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Google-Reader-Alternative Feedly startet mit Pro-Accounts

HTTPS-Verbindungen, Verknüpfung mit Evernote und besserer Support

Feedly startet mit Pro-Accounts Feedly startet mit Pro-Accounts
Screenshot: teltarif
Zum 1. Juli hat Google seinen RSS-Reader geschlossen. Das hatte der Internet-Konzern bereits im März angekündigt. Seitdem versuchen mehrere Anbieter, bisherige Nutzer des Google Readers von ihren Diensten zu überzeugen. Feedly dürfte eine der besten Google-Reader-Alternativen sein, zumal das Angebot ähnlich wie der frühere RSS-Service von Google funktioniert.

Am Desktop lässt sich Feedly über den Browser nutzen. Dazu stehen Apps für iOS und Android zur Verfügung. Eine eigene Anwendung für Windows Phones ist in Planung. Dazu gibt es eine API, so dass auch Entwickler externer Anwendungen auf Feedly zugreifen können. So lassen sich die bei Feedly abonnierten RSS-Feeds auch mit Applikationen wie Reeder, gNews Reader oder dem Nextgen Reader nutzen.

Basis-Version bleibt weiterhin kostenlos

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Screenshot: teltarif
Bislang war die Nutzung von Feedly komplett kostenlos. Die Basis-Version des Dienstes soll auch in Zukunft gratis bleiben. Allerdings fallen für die Bereitstellung und Weiterentwicklung des Angebots natürlich auch Kosten an, die refinanziert werden müssen. Aus diesem Grund führt Feedly im Herbst Pro-Accounts ein, die bereits ab sofort gebucht werden können. Wer sich beeilt und zu den ersten 5 000 Anmeldern für einen Pro-Account gehört, kann ein lebenslanges Abonnement zum Preis von einmalig 99 US-Dollar bekommen. Das sind umgerechnet knapp 75 Euro. Ansonsten soll Feedly monatlich 5 Dollar (3,77 Euro) oder 45 Dollar (34 Euro) pro Jahr kosten.

Diese Zusatz-Features gibt es im Pro-Account

Der Pro-Account bietet eine HTTPS-Verbindung zum Feedly-Server. Diese Funktion steht bereits jetzt für die Browser-Version des Angebots zur Verfügung, soll künftig aber auch in die Smartphone-Apps integriert werden. Ferner lassen sich gespeicherte Artikel nach bestimmten Stichworten durchsuchen. Zusätzlich kann Feedly mit Evernote verknüpft werden, so dass sich im RSS-Archiv gefundene Artikel in den eigenen Evernote-Account übertragen lassen.

Nicht zuletzt verspricht Feedly seinen Pro-Kunden einen verbesserten Support und die Nutzer sollen Einfluss auf die Weiterentwicklung und künftige Features des RSS-Readers nehmen können. Auch die kostenlose Basis-Version von Feedly wird nach Angaben des Anbieters weiterentwickelt. Interessant am Feedly-Dienst ist vor allem die auch vom Google Reader bekannte Möglichkeit, RSS-Feeds quer über alle genutzten Geräte zu synchronisieren.