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01024


03.02.2004 21:14 - Gestartet von thstaude
ich werde auch wegen einer Verbindlichkeit von 11€, die aus einer zu spät bezahlten telekomrechnung resultierte,von ksp gemahnt.
auch ich habe keinerlei mahnungen erhalten, angeblich sei meine adresse nicht zu ermitteln gewesen, dabei habe ich einen eintrag im telefonbuch.
ich habe den eigentlichen rechnungsbetrag natürlich sofort bezahlt, werde mich aber weigern, diese ksp-gebühren zu zahlen

thomas
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[1] Metallhuhn antwortet auf thstaude
07.02.2004 20:00
Du hast also den betrag an die 01024 gezahlt, aber nicht die Gebühren der KSP? Meinst du, damit kommt man durch?

MfG

Martin
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[1.1] thstaude antwortet auf Metallhuhn
09.02.2004 07:54
naja, sicher bin ich natürlich nicht, ob ich damit durchkomme, aber bisher hat man mir keine beweise (kopien o.ä.) vorgelegt, aus denen ich ersehen kann, dass die 01024 wirklich gemahnt hat (die daten der angeblichen mahnungen haben sie auch erst sehr spät aus dem ärmel gezogen).
erst hieß es, ich wäre unbekannt verzogen - war ich aber nicht. ich war zwar umgezogen innerhalb der selben stadt, hatte aber meine telefonnummer mitgenommen und stand im telefonbuch - wo ist da das problem für eine telekomunikationsfirma, mich ausfindig zu machen.
von zwei anderen call-by-call-Anbietern habe ich für beträge, die in der gleichen telekom-rechnung enthalten waren wie der fragliche 01024-betrag, innerhalb von 4 wochen ordentliche mahnungen erhalten und problemlos bezahlt. wenn das bei denen geht, warum nicht auch bei 01024?

ich bin auf § 286 BGB hingewiesen worden. dieser lautet bekanntlich:

§ 286
Verzug des Schuldners

(1) Leistet der Schuldner auf eine Mahnung des Gläubigers nicht, die nach dem Eintritt der Fälligkeit erfolgt, so kommt er durch die Mahnung in Verzug. Der Mahnung stehen die Erhebung der Klage auf die Leistung sowie die Zustellung eines Mahnbescheids im Mahnverfahren gleich.

(2) Der Mahnung bedarf es nicht, wenn

1. für die Leistung eine Zeit nach dem Kalender bestimmt ist,
2. der Leistung ein Ereignis vorauszugehen hat und eine angemessene Zeit für die Leistung in der Weise bestimmt ist, dass sie sich von dem Ereignis an nach dem Kalender berechnen lässt,
3. der Schuldner die Leistung ernsthaft und endgültig verweigert,
4. aus besonderen Gründen unter Abwägung der beiderseitigen Interessen der sofortige Eintritt des Verzugs gerechtfertigt ist.

(3) Der Schuldner einer Entgeltforderung kommt spätestens in Verzug, wenn er nicht innerhalb von 30 Tagen nach Fälligkeit und Zugang einer Rechnung oder gleichwertigen Zahlungsaufstellung leistet; dies gilt gegenüber einem Schuldner, der Verbraucher ist, nur, wenn auf diese Folgen in der Rechnung oder Zahlungsaufstellung besonders hingewiesen worden ist. Wenn der Zeitpunkt des Zugangs der Rechnung oder Zahlungsaufstellung unsicher ist, kommt der Schuldner, der nicht Verbraucher ist, spätestens 30 Tage nach Fälligkeit und Empfang der Gegenleistung in Verzug.

(4) Der Schuldner kommt nicht in Verzug, solange die Leistung infolge eines Umstands unterbleibt, den er nicht zu vertreten hat.

Insofern muß ich feststellen, daß ich von 01024 nie eine rechnung oder zahlungsaufstellung erhalten habe und auch nicht auf die 'diese folgen in der rechnung hingewiesen ' worden bin.

nun, wir werden sehen. die nächste erwiederung werde ich auch der Regulierungsbehörde als durchschlag zukommen lassen.

thomas
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[1.1.1] Hörnchen antwortet auf thstaude
12.02.2004 11:23
Hallo,

ich hab auch ne Rechnung von KSP bekommen- und angerufen ob das ein Witz sein soll. Mit Forderungen aus 2001.
Habe weder Lust Rechnungen rauszusuchen noch Kontoauszüge - ist das Ganze tatsächlich schon verjährt?

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[1.1.1.1] medusa antwortet auf Hörnchen
16.02.2004 13:27
Hallo!
Wäre interessant zu wissen, ob das verjährt ist. Ich habe dasselbe Problem, Rechnungen von 2001 über gleiche Zeiträume mit unterschiedlichen Beträgen! Eben habe ich mit der KSP-Kanzlei telefoniert, die mir auf einmal nur noch mitteilte, daß sie mir keine Auskünfte erteilen könne, da da ja einiges schief läuft, das Ganze in sehr zweifelhaftem Ton. Ich halte die Kanzlei für genauso dubios wie den Anbieter. In meinem Fall wären Anwaltskosten höher als der gemahnte Betrag, trotzdem will ich diesen Betrag nicht bezahlen. Dachte bislang auch immer, ich sei die Einzige, die Probleme mit diesem Anbieter hat.
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[1.1.1.1.1] Wibu antwortet auf medusa
16.02.2004 13:44
Forderungen aus 2001 sind verjährt. Siehe:

§ 8 TKV

Die vertraglichen Ansprüche der Anbieter von Telekommunikation­sdienstleistungen für die Öffentlichkeit und ihrer Kunden aus der Inanspruchnahme dieser Leistungen verjähren in zwei Jahren. § 201 des Bürgerlichen Gesetzbuchs gilt entsprechend.


Gruß wibu
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[1.1.1.2] thstaude antwortet auf Hörnchen
16.02.2004 16:00
naja, wie das mit verjährt ist, kann ich nicht sagen. ich habe mal was von einer frist von 2 jahren gehört.