Start ohne Anbieter

Alternative Roaming-Provider kommen erst später - Preise sinken trotzdem

Die alternativen Roaming-Provider, die zum 1. Juli starten sollten, scheint es noch nicht zu geben. Die Preise sinken trotzdem innerhalb der EU-Mitgliedsstaaten. Was den Reise-Fan in Zukunft erwartet, lesen Sie bei uns.
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Die EU will einen Roaming-Markt entwickeln

Für Nutzer der aRPs könnte im Gegenzug ein Einbuchen bei anderen Netzen eines besuchten Landes gar nicht mehr möglich sein, weil der Roaming-Anbieter diese nicht mehr im Angebot hat. Wiederum kann es sein, dass sich der Tarif den von der EU regulierten Preisen des Karten­heraus­gebers angepasst hat.

Die Idee der EU ist es, über die alternativen Roaming-Anbieter einen Roaming-Markt zu entwickeln, an dem neue Anbieter für den Kunden günstigere Angebote erstellen können, sei es für ein oder mehrere Länder und Netze. Die Abrechnung der Verbindungen soll dann über den alternativen Roaming-Anbieter erfolgen, der möglicherweise eine eigene zusätzliche Rechnung schickt oder aber auch (wie bisher) auf der gewohnten Rechnung des ursprünglichen Anbieters auftauchen könnte.

Gerade in der Anfangsphase muss mit Abrechnungsproblemen, Verzögerungen und Problemen gerechnet werden, ein weites Feld für interessierte und abenteuerlustige Anwender.

aRP: "Bitte warten Sie..."

Auch Anbieter im Urlaubsort können gute Roaming-Tarife bietenAuch Anbieter im Urlaubsort können gute Tarife bieten Doch im Augenblick hat die Geschichte noch einen klitzekleinen Haken: Zum 1. Juli stehen laut Auskunft der Telekom auf ihrer Sonderseite noch keine alternativen Roaming-Anbieter zur Verfügung.

Ab 2015 sollen dann die Kosten für ankommende Verbindungen gänzlich wegfallen. Will ein Karten-Anbieter dabei nicht mitspielen, müssen aRPs zum Zuge kommen dürfen, fordert die EU. Sobald uns der erste aRP begegnet, werden wir darüber berichten.

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