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Kostenfalle 01058 und Missbrauch von teltarif


07.12.2007 11:51 - Gestartet von superberner
Hallo UserInnen,

ich selber habe den Surf Direct GO Tarif über teltarif.de genutzt und bin jetzt auch so richtig reingefallen in die "Kostenfalle". Da ich jedesmal den Tarif mit der Teltariftabelle vergleiche, bin ich mir eigentlich ziemlich sicher, daß auch noch im Laufe des Tages am 4.12. und 5.12. die alten "Surf Direct GO" Tarife in der Tabelle angezeigt wurden. Wie dem auch sei, für mich ist dieser Internetprovider jedenfalls gestorben. Was ich allerdings am perfidesten finde, ist die Tasache, daß es eine gewisse Anzahl von so angeblichen Billiganbietern Im "Internet by Call" Bereich gibt, die ausschließlich ihre Tarife bei "heise.de" oder eben in der Teltariftabelle angeben.
So nutzen diese Anbieter jeden Freiraum, um klamm heimlich und intern ihre Tarife jederzeit neu zu verändern und um dann sogenannten Dienstleistern, wie "Teltarif" oder "heise", erst 2 oder 3 Tage später darüber zu benachrichtigen. Plötztlich haben diese Anbieter dann auch eine eigene Homepage und verweisen da jeweils auf ihre aktuellen Tarife, die natürlich mit teltarif nicht übereinstimmen. Überlege, ob es nicht Sinn macht, gegen solche Machenschaften zu klagen, da private Kunden meines Erachtens hier arglistig getäuscht werden. Wie dem auch sei, die Teltariftabelle ist im Moment meines Erachtens nur noch reine Makulatur.
Hier scheint noch reger Entwicklungsbedarf zu sein!!
Detailliertere Regelungen zur verpflichtenden Angabe genauer verbindlicher gesetzlich vorgegebener regeln zu Tarifänderungen von Internetprovidern sind zwingend gesetzlich notwendig!!!
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[1] marcometer antwortet auf superberner
13.12.2007 08:45
klarer fall von selbst schuld.
jedem der so tarife wie surfdirect go und easy2surf nutzt muss sich ihm klaren sein, dass der anbieter so undurchsichtige tarifänderungen macht...
ich selbst nutze auch diese beiden tarife.
man kommt bei so einem tarif nicht drum rum mehrmals taeglich (ich realisiere das ueber die startseite in meinem browser) die tarife zu checken.
und zwar auf der provider seite, niemals auf teletarif, onlinekosten oder whatever verlassen!
nur so kann man sich sicher sein.
wenn du mehr sicherheit willst musst du hoehere kosten in kauf nehmen.
z.b. nutze ich auch noch ibycall allrounder (rund um die uhr der gleiche tarif, garantie bis 31.12.2007) fuer wenn die freundin mal surfen will...
weil das sonst zu gefaehrlich ist mit den verschiedenen zeitfenstern.
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[2] 56kuser antwortet auf superberner
19.12.2007 06:39

2x geändert, zuletzt am 19.12.2007 06:48
Benutzer superberner schrieb:
Hallo UserInnen,

ich selber habe den Surf Direct GO Tarif über teltarif.de genutzt und bin jetzt auch so richtig reingefallen in die "Kostenfalle". Da ich jedesmal den Tarif mit der Teltariftabelle vergleiche, bin ich mir eigentlich ziemlich sicher, daß auch noch im Laufe des Tages am 4.12. und 5.12. die alten "Surf Direct GO" Tarife in der Tabelle angezeigt wurden. Wie dem auch sei, für mich ist dieser Internetprovider jedenfalls gestorben. Was ich allerdings am perfidesten finde, ist die Tasache, daß es eine gewisse Anzahl von so angeblichen Billiganbietern Im "Internet by Call" Bereich gibt, die ausschließlich ihre Tarife bei "heise.de" oder eben in der Teltariftabelle angeben. So nutzen diese Anbieter jeden Freiraum, um klamm heimlich und intern ihre Tarife jederzeit neu zu verändern und um dann sogenannten Dienstleistern, wie "Teltarif" oder "heise", erst 2 oder 3 Tage später darüber zu benachrichtigen. Plötztlich haben diese Anbieter dann auch eine eigene Homepage und verweisen da jeweils auf ihre aktuellen Tarife, die natürlich mit teltarif nicht übereinstimmen. Überlege, ob es nicht Sinn macht, gegen solche Machenschaften zu klagen, da private Kunden meines Erachtens hier arglistig getäuscht werden. Wie dem auch sei, die Teltariftabelle ist im Moment meines Erachtens nur noch reine Makulatur. Hier scheint noch reger Entwicklungsbedarf zu sein!! Detailliertere Regelungen zur verpflichtenden Angabe genauer verbindlicher gesetzlich vorgegebener regeln zu Tarifänderungen von Internetprovidern sind zwingend gesetzlich notwendig!!!


jep so ist es.


das meinten auch die Verbraucherzentralen
http://www.vzs.de/UNIQ119804148006740/link15400A
man beachte das Datum.

