USA

Branchenaufsicht stimmt Fusion von T-Mobile und Sprint zu

Die US-Bran­chen­aufsicht FCC stimmte dem milli­arden­schweren Fusi­onsplan von T-Mobile und Sprint zu. Doch es gibt noch Klagen gegen den Mega-Deal, die im Dezember verhan­delt werden
Von dpa /
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Die Telekom-Tochter T-Mobile US und der Wett­bewerber Sprint sind bei ihrem ange­strebten Zusam­menschluss ein wich­tiges Stück voran­gekommen.

Die US-Bran­chen­aufsicht FCC stimmte dem milli­arden­schweren Fusi­onsplan zu, wie die Behörde am Dienstag in Washington mitteilte. Wie erwartet gaben die drei repu­blika­nischen Vertreter im Gremium grünes Licht, während die beiden demo­krati­schen Kommis­sions­mitglieder sich dagegen ausspra­chen. Zuvor hatte bereits das US-Justiz­minis­terium den Mega-Deal unter Auflagen geneh­migt.

Fusion von Sprint und T-Mobile USA kommt weiter voran
Fusion von Sprint und T-Mobile USA kommt weiter voran

Klagen: Droht eine Einschrän­kung des Wett­bewerbs?

Am Ziel sind T-Mobile und Sprint trotzdem noch nicht, da mehr als ein Dutzend US-Bundes­staaten gegen die Fusion klagen. Sie fürchten, dass der Zusam­menschluss des dritt- und viert­größten Anbie­ters auf dem US-Mobil­funk­markt den Wett­bewerb einschränkt und zu Nach­teilen für Verbrau­cher und Mitar­beiter führt.

Solange der Rechts­streit andauert, wollen T-Mobile und Sprint die über 26 Milli­arden Dollar (23,5 Mrd. Euro) schwere Trans­aktion nicht zum Abschluss bringen. Der Prozess soll im Dezember bei einem Bundes­gericht in New York beginnen.

Mehr zum Stand der Fusion lesen Sie in unserem ausführ­lichen Hinter­grund­bericht.

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