Hintergrund

Netzausfall & (Zer)Störung: So sehen kaputte Telefon-Leitungen aus

Sie werden über­fahren, über­flutet oder schlicht zerstört: Die Kabel­ver­zweiger von Telekom & Co. Wir zeigen Ihnen, wie es im Netz aussehen kann, wenn Ihr Anschluss gestört ist.
Von Thorsten Neuhetzki
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Hoch­wasser im Kabel­ver­zweiger

Hoch­wasser an der Elbe, Sturz­fluten im Harz und in Simbach am Inn - das sind nur drei der größten Hoch­wasser der vergan­genen Jahre. Wenn Bäche und Flüsse über die Ufer treten und Städte über­schwemmen, trifft das nicht nur die Häuser von Privat­leuten und Geschäfte, sondern auch die Infra­struktur. Neben zerstörten Straßen, Bahn­stre­cken und Brücken wird auch die Tele­kom­muni­kations-Infra­struktur in Mitlei­den­schaft gezogen.

In alten Kabel­ver­zwei­gern ohne Strom war und ist der Schlamm, den das Wasser mit sich führt, das größte Problem. Deswegen wird hier, wie im Bild zu sehen, nach dem Ablaufen schon einmal zum Hoch­druck­rei­niger gegriffen. Wichtig ist, dass der Schlamm aus den Lüster­klemmen heraus­kommt, bevor er hart wird. Wird er hart, ist er kaum noch zu entfernen. Eine einfache Wieder-Inbe­trieb­nahme ist dann ausge­schlossen.

Bei aktiver Technik hilft bei einer Über­flu­tung ohnehin nur noch das Motto "ausbauen und wegschmeißen". Aktive Technik unter Wasser funk­tio­niert nicht mehr und ist auch später kaum noch zu gebrau­chen.

Ein anderes Problem bei Hoch­was­ser­lagen sind zerstörte Leitungen.

Hochwasser lässt so manchen Kabelverzweiger absaufen
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