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Ausprobiert: Mozilla Firefox für iPhone und iPad ist da

Mozilla Firefox ist jetzt auch für iPhone und iPad verfügbar. Wir haben die Gratis-App einem Hands-On-Test unterzogen. Wir berichten über unsere Erfahrungen mit Einrichtung, Surfen und Daten-Synchronisierung.
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Bereits vor einigen Monaten hatte Mozilla angekündigt, den Firefox-Browser auch für das iOS-Betriebssystem von Apple zu veröffentlichen. Ab sofort steht Mozilla Firefox in der Version 1.1 zum kostenlosen Download aus dem AppStore von Apple bereit. Die Installationsdatei hat einen Umfang von 39,7 MB und erfordert iOS 8.2 oder eine neuere Version des Apple-Betriebssystems für iPhone, iPad und iPod touch. Lange hatte sich Mozilla, das den Firefox-Browser unter anderem auch für Android-Smartphones und -Tablets anbietet, gegen eine iOS-Variante der Anwendung entschieden. Grund hierfür ist, dass Apple Software-Entwickler dazu verpflichtet, die WebKit-Engine des iOS-Betriebssystems einzusetzen. Das wollte Mozilla lange Zeit nicht akzeptieren. Sogar die früher im AppStore bereits verfügbare Anwendung, die die Firefox-Lesezeichen auf das iPhone brachte, wurde schon vor einigen Jahren wieder zurückgezogen.

Firefox-Konto synchronisiert Lesezeichen und Passwörter

teltarif.de im Firefox-Browser auf dem iPhone 6S Plusteltarif.de im Firefox-Browser auf dem iPhone 6S Plus Die Nachfrage nach einer Firefox-Version für iPhone und iPad war aber ungebrochen groß, so dass die Applikation schlussendlich doch entwickelt und nun veröffentlicht wurde. Wir haben die App auf dem iPhone 6S Plus installiert, wo sie auch sehr flüssig läuft. Nach dem Einloggen in den eigenen Firefox-Account funktioniert auch die Synchronisation der Lesezeichen einwandfrei. Auch im Firefox-Konto hinterlegte Passwörter lassen sich so mit auf iPhone oder iPad nehmen.

Über ein mit einer Wolke markiertes Cloud-Symbol lassen sich auch die zuletzt mit einem anderen Gerät aufgerufenen Webseiten anzeigen, sofern hier mit dem Mozilla-Browser sowie dem gleichen Firefox-Konto gearbeitet wurde. Auf eigenen Seiten gibt es die meistaufgerufenen URLs und die Lesezeichen. Auch eine Lesemodus, der die aufgerufenen Webseiten besser auf das kleine Smartphone-Display anpasst, ist verfügbar.

Einschränkungen gegenüber der Android-Version

teltarif.de-Meldung im Lesemodusteltarif.de-Meldung im Lesemodus Anders als bei der Android-Version von Firefox ist es bei der iOS-Variante des Browsers aber nicht möglich, generell die Schriftgröße auf Webseiten nach eigenen Bedürfnissen anzupassen. Der Lesemodus ist eine gute Alternative. Er hilft aber anders als die veränderbare Schriftgröße nicht für die allgemeine Orientierung auf einer Homepage weiter.

Die Nutzer können außerdem in verschiedenen Tabs arbeiten. Das Wechseln klappt flüssig. Auch privates Browsen, bei dem der Seitenverlauf nicht aufgezeichnet wird, kann aktiviert werden. Einzig ein elementares Feature ist - wie für alle nachinstallierten Browser bei iOS - nicht verfügbar: Firefox lässt sich nicht anstelle von Safari als Standard-Browser einrichten. Wer also beispielsweise in einer E-Mail einen Link anklickt, bekommt die Webseite weiterhin im Apple-Browser angezeigt.

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