Anschlusswechsel

Ratgeber: Richtiger Wechsel des Festnetzanschlusses

Tipps & Tricks rund um den Wechsel des Telefon-, DSL- und Kabelanbieters
Von Thorsten Neuhetzki / Ralf Trautmann
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Vor dem Wechsel des Festnetzanbieters haben viele Kunden Angst - zu viel Schlechtes wurde in der Vergangenheit über solche Wechsel berichtet. Bei dem einen hat der Wechsel in Gänze nicht funktioniert und in der Folge steht er ohne Anschluss da, bei dem anderen ist die Rufnummer verloren gegangen und beim nächsten ist nach dem Wechsel plötzlich kein Internet mehr verfügbar. Doch das muss nicht sein: Manche Probleme verursachen zwar auch die Anbieter, andere aber gehen auf den Kunden selbst zurück - ohne dass er dies weiß und will. Wir zeigen Ihnen, was Sie beim Wechsel des Festnetzanbieters beachten müssen und geben Ihnen Tipps & Tricks an die Hand - in aller Regel funktioniert der Wechsel dann nämlich ohne große Hindernisse. All unsere Tipps gelten dabei für den Wechsel des DSL-Anbieters, aber nahezu in Gänze auch für Kabel-Anschlüsse.

Erster Schritt: Wahl des Anbieters und Tarifs

So wechseln Sie Ihren FestnetzanschlussSo wechseln Sie Ihren Festnetzanschluss Doch bevor ein Vertrag bei einem neuen Anbieter unterschrieben wird, geht es zunächst an die Provider-, Anschluss- und Tarifwahl - wobei es zu überlegen gilt, was wirklich benötigt wird, um nachher nicht auf bestimmte Funktionen verzichten zu müssen oder eine Menge Geld zu verschenken.

So schalten viele Anbieter inzwischen nur noch IP- oder NGN-Anschlüsse, aber keine echten Telefonanschlüsse mehr. Die Telefonate laufen in der Folge über das Internet. Im Normalfall bringt dies keine Probleme mit sich, doch in speziellen Szenarien können durchaus welche auftreten: So kann üblicherweise offiziell nur die vom Anbieter gelieferte Hardware verwendet werden, eigene angeschaffte Geräte lassen sich unter Umständen nicht oder nur umständlich nutzen.

Da die Telefonie über die Internetleitung realisiert wird, ist kein Telefonieren möglich, wenn die Internetleitung gestört ist. Bei einem konventionellen Festnetzanschluss funktioniert die Telefonie auch noch, wenn "lediglich" das Internet mit Problemen kämpft. Zudem kann es bei bestimmten Diensten zu Problemen kommen, die sich bisher problemlos per ISDN realisieren ließen. Das betrifft zum Beispiel Geschäfte, die Kartenzahlungen anbieten wollen oder manch andere Datenübertragung per ISDN. Faxen hingegen ist zumindest bei NGN-Anschlüssen in der Regel kein Problem, bei auf VoIP basierenden Anschlüssen kann es, muss es aber nicht zu Problemen kommen. Abhängig ist das auch von den verwendeten Faxgeräten, wie Erfahrungen der teltarif.de-Redaktion zeigen. Mehr über NGN und den Unterschied zu VoIP-Anschlüssen haben wir für Sie übrigens auf einer Übersichtsseite zu Anschlusstechniken zusammengestellt.

Auf der folgenden Seite zeigen wir Ihnen, auf welche weiteren Details Sie bei der Wahl des neuen Anbieters achten sollten.

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