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Facebook bekämpft "Fake News"

Wenige Wochen vor der Bundestagswahl macht Facebook einen weiteren Schritt bei der Bekämpfung der sogenannten "Fake News".
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Facebook bekämpft die "Fake News"Facebook bekämpft die "Fake News" Facebook will im Kampf gegen gefälschte Nachrichten stärker selbst­lernende Software einsetzen. Damit soll unter anderem ermittelt werden, welche auf der Plattform weiter­verbreitete Berichte den mit Facebook kooperierenden Faktenprüfern vorgelegt werden sollen, sagte Facebook-Managerin Tessa Lyons der Deutschen Presse-Agentur. Neben Beiträgen, deren Wahrheitsgehalt angezweifelt wird, soll mit dem Hinweis "Mehr zum Thema" deren journalistische Gegen­darstellung angezeigt werden.

In Deutschland arbeitet Facebook dafür mit dem gemein­nützigen Recherchebüro Correctiv zusammen. Der Test mit der prominenten Anzeige der Faktenprüfer-Beiträge wurde neben Deutschland auch in den USA, Frankreich und den Niederlanden gestartet.

Selbstlernende Software: Hinweise und Kommentare

Facebook wolle selbst nicht entscheiden, ob ein Nachrichten­beitrag korrekt oder falsch sei, bekräftigte Lyons. Die selbstlernende Software stütze sich derzeit bei der Auswahl möglicher­weise zweifelhafter Inhalte auf Hinweise und Kommentare der Nutzer. Mit der Zeit wolle man damit das Erkennen gefälschter Nachrichten immer weiter verbessern.

Die Ausbreitung gefälschter Nachrichten bei Facebook hatte im US-Präsidentschafts­wahlkampf im vergangenen Jahr für viel Aufsehen und Kritik gesorgt. Das Online-Netzwerk verschärfte in den vergangenen Monaten das Vorgehen dagegen immer weiter. Dabei geht es zum einen darum, die finanziellen Anreize einzudämmen - ein Großteil der gefälschten Nachrichten wurde laut Facebook verbreitet, um mit Klicks Geld zu verdienen. Zugleich räumte Facebook ein, dass versucht werde, die Plattform für politische Manipulation der Nutzer zu missbrauchen.

Fake-Nachrichten-Sites den Geldhahn zudrehen? Postings löschen? Oder gibt es bessere Möglichkeiten, die Hass- und Lügenwelle zu stoppen? Dies und mehr betrachten wir im Editorial: Was machen gegen Hass und Falschmeldungen im Netz?

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