gut gelaufen

Microsoft Windows 7: Das erste Jahr

Im ersten Jahr wurden 240 Millionen Windows-7-Lizenzen verkauft
Von Marie-Anne Winter
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Der Marktstart von Windows Phone 7 hat ein anderes Ereignis fast vergessen lassen: Heute vor einem Jahr kam Windows 7 in die Läden. Selten war die Einführung eines neuen Betriebssystems mit so viel Interesse begleitet worden. Nach dem enttäuschenden Windows Vista wurde nun ein großer Wurf erwartet. Schon wenige Tage nach dem Verkaufsstart zeichnete sich ab: Windows 7 wird ein echter Erfolg. Microsoft konnte schon in der ersten Verkaufswoche zehnmal mehr Software-Pakete ausliefern als geplant. Im gesamten Verkaufsjahr verkaufte Microsoft weltweit mehr als 240 Millionen Windows-7-Lizenzen. Ein Jahr Windows 7Ein Jahr Windows 7

Und nicht nur das: Das neue Windows-Betriebssystem sorgt für einen Boom in der gesamten IT-Branche. Denn viele Unternehmen, die mit dem Nachfolgersystem Vista nicht zufrieden waren, sind lieber beim zuverlässigen Windows XP geblieben. Nun sind die Rechner, auf denen XP lief, veraltet und mit dem Wechsel auf das neue Windows werden häufig auch gleich neue Computer angeschafft.

Mit zum Erfolg von Windows 7 beigetragen hat sicherlich das überarbeitete Bedienungskonzept der neuesten Windowsversion. Hier hatte Microsoft den Endanwender im Blick, das System ist einfach und intuitiv bedienbar. Hier hatte der Konzern aus dem Misserfolg des überfrachteten Vista gelernt und das System gründlich entschlackt. Daher kann die schlanke Windows-Neuversion auch auf weniger hochgezüchteten Einfachrechnern und auf Netbooks laufen. Auch die relativ neue Klasse der All-in-One-PCs (AIO-PCs) konnte dank des neuen Systems profitieren.

Neue Anwendungsmöglichkeiten dank Multitouch

Die neue Generation der stylischen Computer, bei denen die komplette Rechentechnik im Display-Gehäuse steckt, bieten Touchscreens, die mit den Fingern bedient werden können. Mit Windows 7 gab es nun auch ein Betriebssystem aus dem Hause Microsoft, das multitouchfähig war. Damit werden AIO-PCs auf für Nutzergruppen interessant, die sich nicht an ein anderes Betriebssystem herangewagt hätten.

Mit dem einjährigen Jubiläum von Windows 7 wird gleichzeitig ein Abschied gefeiert: Ab sofort liefert Microsoft keine Lizenzen für Windows XP mehr an Händler aus. Lediglich vorhandene Restbestände dürfen abverkauft werden. Damit ist nun nach zehn Jahren endgültig Schluss mit XP. Trotzdem bleibt XP noch das meistinstallierte Windowssystem weltweit - und es wird trotz des Verkaufserfolgs des Nachfolgers noch eine Weile dauern, bis es in dieser Position abgelöst wird.

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