Briefmarken

Das Handyporto der Deutschen Post

Mit Handy­porto der Deut­schen Post kann der Kauf von Brief­marken für den Versand von Stan­dard­briefen und Post­karten per Handy oder Smart­phone begli­chen werden.
Von Paulina Heinze / Julian Ruecker
AAA

Die Deut­sche Post führte im Jahr 2008 mit dem Handy­porto eine weitere Möglich­keit der Fran­kie­rung von Briefen ein. Mit diesem Service kann der Kauf von Brief­marken für den Versand von Standard­briefen und Post­karten per Handy oder Smart­phone be­glichen werden. Weitere Versand­arten wie Päck­chen oder Pakete werden derzeit vom Handy­porto nicht abge­deckt. Die Bestel­lung und der Empfang erfolgen per SMS. Die anfal­lenden Porto­kosten werden über den Mobilfunk­anbieter abge­rechnet. Beim Markt­start war das Handy­porto zunächst nur in Koope­ration mit den Netz­betrei­bern Telekom und Voda­fone verfügbar. Mitt­lerweile kann der Dienst auch im Netz von Telefónica genutzt werden. Handyporto der Deutschen Post Handyporto der Deutschen Post
Foto/Montage: teltarif.de, Logo: Deutsche Post

So funk­tioniert die Fran­kierung mit dem Handy­porto

Für die Fran­kierung mit dem Handy­porto muss eine SMS mit dem Inhalt "Brief" oder "Post­karte", je nachdem ob ein Stan­dard­brief oder eine Post­karte versendet werden soll, an die Service-Nummer der Deut­schen Post 22122 gesendet werden. Als Antwort erhält der Nutzer eben­falls eine SMS mit einem zwölf-stel­ligen Ziffern­code. Dieser Code wird per Hand auf das Brief­markenfeld der Post­sendung (3-zeilig, je vier Ziffern) geschrieben.

Die Kosten: 40 Cent Aufschlag auf den Preis von Brief­marken

Die Kosten für das Handy­porto sind um einiges höher als bei klas­sisch fran­kierten Sendungen. Die Deut­sche Post berechnet für das Handy­porto einen Aufschlag von 40 Cent auf den herkömm­lichen Brief­markenpreis.

Kosten Stan­dard­brief Post­karte
Handy­porto 1,20 1,00
SMS-Versand laut Mobil­funk­tarif
Stand: August 2020, Preise in Euro
Zusätz­lich fallen Kosten für den Versand der Bestell-SMS an. Diese entspre­chen den Kosten einer Stan­dard-SMS in ein deut­sches Mobil­funknetz im jewei­ligen genutzten Mobil­funk­vertrag. Der Gesamt­preis für die Fran­kierung per SMS umfasst somit beinahe den doppelten Betrag, der für den Kauf einer normalen Brief­marke anfallen würde.

Als eine Erwei­terung der Fran­kierung per Handy stellt die Deut­sche Post eine eigene Smart­phone-App für die Betriebs­systeme iOS und Android bereit. Neben dem Handy­porto bietet die App eine Suche für Filialen und Brief­kästen sowie Post­leit­zahlen. Zudem kann über den Porto­kalku­lator die Versand­gebühren ermit­telt werden oder die Sendungs­verfolgung für Briefe und Pakete genutzt werden.