Nvidia GTC Summit 2017

Deutsche Post will autonomen Betrieb von Zustellfahrzeugen testen

Derzeit findet in München Nvidias Hausmesse statt, auf welcher die Deutsche Post ihr neuestes Projekt angekündigt hat: Postfahrzeuge der Streetscooter-Reihe sollen künftig autonomer vom Paketboten agieren können, heißt es in der Ankündigung.
Von dpa /
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Deutsche Post StreetscooterDer Streetscooter soll dem Paketboten in Zukunft automatisch folgen können Die Deutsche Post will im kommenden Jahr autonom fahrende Zustell­fahrzeuge testen. Die Roboterwagen-Technologie soll zunächst probeweise in elektrische Lieferwagen der Eigenmarke Streetscooter des Logistik-Konzern eingebaut werden, wie bei einer Konferenz des Chip-Partners Nvidia angekündigt wurde.

Die Technologie solle den Fahrer nach den aktuellen Plänen nicht ersetzen, sondern ihn effizienter arbeiten lassen, sagte der zuständige Nvidia-Manager Danny Shapiro der Deutschen Presse-Agentur. "Sie werden in der Lage sein, autonom zu fahren, sie werden in der Lage sein, dem Zusteller zu folgen - so dass er nicht vor jedem Haus­eingang aus- und wieder einsteigen und wenige Meter fahren muss."

Mit der Zeit werde aber auch an komplett autonome Zustell­fahrzeuge gedacht, sagte Shapiro. Dabei schwebt den Entwicklern so etwas wie eine mobile Paketstation vor: Der Empfänger bekommt eine Nachricht, wenn der Liefer­wagen bei ihm vor der Tür steht und kann sich sein Paket nach Eingabe eines PIN-Codes herausholen. "Es gibt eine Menge Szenarien für die Zukunft", betonte der Chef der Roboterwagen-Entwicklung bei Nvidia. Weiterer Partner bei dem Projekt ist der Autozulieferer ZF.

Die Post hat derzeit 3400 der Streetscooter-Fahrzeuge im Einsatz und will die Fahrzeug­flotte weiter ausbauen. Insgesamt gehen die Pläne der Partner weiter, und es werde auch an den Einsatz von Roboterwagen-Technologie in Lastwagen für die Lang­strecke und in der Logistik wie dem Rangieren von Containern gedacht, sagte Shapiro.

Entwickler von Fahrzeug-Intelligenz

Nvidia stellte bei der hauseigenen GTC-Konferenz in München auch die nächste Generation seiner Auto-Computer vor, die die Rechen­leistung für Roboter­wagen stellen sollen. Das neue Modell Pegasus mit einer Leistung von 320 Billionen Operationen pro Sekunde solle auch komplett autonome Fahrzeuge steuern können. Die Systeme sollen unter anderem die Informationen von Sensoren, Kameras und Laser­radaren verarbeiten, mit denen das Auto seine Umgebung erkennt. Der Grafik-Spezialist Nvidia hat sich zu einem führenden Anbieter von Rechen-Hardware für künstliche Intelligenz entwickelt.

Lesen Sie in einem weiteren Beitrag, wie auch Samsung groß in die autonome Fahrzeugtechnik einsteigen will.

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