Netzausbau

Wird 5G wichtiger Teil künftiger Stromnetze?

Die Kommunikation zwischen Energieproduzenten und -verbrauchern wird immer wichtiger - gelingt so die Energiewende?
Von mit Material von dpa
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Das National 5G Energy Hub ist eine Kooperation der TU Dresden und der RWTH Aachen mit Industriepartnern, allen voran dem Netzwerkausrüster Ericsson und der Deutschen Telekom. Sie forschen an zellulären Energienetzen. Diese sollen dazu beitragen, dass die Energiewende auf regionaler Ebene umgesetzt wird. Einen entscheidenden Beitrag dazu soll die Flexibilität der künftigen 5G-Mobilfunknetze liefern: Diese soll es ermöglichen, "dezentrale und regenerativ dominierte Energieversorgungsstrukturen zu einem funktionierenden System zu verbinden".

StrommastStrommast Im Rahmen des Forschungsvorhabens sollen Kommunikationsstandards entwickelt werden, mit denen Anlagen zur Energieproduktion (zum Beispiel Solaranlagen, Kraft-Wärme-Kraftwerke oder ähnlich) und energetische Abnehmer (zum Beispiel Wohnraumheizungen oder Industriebetriebe) ihre Produktionskapazitäten und den Bedarf aufeinander abstimmen können. Die Datenübertragung erfolgt dabei über die bereits genannten 5G-Netze, die zentrale Datenhaltung soll über Cloud-Server erfolgen.

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