Rettungsübung mit Drohne

Telekom veranschaulicht Rettungsübung mit LTE-Drohne

Die Telekom hat ein YouTube-Video veröffentlicht, in dem ein Übungseinsatz zeigt, wie eine mit LTE ausgestattete Drohne Rettungskräfte unterstützen kann.
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Die Telekom zeigt anhand einer Rettungsübung, wie LTE-vernetzte Drohnen die Suche nach vermissten Personen erleichtern. In Zusammenarbeit mit der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft e.V (DLRG) und der Deutschen Flugsicherung (DFS) wurde ein inszenierter Einsatz vollzogen und in einem YouTube-Film zur Verfügung gestellt. Der vierminütige Clip zeigt, wie die Einsatzkräfte der DLRG und die DFS mit dem unbemannten Flugobjekt interagieren, um ein Kind aus einem dichten Wald zu bergen. Die Vernetzung der Drohne findet über ein Mobilfunkmodem der Telekom statt.

Die Drohne als Lebensretter

Die LTE-Drohne sucht nach einem vermissten KindDie LTE-Drohne sucht nach einem vermissten Kind Die unbemannten Flugobjekte erleben gerade im wahrsten Wortsinn einen Höhenflug. Doch nicht nur bei Privatanwendern als Hobby, oder bei der militärischen Überwachung eines Kriegsgebiets finden sie Einsatz. Wie die Telekom in ihrem aktuellen Kooperationsprojekt mit der DLRG und der DFS zeigt, bringen die ferngesteuerten Flugkörper auch Vorteile bei Rettungseinsätzen. Eine Rettungsübung veranschaulicht den Praxisnutzen der Drohne in Zusammenarbeit mit dem LTE-Netz des Bonner Unternehmens. Durch ein Mobilfunkmodem wird das winzige Luftfahrzeug mit 4G- und GPS-Konnektivität ausgestattet. Somit erlangen die Sanitäter über das LTE-Netz die Kontrolle über die Drohne und die DFS verfolgt den Flug auf dem Radarschirm. Bahnt sich eine Kollision mit einem anderen fliegenden Objekt an, kann umgehend ein Ausweichmanöver erfolgen.

Der Übungseinsatz im Detail

Das eingebettete YouTube-Video zeigt, wie bei der Suche nach dem Kind das Kartenmaterial nahezu in Echtzeit aktualisiert wird. Da bei den Rettungsaktionen jede Sekunde zählt, ist zudem eine intuitive Steuerung der Drohne essentiell. Über ein Tablet kann das Gerät simpel mittels Touchscreen bedient werden. Nach der Markierung des abzusuchenden Gebiets und der Eingabe des Start- und Landepunkt tritt die Drohne ihren Flug an. Im Beispielfilm nähert sie sich einem Privatflugzeug, woraufhin das unbemannte Gerät gestoppt und in eine sichere Höhe gelenkt wird. Auch wenn der Film nur ein fiktives Szenario wiedergibt, darf ein Happy End nicht fehlen, und so machen die Rettungskräfte den kleinen Jungen schließlich auf der von der Drohne übermittelten Karte ausfindig.

Die Telekom über das Kooperationsprojekt

Für den Netzbetreiber wäre es für die Zukunft ideal, wenn die Feuerwehr-Leitstellen der Landkreise einen gut ausgebildeten Drohnen-Operator vor Ort hätten, welcher auf Fluggeräte im ganzen Land zugreifen kann. Diese würde er dann den Rettungskräften, sei es Polizei oder Feuerwehr, zur Verfügung stellen.

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