlich die Zuordnung und Ursache gefunden haben und eine möglicherweise richtige Auskunft erteilen, sind leicht mehrere Minuten vergangen. Egal wie viele, eines steht fest, nämlich der Verzug.

Ich denke, diesen per Einschreiben anzumahnen, Frist zu setzen und ggf. Rücktritt anzukündigen ist billiger und weniger Nervenaufreibend. Ich habe jedenfalls gute Erfahrung gemacht und auf mein Einschreiben kann ich mich im Streitfall auch vor Gericht gerufen, auf den Inhalt eines überteuerten Telefonats nicht.
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[1.1.1.1.1] kamuta antwortet auf Stefan Weber
25.11.2006 16:16
Benutzer Stefan Weber schrieb:
Ob der Service gut ist, hat doch nischt mit der technischen Abhängigkeit von der Trödelkom zu tun.

Service heißt Dienstleistung und es wird wohl niemand bestreiten wollen, dass wir in einer
Dienstleistungsgesellschaft leben.

Allerdings würde ich nicht, wie offensichtlich viele andere in diesen Forum die überteuerten Hotline anrufen, denen in der Regel jegliche Berechtigung fehlt.

Trifft es zu, dass eine Leistung nicht erbracht ist, befindet sich der Lieferant in Verzug. Bei einem Koloss wie 1und1 telefoniere ich da nicht hinterher. Bis die nämlich die Zuordnung und Ursache gefunden haben und eine möglicherweise richtige Auskunft erteilen, sind leicht mehrere Minuten vergangen. Egal wie viele, eines steht fest, nämlich der Verzug.

Ich denke, diesen per Einschreiben anzumahnen, Frist zu setzen und ggf. Rücktritt anzukündigen ist billiger und weniger Nervenaufreibend. Ich habe jedenfalls gute Erfahrung gemacht und auf mein Einschreiben kann ich mich im Streitfall auch vor Gericht gerufen, auf den Inhalt eines überteuerten Telefonats
nicht.Doch. Ein bekannter von mir,1&1 kunde,hatte ein kleines problem mit"seinem" dlam in der vermittlunsstelle,dies haette von der telecom in einem halben tag repariert weden wenn sie gewollt haette bei dem personalueberhang aber warum sollte sie der konkurenz gutes tun?Eine loesung des problems liesse sich dadurch erreichen dass die reseller die gemieteten leitungen auch sebst reparieren duerfen was aber die dtag als eigentuemer nicht zulassen wird.
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[2] ketamin antwortet auf m.agricola
20.11.2006 18:51
Hallo! Das kann ich nur bestätigen, siehe auch Beitrag ein Stück weiter unten über irrtümlichen Tarifwechsel. In diesem Saftladen weiß keiner Bescheid, den man ans Telefon bekommt, und auch einer weiß nicht, was der andere macht. Nach unzähligen Anrufen und Faxen (Einschreibebriefe sind mir schlicht zu teuer), die stets von einem anderen Mitarbeiter mit irgendwelchen Floskeln beantwortet wurden, kann ich leider Deine Erfahrungen teilen. Solange wie es funktioniert, nur nichts ändern, und sowie der Vertrag abläuft zusehen, dass man rauskommt, scheint mir die einzige Lösung. Es sei denn, die Pappnasen haben einem inzwischen ein Inkassobüro auf den Hals gehetzt...