Inkompatibel

Firefox für Android ist nicht komplett für Lollipop geeignet

Firefox auf Android wird erst einmal nicht unter Lollipop funktionieren. Der Desktop-Browser hat nun einen eingebauten Chat-Client, und einige Sicherheitslücken wurden geschlossen. In dieser Meldung fassen wir die Neuerungen bei den Mozilla-Produkten zusammen.
Von dpa /
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Der Mobilbrowser Firefox für Android ist jetzt in Version 34 verfügbar, Nutzer der neuesten Android-Version 5.0 (Lollipop) sollten mit dem Update jedoch warten. Darauf weist die Mozilla-Stiftung hin, die Firefox entwickelt. Unter Android 5.0 funktionieren nämlich weder die Flash-Unterstützung noch die Wiedergabe von MP3-Dateien, heißt es in den offiziellen Release Notes. Nutzer aller anderen Android-Versionen erhalten als neue Funktionen unter anderem Chromecast-Support und eine frische Benutzeroberfläche, die an die Browserversion von Firefox erinnert.

Das ist neu für Nutzer des Desktop-Browsers

Firefox für Android ist nicht für Lollipop geeignetFirefox für Android ist nicht für Lollipop geeignet Nutzer des Firefox für PC und Mac kommen mit der neuen Version 34.0.5 in den Genuss einiger neuer Funktionen. Da auch einige Sicherheitslücken geschlossen wurden, sollten Nutzer das Update schnell installieren.

Größte Veränderung für Nutzer in Europa ist der neue Chat-Client Hello, der Text-, Sprach- und Videokommunikation im Browser erlaubt. Der Service ist kostenlos und benötigt kein eigenes Nutzerkonto. Die Verbindung wird über einen Link hergestellt, der beispielsweise per E-Mail versandt werden kann. Dank der Plattform OpenTok, auf der Firefox Hello basiert, kann über mit allen WebRTC-kompatiblen Browsern Kontakt aufgenommen werden. Dazu gehören auch Google Chrome und der norwegische Browser Opera. Wer einen Firefox-Account anlegt, kann seine Kontaktlisten auch speichern und mit einem Klick Anrufe initiieren, auch ein Import von Google-Kontakten ist möglich.

Außerdem wurden in der neuen Firefox-Version zahlreiche Sicherheitslücken geschlossen - darunter drei als kritisch bewertete. Zum Schutz vor der im Oktober bekanntgewordenen Internet-Sicherheitslücke "Poodle" ist in der neuen Version die Unterstützung für den verwundbaren Verschlüsselungsstandard SSLv3 deaktiviert. Die meisten anderen Verbesserungen betreffen Geschwindigkeit und Stabilität des Browsers.

Einige andere Neuerungen betreffen zunächst nur die USA. Unter anderem wird dort bei Neuinstallationen nun Yahoo als Standardsuchmaschine eingestellt. Bislang war Marktführer Google die erste Wahl.

Auf den meisten Rechnern dürfte das Update auf Version 34.0.5 automatisch vorgeschlagen werden. Geschieht dies nicht, können Nutzer über einen Klick auf den Optionen-Button und die Schaltfläche "?" die Versionsinformation aufrufen. Hier kann nach Aktualisierungen für den Browser gesucht werden.

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