Hintergrund

Festnetz-Anschluss-Wechsel: Das passiert im Hintergrund

Wir erklären, was bei einem Wechsel des Tele­fonan­schlusses im Hinter­grund passiert.
Von Ralf Trautmann
AAA
Teilen (17)

In zwei Ratge­bern zum Wechsel des Fest­netz-Anschluss-Anbie­ters bezüg­lich der Wahl des neuen Provi­ders und Tipps, die es beim Wechsel zu beachten gilt, haben wir Ihnen bereits wich­tige Aspekte des Proze­deres vermit­telt. Jetzt wollen wir uns den tech­nischen Teil ansehen und weitere Ratschläge geben.

Am Tag der Schal­tung sollte dann alles recht schnell gehen. In der Regel werden Tech­niker der Telekom damit beauf­tragt, die ent­sprechenden Leitungen umzu­schalten. Die Leitungs­route wird dann von der Telekom-Vermitt­lungs­stelle auf die Vermittlungs­stelle des Mitbe­werbers geschaltet, die Nummern entspre­chend umge­routet und even­tuelle Zusatz­produkte wie DSL geschaltet. Während der Umschal­tung hat der Kunde für einige Minuten keinen Tele­fonan­schluss. In dieser Zeit werden in der Vermittlungs­stelle entspre­chende Leitungen gezogen und verknüpft.

Der Tech­niker muss bei einer reinen Umschal­tung in der Regel nicht in die Wohnung des Kunden. Nur wenn ein Anschluss komplett neu geschaltet wird, ist der Zugang zu Wohnung notwendig, da sich der Tech­niker davon über­zeugen muss, dass die geschal­tete Route auch wirk­lich bis zur TAE-Dose des Kunden funk­tioniert. Auch die Befürch­tung einiger Kunden, die Straßen müssten bei einem Wechsel aufge­rissen werden oder Wände durch­gebohrt, lösen sich damit in Luft auf. Direkt nach der Umschal­tung steht der neue Anschluss für den Kunden zur Verfü­gung.

Das gilt es zu beachten

Festnetz-Anschluss-Wechsel: Das passiert im HintergrundSo läuft der Wechsel ab.
Vergrößerung mit Klick
Wer mit seinem Anschluss zu einem anderen Anbieter wech­selt und seine Rufnum­mern mitnehmen möchte, sollte beachten, dass er alle Rufnum­mern auf dem entspre­chenden Formular angibt. Sollte hier eine der Rufnum­mern fehlen, wird die Telekom die Umkon­nektie­rung in der Regel ablehnen. Glei­ches gilt bei abwei­chender Schreib­weise des Namens oder der Anschrift. Wer gleich­zeitig mit seinem Anschluss­betreiber auch seinen Wohnort wech­selt hat es etwas schwerer. Der Wechsel mit gleich­zeitigem Wohnort­wechsel sei jedoch grund­legend kein Problem, versi­chern die Anbieter. Zu beachten gilt es jedoch, dass die Ruf­nummern nur dann mitge­nommen werden können, wenn der Umzug inner­halb des glei­chen Orts­netzes erfolgt. Der Kunde sollte diesen Auftrag dann am besten mit der Kunden­hotline oder einem Shop abspre­chen. Bei einer Bestel­lung über das Online-Inter­face könne es hier zu Problemen kommen.

Kurz­fristig ist ein Wechsel zu einem anderen Anbieter nicht möglich. Die geschil­derten Prozesse benö­tigen mehrere Tage, teils Wochen. Ist kein Port verfügbar oder kommt es zu anderen Kompli­kationen, kann sich der Wechsel noch weiter hinaus­schieben. Das ist auch einer der Haupt­gründe, warum der Kunde nicht selbst seinen bishe­rigen Anschluss kündigen sollte, sondern dieses dem neuen Anbieter über­lassen sollte.

Fazit: Wechsel ist für den Kunden einfach

Für den Kunden gilt: Wenn er alle Briefe, die er bekommt, beachtet, sollte ein Wechsel des Tele­fonan­schlusses ohne Kompli­kationen ablaufen. Wichtig ist, sich bei der Antrag­stellung viel Zeit zu nehmen und alle Angaben in Ruhe einzu­geben. Hier gemachte Fehler sind unter Umständen nur schwer zu korri­gieren. Das betrifft insbe­sondere falsch ausge­wählte Produkte. Grund­sätz­lich ist der Wechsel jedoch für jeden machbar und bedarf keiner beson­deren tech­nischen Kennt­nisse.

Unsere Fest­netz-Ratgeber im Über­blick

Auf den Fest­netz-Seiten von teltarif.de erhalten Sie einen Über­blick über alle wich­tigen Infos rund um die Fest­netz-Tele­fonie. Wir infor­mieren über die ver­schie­denen An­schluss-Arten und geben nütz­liche Tipps zum An­schluss-Wechsel. Er­fahren Sie alles über die Internet-Tele­fonie VoIP sowie die Vermittlungs­verfahren Call­through und Call by Call.

Teilen (17)