Konferenz

Eyjafjallajökull: Asche-Wolke bedeutet Hoch für Telefon- und Videokonferenzen

BT Germany vermietet Video-Konferenzräume kostenlos

Der Vulkanausbruch auf Island hat gravierende Folgen für den Flugverkehr in ganz Europa - der Luftraum wird teilweise gesperrt. Alternativrouten auf Bahn und Strasse sind häufig überlastet oder Mietwagen vergriffen. Damit das öffentliche und geschäftliche Leben nicht noch weiter beeinträchtigt wird, greifen nicht nur die EU-Verkehrsminister am morgigen Montag für eine Sitzung auf Telefon- und Video-Konferenztechnik zurück. teltarif.de möchte im Folgenden kurz einen Überblick über die wichtigsten Möglichkeiten und deren Kosten geben.

Telefon-Konferenz: Dial-In-Konferenz oder Dial-Out-Konferenz

Kleine Dreierkonferenzen können noch selbstvermittelt werden, sofern man über einen ISDN-Anschluss oder über einen Analoganschluss mit Komfort-Merkmalen verfügt. Auch mit einem Handy sind solche Zusammenschaltungen in aller Regel möglich. Wollen mehr als drei Teilnehmer zusammen telefonieren, so kommt schnell ein Dienstleister ins Spiel. Dabei sind zwei Arten zu unterscheiden: Zum einen die Dial-In-Konferenz, bei der mehrere Teilnehmer eine Nummer anrufen und so zusammengeschaltet werden. Zum anderen die Dial-Out-Konferenz, bei der alle Konferenzteilnehmer angerufen werden.

Bei den so genannten Dial-In-Konferenzen rufen die Teilnehmer selbst eine Einwahlnummer an und geben dann im Sprachcomputer des Anbieters eine zuvor vereinbarte Raumnummer an. Meist handelt es sich bei der Einwahlummer um eine 0180-Sonderrufnummer mit Kosten aus dem Festnetz von 3,9 bis 14 Cent pro Minute. Einige Anbieter, wie z. B. central-meeting.de oder talkyoo, bieten Konferenzen aber auch über normale Festnetznummern in Deutschland, Österreich oder der Schweiz an - mit dem Vorteil für die Anrufer, dass diese Nummern deutlich günstiger erreichbar sind, speziell wenn die Einwahl vom Handy aus erfolgt.

Wenn die Teilnehmer die Gesprächsgebühren zur Konferenzteilnahme nicht selbst tragen sollen, sind Dial-Out-Konferenzen die erste Wahl. Hier initiiert der Konferenz-Organisator direkt vor Beginn oder vorab die Teilnahme und Anwahl. Die Teilnehmer werden dann automatisch angerufen. Während die Konferenz läuft, kann man diese über ein Browser-Interface administrieren. So lassen sich zusätzliche Teilnehmer einladen - oder auch von der Konferenz ausschließen. Die Kosten liegen hier zumeist deutlich höher: Rund 20 Cent und mehr pro Minute sind hier zu kalkulieren.

Genaue Details über die einzelnen Anbieter und eine ausführliche Tariftabelle bietet teltarif.de auf einer eigenen Sonderseite zu Telefonkonferenzen.

BT Germany vermietet Video-Konferenzräume in der kommenden Woche kostenlos

Der Netzwerk- und IT-Dienstleister BT Germany nutzt den Vulkanausbruch dazu, auf seine Videokonferenzräume und Telepresence-Technik aufmerksam zu machen und stellt diese darüber hinaus in der kommenden Woche kostenlos für Meetings zur Verfügung. Mit der modernen Telepresence-Technologie ist es laut Anbieter-Angaben möglich, dass die Gesprächspartner sich in Lebensgröße gegenübersitzen und in hochauflösender HD-Qualität und ohne wahrnehmbare Zeitverzögerung miteinander diskutieren können. BT bietet Konferenzräume in Hamburg, München, Frankfurt (Eschborn), Düsseldorf (Ratingen) und Stuttgart an. Konferenzen sind zwischen zwei oder mehr Standorten möglich, auf Anfrage könnten auch Verbindungen ins Ausland realisiert werden, so das Unternehmen. Buchungen werden nach Verfügbarkeit vorgenommen. Interessierte Unternehmen wenden sich dazu per E-Mail an BT an die Adresse information@bt.com .