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Facebook Messenger knackt 500-Millionen-Grenze

Facebook meldet, dass sein Messenger die 500-Millionen-Nutzer-Grenze überschritten hat. Doch nicht alle Nutzer sind mit dem Kurz­mitteilungs­dienst zufrieden. Was sie stört und welche Pläne der Konzern noch hat, erfahren Sie in dieser Meldung.
Von Jennifer Buchholz mit Material von dpa
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Der Facebook Messenger hat über 500 Millionen NutzerDer Facebook Messenger hat über 500 Millionen Nutzer Facebooks Kurz­mitteilungs­dienst Messenger hat nach der Auskoppelung in eine eigenständige App die Marke von einer halben Milliarde Nutzern geknackt. Das weltgrößte Online-Netzwerk gab den Meilenstein in einem Blog­eintrag bekannt.

Noch im Früh­jahr hatte der 2011 gestartete Messenger rund 200 Millionen aktive Nutzer. Vor einigen Monaten trennte Facebook jedoch die Kurznachrichten-Funktion aus seiner allgemeinen App für Smart­phones und Tablets heraus: Wer sie weiter nutzen wollte, musste den Messenger laden. Einige Nutzer machten das nur grummelnd. Etwa im deutschen App Store von Apple hat die Anwendung deshalb kontinuierlich niedrige Bewertungen.

Facebook plant weitere Anwendungen

Das Online-Netzwerk mit mehr als 1,3 Milliarden Nutzern dominiert damit auch bei Kurzmitteilungen. Facebook übernahm in diesem Jahr den Kurznachrichten-Dienst WhatsApp, der nach jüngsten verfügbaren Angaben mehr als 600 Millionen Nutzer hatte. Der Deal war am Ende wegen des Kursanstiegs der Facebook-Aktie fast 22 Milliarden Dollar schwer, statt der ursprünglich angekündigten 19 Milliarden.

Der Facebook Messenger war die erste Standalone-Anwendung von Facebook. Es folgten weitere Apps des Unternehmens, die teilweise jedoch nicht derart erfolgreich waren - so beispielsweise auch der Snapshat-Konkurrent Slingshot. Neben dem Messenger ist die von Facebook aufgekaufte Foto-App Instagram ein erfolgreicher Part des sozialen Netzwerkes. Über den Fotodienst lassen sich mit dem Handy geschossene Fotos mit den Facebook-Freunden, die die App ebenfalls nutzen, teilen. Für die Zukunft hat Facebook-Gründer Mark Zuckerberg noch weitere Pläne. So hat er zum Beispiel vor Kurzem den 3D-Brillen-Hersteller Oculus Rift aufgekauft, um hierüber spezielle Filme oder Zusatzinhalte anbieten zu können. Darüber hinaus will Zuckerberg demnächst auch eine App für anonyme Diskussionen auf den Markt bringen.

Aber nicht alle Nutzer sind mit dem Facebook Messenger zufrieden. Viele beschweren sich vor allem über den Datenhunger der App.

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