4G

Telefónica schließt weitere LTE-Lücke für E-Plus-Kunden

Telefónica hat die LTE-Nutzung für frühere E-Plus-Kunden in Essen freigegeben. Auch in anderen Bereichen sind die Kunden aus den früheren Netzen von E-Plus und o2 mittlerweile gleichberechtigt.
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LTE für E-Plus-Kunden in EssenLTE für E-Plus-Kunden in Essen Nach der Abschaltung des früheren LTE-Netzes von E-Plus können die Kunden aus dem Netz des früheren Düsseldorfer Betreibers das 4G-Netz von o2 mitnutzen. Allerdings hatte Telefónica die LTE-Nutzung zunächst nur regional freigegeben. Diese Einschränkungen wurden schrittweise aufgehoben.

Im vergangenen Jahr wurde die 4G-Abdeckung für die Kunden aus den früher getrennten Netzen von E-Plus und o2 nahezu angeglichen. Seit Sommer 2017 haben ehemalige E-Plus-Kunden nahezu das gesamte LTE-Netz zur Verfügung, das auch den Nutzern aus dem früheren o2-Netz offensteht.

Es gab allerdings einige wenige Ausnahmen, wie auch die Pressestelle von Telefónica seinerzeit gegenüber teltarif.de einräumte. Nun hat der Münchner Mobilfunknetzbetreiber offenbar damit begonnen, die letzten LTE-Lücken für ehemalige E-Plus-Kunden zu schließen, wie Teilnehmer des Telefon-Treff-Forums bestätigen.

Demnach ist es nun auch im Stadtgebiet von Essen mit SIM-Karten aus dem ehemaligen E-Plus-Netz möglich, auf das 4G-Netz zuzugreifen. Frühere o2-Kunden hatten bislang bereits Zugang zum LTE-Netz in der nordrhein-westfälischen Stadt. Den Beobachtungen zufolge funktioniert die LTE-Nutzung nun beispielsweise auch mit Mobilfunkanschlüssen des Discounters Aldi Talk.

Gibt es noch weitere Ausnahmen?

Auch weitere Ausnahmen beim LTE-Zugang für Kunden, die eine SIM-Karte aus dem früheren E-Plus-Netz besitzen, befanden sich nach Informationen aus Nutzerkreisen zufolge in Nordrhein-Westfalen. Dabei ist es derzeit nicht bekannt, ob es nach der Freigabe der 4G-Nutzung in Essen noch Städte oder Regionen gibt, in denen frühere E-Plus-Kunden gegenüber Interessenten aus dem ehemaligen o2-Netz funktechnisch benachteiligt sind.

Telefónica legt seine beiden früher getrennten Mobilfunknetze derzeit zusammen. Dabei wird bereits eine bundesweit einheitliche Betreiberkennung verwendet. Die Netzintegration soll bis zum Jahresende weitgehend abgeschlossen sein. Letzte Arbeiten will der nach Kundenzahlen größte deutsche Mobilfunk-Netzbetreiber im kommenden Jahr durchführen.

Der Münchner Netzbetreiber hatte in der Vergangenheit bereits weitere Nachteile für frühere E-Plus-Kunden beseitigt. Ein Beispiel ist die Visual Voicemail für iPhone-Besitzer, die früher nur für o2-Kunden verfügbar war, seit dem vergangenen Jahr aber auch von Interessenten aus dem ehemaligen E-Plus-Netz genutzt werden kann.

In einer weiteren Meldung berichten wir darüber, wie sich das Telefónica-Mobilfunknetz selbst optimieren soll.

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