Wahr oder Falsch?

Elf Smartphone-Mythen im Faktencheck

Zu den Handys und deren Benutzung gibt es jede Menge Binsenweisheiten. Wir haben die gängigsten auf den Prüfstand gestellt und enttarnen gefährliches Halbwissen. Hätten Sie es gewusst?
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Vor Smartphone-Viren muss niemand Angst haben? Von wegen. Dafür sind explodierende Kosten zumindest im EU-Ausland keine Riesengefahr mehr, und jede Nacht an die Steckdose müssen moderne Handys auch nicht unbedingt. Nicht alles, was man über Smartphones hört, stimmt auch.

Jeder benutzt es täglich, aber kaum jemand weiß wirklich alles darüber. Im Gegenteil: Gerade übers Smartphone kursiert viel Halbwissen. Viele der falschen, aber weit verbreiteten Annahmen stammen noch aus der Frühzeit des Mobiltelefons - andere haben nie gestimmt. Elf Mythen im Überblick:

Eine 500-MB-Flatrate reicht eigentlich immer

Faktencheck mit SmartphonesSmartphone-Wissen im Faktencheck Stimmt nicht mehr. In Zeiten lückenhafter UMTS-Netze und kaum vorhandener Multimedia-Angebote für Mobilgeräte war das noch richtig. Doch wer Musik streamt, häuft schnell riesige Datenmengen an. "Da sind Sie dann ganz schnell im Gigabyte-Bereich", sagen wir von teltarif.de. Umgekehrt reicht bei zurückhaltender Nutzung mit etwas Surfen und Mailen aber auch eine Flatrate mit weniger Highspeed-Datenvolumen.

Moderne Smartphones müssen jede Nacht an die Steckdose

Stimmt nur noch teilweise. Denn Phablets mit Displaydiagonalen jenseits von fünf Zoll werden immer populärer. Und in deren große Gehäuse passt auch ein großer Akku. "Der kann auch mal zwei Tage lang durchhalten", sagt Monika Klein von Connect. Die besten Riesenhandys schaffen demnach bis zu zehn Stunden Dauernutzung, mit Pausen auch deutlich mehr. Bei kleineren Geräten seien sechs oder sieben Stunden Dauerbetrieb die Regel.

Telefonieren und Surfen im Ausland ist sündhaft teuer

Das kann nur noch auf anderen Kontinenten bzw. außerhalb der EU zutreffen. Denn innerhalb der EU gelten Gebührengrenzen - für ein Megabyte Daten etwa 24 Cent (Preise inklusive Mehrwertsteuer), für eine SMS rund 7 Cent, für die abgehende Gesprächsminute rund 23 Cent und für die eingehende Minute rund 6 Cent. "Das ist keine Kostenfalle mehr", sagt Stefan Höppner von der Verbraucherzentrale Sachsen.

Auf der nächsten Seite klären wir unter anderem die Frage, ob persönliche Daten wirklich privat bleiben..

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