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Facebook testet WhatsApp-Inte­gra­tion in Android-App

Android-Nutzer berichten von einem WhatsApp-Button, der neuerdings in der Facebook-App zu finden ist. Unter iOS steht die Funktion noch nicht zur Verfügung.
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Facebook testet WhatsApp-ButtonFacebook testet WhatsApp-Button Facebook testet derzeit eine engere Verknüpfung mit dem Smartphone-Messenger WhatsApp. So ist der Wechsel aus der Facebook-App zu WhatsApp für Besitzer eines Android-Smartphones nun "auf einen Klick" möglich. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass neben Facebook auch WhatsApp auf dem Handy installiert ist und genutzt wird.

Noch nicht bekannt ist, ob es sich dabei um einen möglicherweise zeitlich befristeten Test handelt, an dem nur ausgewählte Nutzer teilnehmen können, oder ob die Funktion schrittweise für alle Kunden freigeschaltet wird. Am Donnerstag hatte Facebook zwar seine Android-App aktualisiert, dabei dieses Feature aber nicht erwähnt.

Die Freischaltung des zusätzlichen Menüpunkts erfolgt offenbar serverseitig - teilweise auch abhängig von der Sprache, in der die Facebook-App verwendet wird. So berichtet Caschys Blog, der WhatsApp-Button sei zu sehen gewesen, nachdem die Sprache der Anwendung auf Dänisch umgestellt wurde. Auch in der Vergangenheit waren neue Facebook-Features teilweise zuerst in Dänemark verfügbar.

WhatsApp-Button wird offenbar serverseitig freigeschaltet

Auf einem in der teltarif.de-Redaktion genutzten Samsung Galaxy S8+ Duos, auf dem Facebook und WhatsApp gleichermaßen installiert sind, tauchte der WhatsApp-Button aber auf, ohne hierfür spezielle Einstellungen vorzunehmen. Wird die virtuelle Taste angeklickt, so wird automatisch das Hauptmenü von WhatsApp geöffnet. Eine Verknüpfung von WhatsApp zurück zu Facebook gibt es bislang nicht.

Der WhatsApp-Button bei Facebook für AndroidDer WhatsApp-Button bei Facebook für Android Die WhatsApp-Integration ist bislang nur in der Android-App des sozialen Netzwerks verfügbar. Auf dem iPhone steht das Feature bislang nicht zur Verfügung. Das könnte sich ändern, wenn die Funktion perspektivisch für alle Nutzer eingeführt wird, wie das Beispiel des ebenfalls zu Facebook gehörenden Foto-Netzwerks Instagram zeigt, das an ähnlicher Stelle in der Facebook-App einen vergleichbaren Button bekommen hat.

Facebook hatte WhatsApp vor dreieinhalb Jahren für umgerechnet 14 Milliarden Euro gekauft. Der Smartphone-Messenger sollte aber seine Unabhängigkeit behalten. So existiert beispielsweise auch heute noch der Facebook Messenger parallel zu WhatsApp. Perspektivisch sind bei WhatsApp auch neue Funktionen geplant, beispielsweise die Möglichkeit, bereits verschickte Chat-Nachrichten wieder zu löschen.

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