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DVB-T2: Neue Receiver und 1080p-Sender auf der IFA

Der Umstieg auf DVB-T2 ist nicht nur eine Mammut­auf­gabe für die Sender, auch viele Verbraucher müssen sich auf eine technische Umrüstung im Wohnzimmer einstellen. Konkrete Geräte und teil­nehmende Sender stellt Media Broadcast auf der IFA vor.
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Das Ende des ersten DVBT-Standards naht und darum wird auf der kommenden IFA Anfang September in Berlin unter anderem der Nachfolgestandard DVB-T2 ein wichtiges Thema sein. Der Plattform-Betreiber Media Broadcast will beispielsweise darüber informieren, was die Technik zukünftig leisten wird und welche Geräte dafür notwendig sind.

Media Broadcast will auf der IFA eine möglichst große Bandbreite der neuen Technik vorführen. Denn einerseits müssen sich die TV-Sender frühzeitig auf die Umstellung vorbereiten und gegebenenfalls Programme in einer höheren technischen Qualität produzieren. Und die Verbraucher müssen sanft darauf vorbereitet werden, dass ihre bisherige DVBT-Technik zuhause bald Elektroschrott sein wird und was sie für den Umstieg benötigen werden.

Sender in 1080p-Qualität und HEVC-fähige Geräte

Der Teleport von Media Broadcast in UsingenDer Teleport von Media Broadcast in Usingen Auf seinem IFA-Messestand in Halle 11.1 am Stand 5 im TechWatch-Bereich will Media Broadcast unter dem Titel "There's something in the air" beispielsweise die bei DVB-T2 verwendete Codierungstechnik HEVC (H.265) erläutern. HEVC bietet gegenüber dem Vorgängerstandard H.264 eine deutliche höhere Kompression bei gleichbleibender Qualität. Umgekehrt lässt sich sagen, dass bei gleichbleibender Datenmenge eine deutlich höhere Bildqualität übertragen werden kann - beispielsweise Fernsehen in 4K.

Davon sind die deutschen TV-Sender aber noch etwas entfernt, denn momentan senden die meisten HD-Sender lediglich in 720p-Auflösung. Auf der IFA will Media Broadcast zusammen mit dem ZDF und RTL eine Übertragung in 1080p/50-Qualität zeigen. Außerdem sollen die Endkunden sich über die neuen HEVC-fähigen Empfangsgeräte informieren, die für den Empfang von DVB-T2 notwendig werden. Dabei kann es sich um einen separaten Receiver oder um einen Fernseher mit integriertem Empfangsmodul handeln. Kompatible Geräte soll der Endkunde am einheitlichen Schriftzug DVB-T2-HD erkennen können, um Fehlkäufe zu vermeiden.

Ein weiterer Schwerpunkt der Ausstellung soll die mobile Nutzung von DVB-T2 sein - auch hier will Media Broadcast entsprechende Lösungen zeigen. Die seit kurzem am PC nutzbare Multithek soll als hybrider On-Demand-Dienst ebenfalls ein wichtiger Bestandteil von DVB-T2 sein. Zu guter Letzt soll es auf dem Messestand auch ein unterhaltsames Live-Programm für die Besucher geben.

Vor nicht allzu langer Zeit hat Media Broadcast weitere Details dazu bekannt gegeben, wie der Umstieg auf DVB-T2 bewerkstelligt wird.

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