Newsfeed

Facebook erleichtert Auswahl der Newsfeed-Beiträge

Face­book stellt eine neue News­feed-Option vor. Nutzer können künftig auswählen, was sie in ihrem News­feed zu sehen bekommen und wer ihre Beiträge kommen­tieren kann.

Neue Facebook-Option: Nur die Anzeige der Posts von bis zu 30 Facebook-Freunden und Seiten aus einer Favoriten-Liste Neue Facebook-Option: Nur die Anzeige der Posts von bis zu 30 Facebook-Freunden und Seiten aus einer Favoriten-Liste
Bild: picture alliance/dpa | Silas Stein
Face­book-Nutzer können künftig einfa­cher auswählen, was sie in ihrem News­feed zu sehen bekommen und wer ihre Beiträge kommen­tieren kann. Dazu gehört, dass Nutzer leichter von der Auswahl der News­feed-Beiträge durch den Face­book-Algo­rithmus zur zeit­lichen Reihen­folge wech­seln können, wie das Online-Netz­werk heute erläu­terte.

Auch kann man entscheiden, sich nur die Posts von bis zu 30 Face­book-Freunden und Seiten aus einer Favo­riten-Liste anzeigen zu lassen. Bei den eigenen Beiträgen kann man unter anderem aussu­chen, ob alle oder nur die eigenen Freunde sie kommen­tieren können.

Kritik wegen "Filter­blasen"

Neue Facebook-Option: Nur die Anzeige der Posts von bis zu 30 Facebook-Freunden und Seiten aus einer Favoriten-Liste Neue Facebook-Option: Nur die Anzeige der Posts von bis zu 30 Facebook-Freunden und Seiten aus einer Favoriten-Liste
Bild: picture alliance/dpa | Silas Stein
Über die Sortie­rung des News­feeds durch Algo­rithmen gibt es seit Jahren Debatten. Kritiker warnen, dass die auto­mati­sierte Auswahl Filter­blasen bilden könne, durch die Nutzer einsei­tige Infor­mationen bekämen, die ihren eigenen Ansichten entsprä­chen. Face­book bestreitet das.

Die Algo­rithmen orien­tieren sich unter anderem daran, für welche Themen sich zuletzt ein Nutzer inter­essierte, mit wem er auf der Platt­form inter­agierte und wo er sich gerade befindet.

Darf der Face­book-Konzern Daten von Nutzern aus verschie­denen Quellen in einer großen Daten­bank zusam­men­führen? Das Bundes­kar­tellamt sagt Nein. Der US-Inter­net­gigant will sich das nicht gefallen lassen. Mehr dazu lesen Sie in einer weiteren News.

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