Gutes Ergebnis

507 000 neue Nutzer in drei Monaten: E-Plus auf der Überholspur

Die 25-Millionen-Marke ist geknackt: Zum Ende des 1. Quartals zählte das Unternehmen 25,453 Millionen aktive SIM-Karten. Und auch beim Umsatz und Ergebnis nahmen die Düsseldorfer einen kräftigen Schluck aus der Pulle. Wir beleuchten die Quartalszahlen.
Von Thorsten Neuhetzki
AAA
Teilen

E-Plus legt kurz vor der wahrscheinlichen Übernahme durch den bisherigen Mitbewerber Telefónica (o2) noch einmal kräftig zu und hat gute Quartalszahlen für die ersten drei Monate des Jahres vorgelegt. Man verzeichne ein klares Plus bei Umsatz und Ergebnis sowie erneutes Kundenwachstum. Dabei wurde eine magische Zahl durchbrochen: 25,453 Millionen aktive SIM-Karten gibt es derzeit im E-Plus-Netz. Das erste Mal seit sechs Quartalen sei auch auf unbereinigter Basis gegen den Markttrend ein Zuwachs beim Service­umsatz erzielt worden. E-Plus mit guten QuartalszahlenE-Plus mit guten Quartalszahlen

Das Düsseldorfer Unternehmen gewann von Januar bis März netto 507 000 Neukunden - etwa 200 000 davon im Postpaid-Geschäft. Im vergangenen Jahr hatte E-Plus 1,5 Millionen Nutzer hinzu gewonnen. Der Umsatz pro Kunde bleibt mit 10 Euro pro Monat stabil, lediglich bei den Vertrags­kunden musste E-Plus sowohl gegenüber dem Vorquartal als auch im Jahres­vergleich einen Euro abgeben. Der ARPU liegt hier nun bei 19 Euro, Prepaid-Nutzer bleiben stabil bei 5 Euro.

Umsatz und EBITDA stark

Dank des Kunden­wachstums und Zuwächsen im Daten­geschäft entwickelte sich auch der Umsatz im Auftakt­quartal gut. Der Gesamtumsatz erreichte 779 Millionen Euro (760 Mio. im Vorjahres­quartal). Der reine Umsatz aus Mobilfunk­leistungen lag mit 731 Millionen Euro um 2,4 Prozent über dem Vergleichs­zeitraum des Vorjahres. Nach Angaben von E-Plus hätte der Zuwachs bereinigt um Regulierungs­eingriffe mit 3,8 Prozent sogar noch höher gelegen. "Mit einer Steigerung um rund 40 Prozent entwickelten sich die Umsätze aus der mobilen Daten­nutzung weiterhin sehr positiv", heißt es seitens E-Plus. Das starke Wachstum bei Kunden und Umsatz schlug sich auch positiv im EBITDA nieder. Dieses erhöhte sich im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahres­zeitraum um 14 Prozent auf 223 Millionen Euro. Die EBITDA Marge legte um knapp drei Prozent­punkte auf 28,6 Prozent zu.

E-Plus-Chef Thorsten Dirks kommentiert die Zahlen in einer Presse­mitteilung wiefolgt: "In dem weiterhin hart umkämpften Markt haben wir sichtbare Zeichen gesetzt und unsere Marktposition ausgebaut. Von dieser verbesserten Ausgangs­position wird auch das fusionierte Unternehmen nach dem geplanten Zusammenschluss von E-Plus Gruppe und Telefónica Deutschland profitieren".

E-Plus wird mit diesen Zahlen voraussichtlich bis zur Fusion ein starker dritter Anbieter im Markt bleiben. Wie sich die 115 Millionen akktiven SIM-Karten Ende 2013 unter den Anbietern verteilt haben, lesen Sie in einer Meldung von Anfang März.

Teilen

Mehr zum Thema Telefónica (E+)