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Eins für alle: Neue fluxflux-Version bringt viele Änderungen

Von Jan Rähm
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Sie fühlt sich auf Netbooks pudelwohl und ist sehr genügsam hinsichtlich des Platzbedarfs: Die Linux-Distribution fluxflux ist ein abgeändertes und angepasstes PCLinuxOS-Remaster. Gestern erschien das System in einer neuen Version und mit zahlreichen Verbesserungen.

Die erste Ausgabe dieses Jahres bringt einen neuen Installer mit und enthält alle früheren Updates der Distribution. Mit dabei ist auch ein neuer Kernel - jetzt in Version 2.6.22.15.tex3 - der zahlreiche neue Module enthält. Dank dem aktualisierten Systemkern soll fluxflux laut den Release Notes auf zahlreichen Netbooks wie Acer Aspire One, LG X110, HP Mini, Compaq Mini, Samsung NC 10, Lenovo und vielen weiteren aus dem Stand heraus laufen. Die Autoren versprechen volle WLAN- und Webcam-Unterstützung. Die FN-Tasten jedoch funktionierten bisher nur auf dem MSI Wind beziehungsweise dem Medion Akoya. Dem angepassten Kernel ist auch die verbesserte Modem-Unterstützung zu verdanken. So sollen nun UMTS-Modems der Marke Option per Plug'n'Play laufen.

Die Ausgabe fluxflux-se-2009-1 enthält weiterhin verbesserte Touchscreen-Unterstützung und Unterstützung für Tablet-PCs und Graphic-Tablets. Ein Kalibrierungstool ist mit an Bord. Die Konfigurationsdatei xorg.conf für die Grafik müsse jedoch noch für die Touch-Eingabe angepasst werden, so die Release Notes.

Das Release von fluxflux steht auf der Website zum Download [Link entfernt] bereit. Die Programmierer weisen daraufhin, dass aus bislang ungeklärter Ursache, ein Fehler in der Live-Version auftritt. Es komme vor, dass einige Chipsatz-WLAN-LAN-Kombinationen im Live-Betrieb nicht richtig funktionieren. Dieses Problem trete jedoch nicht auf, wenn das System installiert würde.

Das vorliegende Release ist nicht für Geräte der Asus Eee-Family geeignet. An einer frischen Version der angepassten Distribution fluxflux-eee würde bereits gearbeitet.

<via eeepc.itrunsonlinux.com [Link entfernt] >

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