Medienbericht

Facebook: 3D-Brille Oculus Rift könnte Anwendung in Hollywood finden

Die 3D-Brille Oculus Rift kostet Facebook über 2 Milliarden Dollar, das Online-Netzwerk soll aber schon eine Idee haben, wie sie sich vermarkten lässt. Die Hollywood-Fimstudios mit ihren Action-Filmen könnten Kunden sein.
Von Marleen Frontzeck-Hornke / dpa
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Oculus Rift von FacebookOculus Rift von Facebook Facebook versucht laut einem Medienbericht, Hollywood für seine teuer zugekaufte 3D-Brille Oculus Rift zu begeistern. Das weltgrößte Online-Netzwerk habe das Gerät allen großen Filmstudios und auch einigen Regisseuren vorgeführt, schrieb das Technologieblog The Information. Mit der etwas klobigen 3D-Brille können Nutzer in virtuelle Welten eintauchen. Facebook könne sich vorstellen, dass Zusatzinhalte oder sogar ganze Filme speziell für die Brille gedreht würden, schrieb "The Information" unter Berufung auf informierte Personen.

Facebook hatte den Kauf der Entwicklerfirma Oculus VR für bis zu 2,3 Milliarden Dollar Mitte Juli abgeschlossen. Die Oculus-Brillen sind noch nicht marktreif. Sie waren zunächst vor allem für besonders realistische Spiele-Darstellungen gedacht. Aber Facebook-Gründer Mark Zuckerberg hofft, die Technik werde beeinflussen, wie Menschen arbeiten, spielen und kommunizieren. Gespräche mit Hollywood wären ein Hinweis darauf, wie Facebook diesen Anspruch umsetzen will.

In die Brille ist ein Bildschirm integriert, der das Sichtfeld des Trägers komplett ausfüllt. Außerdem erkennen die eingebauten Sensoren die Bewegungen des Nutzers und setzen diese gleich um. Damit können sehr realistische Erlebnisse in der virtuellen Realität erzeugt werden. Seit kurzem verteilt Oculus eine neue Testversion an Software-Entwickler.

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