Dieses Jahr warnten sie nur noch.
http://www.focus.de/digital/internet/internet-by-call_aid_68761.html
Wahrscheinlich haben sie den Kampf aufgegeben. Die Lobby der ISP´s scheint sehr stark zu sein.

und wenn man glaubt mit den Anbieterseiten besser zu fahren täuscht man sich gewaltig.
http://www.onlinekosten.de/news/artikel/19750/0/altnetsurf_erstattet_Preispanne_bei_X-Mas-Special
Teltarif hielt es übrigens nicht für nötig darüber zu berichten!
Erst vor kurzem passierte genau das wieder.

und zu guter letzt noch dies:
leider leider denken viele diese Probleme treten nur bei billigst Tarifen auf.
Das ist leider nicht der Fall.
http://www.heise.de/newsticker/meldung/93464

Kurz um die User agieren wie eine unstrukturierte Gnu Herde die peu à peu von hungrigen Löwen gerissen wird.

Mich selbst hat es in 9 Jahren ibc noch nicht erwischt.
Liegt vermutlich auch daran das ich die Top 10 konsequent gemieden und instinktiv auschließlich "große Namen" mein Vertrauen geschenkt habe. allen voran Arcor.
https://www.teltarif.de/db/res-inet.html?...
leider leider fangen die wohl auch mit dem Dauer dumping an. siehe Quick 1 und Quick2

trotzdem hier dieser Link https://www.teltarif.de/arch/2007/kw49/...
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[2.1] KönigKunde antwortet auf 56kuser
26.01.2008 12:50
Wozu denn die Aufregung?
Obwohl ich auch von den Günstiganbietern Fairness erwarte, muss uns doch allen klar sein, dass zu den zum Teil extrem niedrigen Kosten KEIN Providerbetrieb durchgängig möglich ist.

Die leben halt von Schnarchnasen und derartigen Tricks, die hart am Rande des Legalen rangieren.

Für derartige Tricks der Provider habe ich folgende Standard-Routine eingeführt:
1.) Storno des entsprechenden Rechnungspostens auf der Telekom-Rechnung (0800 kostet nix)
2.) Mahnschreiben von Inkassounternehmen im Mülleimer entsorgen.
3.) Nur Antworten, wenn eine kostenlose Antwortaddresse existiert.
4.) Einem gerichtlichen Mahnbescheid sofort widersprechen.

Damit liegt das Prozeßrisiko bei den Providern und meinem Geld muss ich auch nicht hinterherlaufen.

In meiner nunmehr 5-jährigen Erfahrung mit diesen Billigprovidern ist bei mir noch KEIN Provider bis zur Stufe 3 gelangt.

MfG
König Kunde
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[2.1.1] KönigKunde antwortet auf KönigKunde
31.01.2008 11:56
Vielen Dank für die interessierten Nachfragen, aber hierzu muss ich doch noch mal die folgenden 2 Punkte klarstellen:

1.) Die beste Konfliktlösung liegt ja bekanntlich darin, es gar nicht erst zum Konflikt kommen zu lassen. So bemühe ich mich nach bestem Wissen und gewissen, die Discount-Provider auch gemäß ihrer Definitionen zu nutzen. So starte ich z.B. meinen Internet-Explorer IMMER mit der Tarifseite des entsprechenden Providers. Damit verbleiben aus meiner Sicht nur "Verrechnungsfehler", die ich oben erwähnter 4-Punkte-Prozedur unterziehe, denn eine Klage gegen mich muss möglichst wenig Aussicht auf Erfolg bieten.

2.) Kann, darf und will ich hier keine "Rechtsberatung" betreiben. Ich beschreibe lediglich, wie ich als Privatperson mit diesen Konflikten umgehe und welche Erfahrung ich damit gemacht habe.

Wer hier sparen will muss vor allem aufmerksam und korrekt sein!

MfG
KönigKunde

PS.: Falls doch noch jemand eine Frage per Mail an mich schickt: Bitte nicht die eigene E-Mail-Addy vergessen, denn ich weiß sonst nicht, wie ich antworten kann.