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So gelingt der Festnetz-Anschluss-Wechsel

Wir zeigen Ihnen, was Sie bei einem Wechsel des Fest­netz­anschluss-Anbie­ters für einen reibungs­losen Verlauf unbe­dingt beachten sollten.
Von Thorsten Neuhetzki
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Ist erst einmal eine Entschei­dung für einen neuen Anbieter gefallen, kommt es auf die korrekte Anmel­dung an. Diese funk­tioniert bei fast allen Anbie­tern online. Hier ist der Vorteil, dass man sich viel Zeit nehmen kann, um das Klein­gedruckte zu lesen und even­tuelle weitere Optionen hinzu zubu­chen.

So gelingt der Festnetz-Anschluss-WechselSo gelingt der Festnetz-Anschluss-Wechsel Viele Anbieter ermög­lichen auch einen Abschluss per Hotline oder im Geschäft. Abstand nehmen sollten Kunden aber von Stra­ßenver­käufern, die vor allem in Groß­städten oft in Fußgän­gerzonen, Einkaufs­zentren und vor Super­märkten anzu­treffen sind. Diese arbeiten auf Provisions­basis. Hier ist frag­lich, ob die Bera­tung so gut und umfang­reich ist, wie sie seitens des Anbie­ters gegeben werden kann. Auch schil­dern uns immer wieder Leser, dass bei ihnen Optionen zuge­bucht wurden, die sie gar nicht beauf­tragt hätten. Hier ist nicht auszu­schließen, dass die Promoter nach­träg­lich noch Kreuze auf die unter­schriebenen Anträgen machen. Insbe­sondere bei Haustür-Promo­tern haben uns Leser von solchen Phäno­menen berichtet. Auch die fehlende Zeit und die spon­tane Entschei­dung zu einem Anbie­terwechsel könnten am Ende nach­teilig sein.

Auf keinen Fall selbst die Kündi­gung schreiben

So gelingt der Festnetz-Anschluss-WechselEin Telekom-Techniker bei Wartungsarbeiten
einer Vermittlungsstelle.
Beim Antrag ist darauf zu achten, korrekte Angaben zu machen. Das trifft insbe­sondere auf die Adresse, Lage der Wohnung und den bishe­rigen Anschluss zu. Nur wenn diese Daten korrekt sind, kann der neue Anbieter den Anschluss beim bishe­rigen Anbieter kündigen. Auf keinen Fall sollte der Kunde selbst die Kündi­gung an seinen bishe­rigen Anbieter schi­cken. Die Umschal­tung darf nur noch einen Tag dauern - wenn es hier Probleme gibt, muss der alte Anbieter die Versor­gung aufrecht­erhalten.

Tele­fonnum­mern angeben

Wichtig ist auch, die bishe­rigen Telefon­nummern anzu­geben, sofern man diese behalten möchte. Wird dieses beim Antrag nicht berück­sich­tigt, so verfallen die bishe­rigen Rufnum­mern und sind auch nicht mehr zu retten. Der neue Anbieter teilt dem Kunden dann auch neue Rufnum­mern mit.

Das passiert hinter den Kulissen

Nachdem der Kunde seinen Antrag abge­schickt hat, läuft hinter den Kulissen eine regel­rechte Maschi­nerie an. Der neue Anbieter muss prüfen, ob der Kunde im Lizenz­gebiet wohnt, ob er rein tech­nisch versorgt werden kann und ob die Vermitt­lungs­stelle noch die entspre­chenden Kapa­zitäten hat. Anschlie­ßend muss die letzte Meile, also die Verbin­dung von der Vermittlungs­stelle zum Kunden, bei der Telekom bestellt werden. Erst wenn die Telekom signa­lisiert, dass diese Leitung geschaltet werden kann, bekommt der Kunde einen defi­nitiven Anschluss­termin - auch wenn er schon vorher als Kunde begrüßt wurde. Beim Wechsel zu einem Kabel-Anbieter oder einer direkten Glas­faser-Leitung entfällt dieser Schritt der Leitungs­bestel­lung bei der Telekom, weil der Anbieter selbst dieses reali­siert.

Parallel stimmt der neue Anbieter mit dem bishe­rigen ab, zu welchem Termin der bishe­rige Anschluss abge­schaltet wird. Hier geht es einer­seits um den Termin der Rufnum­mern­portie­rung, aber auch bei einem klas­sischen Fest­netz­wechsel um den Termin des Leitungs­wech­sels. Alle Prozesse müssen unterm Strich auf einen Termin hinaus­laufen, so dass der neue Kunde besten­falls nur wenige Minuten ohne seinen Tele­fonan­schluss auskommen muss. Gerade Frei­berufler aber auch Firmen­kunden könnten sonst schon am ersten Tag schon verär­gert werden.

Unsere Fest­netz-Ratgeber im Über­blick

Auf den Fest­netz-Seiten von teltarif.de erhalten Sie einen Über­blick über alle wich­tigen Infos rund um die Fest­netz-Tele­fonie. Wir infor­mieren über die ver­schie­denen An­schluss-Arten und geben nütz­liche Tipps zum An­schluss-Wechsel. Er­fahren Sie alles über die Internet-Tele­fonie VoIP sowie die Vermittlungs­verfahren Call­through und Call by Call.

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