Zwei Modelle

Xoro steigt ins Geschäft mit DAB+-Digitalradios ein

Mit Xoro steigt jetzt ein weiterer Produzent von Digitalreceivern fürs Fernsehen zusätzlich ins Geschäft mit Digitalradios ein. Wir stellen die neuen Modelle DAB 100 und DAB 200 vor.
AAA
Teilen (8)

Nach TechniSat, Digitalbox Europe und Schwaiger steigt jetzt ein vierter Hersteller, der bisher eher als Lieferant von Digital­receivern fürs Fernsehen bekannt war, ins zunehmend lukrative Geschäft mit Digital­radios (DAB+) ein. Die MAS Elektronik AG, der deutsche Hersteller von Home Entertainment-Produkten der Marke Xoro, bringt mit dem DAB 100 und dem DAB 200 gleich zwei kompakte Radios für den neuen digitalen Radiostandard auf den Markt.

Kompakte Radios ohne Schnickschnack

Xoro DAB 200Xoro DAB 200 Die neuen Modelle verzichten auf Features wie Farbdisplay oder Bluetooth. Es handelt sich vielmehr um absolute Einsteiger­produkte im Niedrig­preis­sektor. Die Radios bieten Empfang über DAB/DAB+ und UKW, je zehn Sender lassen sich pro Wellenband abspeichern. Dank des optionalen Batterie­betriebs können Nutzer bei beiden Modellen ihre Lieblings­sender auch unterwegs hören. Das beleuchtete LC-Display zeigt umfangreiche Sender­informationen des ausgewählten Radiosenders in Textform an. Vorhanden ist auch ein Kopfhörer­anschluss. Weck­funktionen und der Einschlaf­timer runden den Funktions­umfang der Geräte ab.

Das Xoro DAB 100 ist laut Hersteller leicht, kompakt und robust gebaut und passt mit seinen Abmessungen in jeden Rucksack, eignet sich also auch als Reiseradio. Dagegen ist das Xoro DAB 200 im klassischen Holzdesign eher als stationäres Gerät für Wohnräume gedacht, etwa für Küche und Arbeits­zimmer oder für die musikalische Untermalung der Gartenparty. Xoro DAB 100Xoro DAB 100 Die Sendersuche ist automatisch oder manuell möglich. Der UKW-Bereich unterstützt RDS, DRC und Radiotext. Vorteilhaft ist ein Netzschalter, der die Geräte vollständig vom Strom trennt.

Das Xoro DAB 100 kommt für knapp unter 40 Euro in den Handel, während das größere Xoro DAB 200 knapp 50 Euro kosten soll. Klangliche Meister­leistungen darf man von beiden Modellen in dieser Preisklasse freilich nicht erwarten. Wer hierauf Wert legt, sollte zu höher­preisigen stationären Modellen greifen. Ein paar haben wir in dieser Übersicht präsentiert.

Teilen (8)

Mehr zum Thema Radio