Polizeifunk

T-Systems entwickelt Infrastruktur für den digitalen Polizeifunk

Komplettes Lösungs- und Dienstleistungsangebot aus einer Hand

Während der Bund das zentrale Verbindungsnetz zur Kommunikation von Sicherheitsbehörden bereitstellt, sind die Länder verpflichtet, dieses auf ihrem Gebiet sicher zu stellen. Die Business-Tochter der Deutschen Telekom, T-Systems, bietet nun ein Rundumangebot. Dabei kümmert sich das Unternehmen um die Bereitstellung der nötigen Infrastruktur.

Aus dem "Digitalfunk-Baukasten" mieten sich die Länder Festnetzverbindungen an, die die jeweiligen Behörden mit einander verbinden. Laut T-Systems bietet sich in ländlichen Regionen Richtfunk als Alternative an. Auf Länder-Wunsch hilft T-Systems auch bei der Einrichtung so genannter Kontrollzentren, die sich um die Verwaltung der Verbindungen und Daten kümmern.

Der derzeit gültige Digitalfunk-Standard TETRA ist, so die Telekom-Tochter, nicht sicher genug für die hohen Ansprüche der Behörden. Hier werden nur die Verbindungen zwischen mobilen Endgeräten und Sendestationen. Deshalb kommt in Deutschland eine End-zu-End-Verschlüsselung zum Einsatz, die den kompletten Datenverkehr schützt.

Speziell für die Leitstellen bietet T-Systems eine spezielle Infrastruktur an, damit die Bewältigung der Verbindungen erleichtert wird. Kern des Systems ist ein Server, der bis zu 1024 Kanäle absichern kann. In dem Server sitzen PC-Steckkarten, die je 64 verschiedene Schlüssel bearbeiten können. Solche Systeme werden aber nur an Behörden ausgeliefert, die entsprechende Sicherheitsaufgaben bewältigen müssen und einen Bedarfsnachweis vorweisen können.

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