Smart-TV

Smart-TV: Darauf sollten Sie beim Kauf achten

Bei Smart-TV-Geräten kommt es vor allem auch auf die inneren Werte an. Insbe­sondere das Betriebs­system bestimmt über die Fähig­keiten des Smart-TVs. Darauf müssen Sie beim Kauf achten.
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Auch wenn Strea­ming immer beliebter wird: Lineares Fern­sehen ist auch heute noch das wich­tigste Nutzungs­szenario für das Heim­kino. Dabei gibt es vier mögliche Über­tragungs­wege: Kabel, terres­trisch, Satellit und natür­lich das Internet.

Die ersten drei Möglich­keiten brau­chen eine eigene Empfangs­einheit, einen Tuner. Viele aktu­elle Geräte haben alle drei zusammen einge­baut. So ist man bestens gerüstet, beispiels­weise auch, wenn man mal umziehen und sich den in der neuen Wohnung herr­schenden Empfangs­optionen anpassen muss.

Zattoo bietet lineares Fernsehen als Streaming-Dienst.
Zattoo bietet lineares Fernsehen als Streaming-Dienst.
Eine Alter­native ist eine App wie Zattoo. Sie streamt das aktu­elle Life-Programm vieler deut­scher Sender aus dem Internet direkt auf den Fern­seher. Aller­dings ist sie nur teil­weise kostenlos und aus recht­lichen Gründen dürfen Zuschauer in Öster­reich nicht mitgu­cken. Über die Gratis-Version können 81 Sender (6 davon in HD) gestreamed werden. Zu den empfang­baren Kanälen gehören zum Beispiel ARD, ZDF, N24, Kika, WDR und CNN. Beim Umschalten wird Werbung einge­blendet. Um die Basis­funk­tionen zu nutzen, sollte der Inter­netzu­gang mindes­tens 5 Mbit/s schnell sein.

Der neue Tele­text: HbbTV

Mitt­lerweile in allen Smart-TVs etabliert ist HbbTV. Das Kürzel steht kurz für "Hybrid Broad­cast Broad­band TV" und ist der moderne Nach­folger des Video­textes. In den meisten Fällen kann das HbbTV über die rote Auswahl­taste der Fern­bedie­nung ange­steuert werden. Deshalb wird die HbbTV-Funk­tion oft von den Fern­sehsen­dern als „Red Button“-Funk­tion bezeichnet.

Der Dienst mischt Daten, die über das Video­signal über­tragen werden, mit solchen, die über das Internet kommen. Dadurch lassen sich deut­lich mehr Infor­mationen über­tragen, die zudem in Echt­zeit aktua­lisiert und perso­nali­siert werden können.

Durch die Inter­netver­bindung gibt es einen Rück­kanal, über den beispiels­weise Filme abge­rufen werden können. HbbTV liefert Infor­mationen zu Filmen oder Serien, kann aber auch wie der klas­sische Video­text Nach­richten oder das aktu­elle Fern­sehpro­gramm anzeigen.

Der Tipp: Altere Fern­seher zum Smart-TV aufrüsten

Mit Boxen wie dem Fire TV Cube lassen sich auch alte Fernsehgeräte kostengünstig zum Smart-TV umrüsten.Mit Boxen wie dem Fire TV Cube lassen sich auch alte Fernsehgeräte kostengünstig zum Smart-TV umrüsten. Wer einen Fern­seher hat, der noch über keine Inter­netan­bindung verfügt, kann ihn mit einem Strea­ming Stick oder einer Strea­ming- bezie­hungs­weise Set-Top-Box günstig nach­rüsten. Strea­ming Sticks gibt es ab etwa 40 Euro. Zu den am besten verkauften Produkten gehören Google Chro­mecast und Amazon Fire TV Stick. Set-Top-Boxen sind etwas teurer und ab etwa 90 Euro erhält­lich.

Solche Sticks helfen auch, ein exis­tierendes Smart-TV-Gerät wieder auf den neuesten Stand zu bringen. Denn wie bei Smart­phones gilt auch hier: Nach zwei, drei Jahren werden der Support und auch die Updates für die Geräte einge­stellt. Und mögli­cher­weise wird dann auch schon bald die Lieb­lings-App nicht mehr unter­stützt.

Je nach Anspruch reicht es dann viel­leicht auch den Blu-ray-Spieler auszu­tauschen. Viele der Geräte unter­stützen eben­falls Strea­ming-Dienste wie Netflix, YouTube oder Amazon und können auf Spei­cher im Netz­werk zugreifen. Aber Achtung: Bisweilen fehlt hier die Option Apps nach­zuin­stal­lieren.

Wie alle inter­netfä­higen Geräte sind auch Smart­phones nicht vor Cyber­atta­cken gefeit. Wie Sie ihr Smart-TV schützen können, lesen Sie in einem weiteren Beitrag.

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