Smartphone-Navigation

Gratis-Navi: Neue mobile Karten-Web-App von Falk im ersten Test

Routenplanung ganz ohne App-Installation direkt im mobilen Browser
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Bislang war die Webseite von Falk nur auf größeren Bildschirmen sinnvoll nutzbar. Unter mobile.falk.de versuchte Falk zwar, einen mobilen Routenplaner-Service anzubieten, doch dieser war nur sehr spartanisch ausgestattet und unbequem zu bedienen. Daran änderten auch die "Insider-Tipps" von Marco Polo nichts, da diese - beispielsweise im Fall von Berlin - rund sechs Jahre alt waren.

Seit neuestem bietet der Karten-Spezialist das Falk-Portal nun auch für mobile Geräte an. Dabei ähneln Aussehen und Bedienung einer App, ohne dass ein Programm installiert werden muss. teltarif.de hat das neue mobile Portal getestet, das komplett kostenlos ist und dafür Werbeeinblendungen enthält.

Mobiles Portal: Installation einer App nicht notwendig

Die neue mobile Web-App von FalkDie neue mobile Web-App von Falk In den letzten Jahren hat die kostenlose Google-Maps-Konkurrenz Falk schwer zugesetzt. Deutlich sichtbares Kennzeichen: Auf falk.de setzt das Unternehmen nicht mehr auf sein eigenes Kartenmaterial, sondern auf Bing Maps, das durch Technik aus dem Hause Navteq ergänzt wird.

Gibt man auf dem Smartphone oder Tablet www.falk.de in die Adresszeile des mobilen Browsers ein, wird man automatisch zum neuen mobilen Portal m.falk.de umgeleitet. Die Ladezeit über WLAN war in unserem Test überraschend schnell, über UMTS dauerte es etwas länger. In technischer Hinsicht hat Falk die mobile Webseite mit HTML5 und CSS3 realisiert, dies erlaubte die Implementierung einiger Features, die man sonst eher in Apps findet. Ziel war die Plattformunabhängigkeit: Die mobile Navigationsseite solll unabhängig vom mobilen Betriebssystem auf jedem Gerät nutzbar sein.

Beim ersten Laden der Webseite fragt das Portal, ob es auf den GPS-Sensor des Geräts zugreifen darf, um den eigenen Standort für die Suche zu verwenden. Dieser Standort wurde in unserem Test sehr genau auf der Bing-Maps-Karte markiert.

Bedienung mit kleinen Tücken, aber umfangreiche Funktionen

Auswahlmöglichkeiten für eine bestimmte PositionAuswahlmöglichkeiten für eine bestimmte Position Gleich nach dem Laden der Karte erlebten wir unter Android die erste Enttäuschung: Multitouch wird im Android-Browser (noch) nicht unterstützt. Auch im Firefox für Android und im Dolphin Browser konnten wir die Karte nicht mit den Fingern zoomen, sondern nur den Ausschnitt verschieben. Für das Zoomen stehen aber zwei Tasten mit Plus und Minus zur Verfügung. Mit dem iPhone klappt Multitouch aber ohne Probleme - anscheinend hat Falk sich bei der Optimierung der Webseite zuerst auf die Apple-Nutzer konzentriert. "Der Funktionsumfang der Web-App wird kontinuierlich ausgebaut", schreibt Falk in der Pressemitteilung zur Ankündigung des Dienstes. Auch das Antippen des "Zurück"-Buttons auf dem Smartphone sollte man tunlichst unterlassen, da man damit nicht innerhalb der Webseite navigieren kann, sondern komplett aus dem mobilen Falk-Portal fliegt. Für die Navigation innerhalb der Web-App gibt es eigene "Zurück"-Pfeile.

Beim Antippen des Pins, der den eigenen Standort markiert, öffnet sich ein kleines Fenster mit drei Optionen: "Route hierher", "Route von hier" und "In der Nähe" stehen zur Auswahl. Gibt man nun eine Adresse ein, von oder zu der navigiert werden soll, hat der Nutzer die Auswahl zwischen Auto- und Fußgänger-Navigation.

Auf der folgenden Seite lesen Sie, welche Funktionen das Hauptmenü der Falk-Web-App bietet, welche "Points of Interest" (POI) der Anwender finden kann und wie man die Locations mit anderen Nutzern teilen kann.

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