Breitbandausbau

Deutsche Glasfaser ist führender Glasfaser-Anbieter

Glasfaser gehört die Zukunft, die sogar über Gigabit-Netze hinaus geht. Eines der führenden Unternehmen beim Netzausbau ist die Deutsche Glasfaser und genau diese sind nun zum führenden Anbieter der Breitbandtechnologie geworden.
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Das nur echte Glasfaser­anschlüsse bis ins Haus oder gar in die Wohnung der einzig richtige Weg für die Gigabit-Pläne der deutschen Bundes­regierung sind, ist hinlänglich bekannt. Umso erfüllender ist es, wenn neue Meilen­steine im Breitband­ausbau mit Glasfaser erzielt werden.

Einen solchen hat das BREKO-Mitglied Deutsche Glasfaser nun zu verkünden: Der Anbieter für FTTH-Anschlüsse kann auf nunmehr über 180 000 Vertrags­kunden verweisen und ist damit zum deutschlandweit führenden Anbieter von Glasfaser­anschlüssen geworden. Bemerkenswert ist dies vor allem dadurch, dass das Unternehmen erst vor etwa fünf Jahren gegründet wurde.

Bei dieser Gelegenheit verkündet das Unternehmen stolz, dass es eine weitere Finanzierungs­runde über 650 Millionen Euro Fremdkapital für den weiteren Ausbau der Glasfaser­netze erzielen konnte. Dem weiteren Wachstum des Unternehmens dürfte damit nichts im Wege stehen.

Auf dem Weg an die Spitze

Breitbandausbau in DeutschlandDeutsche-Glasfaser-CFO Jens Müller ist stolz auf das Erreichte In seiner Mitteilung schreibt das Unternehmen, dass noch im ersten Quartal 2018 mit dem Erreichen der Grenze von 200 000 Kunden gerechnet wird. Weiterhin heißt es, dass die Anzahl der Vertrags­kunden sich auf diejenigen bezieht, die bereits einen FTTH-Anschluss nutzen können, als auch diejenigen, die einen entsprechenden Vorleistungs­vertrag für den Anschluss unterschrieben haben.

Bei den Ausbau­bemühungen setzt die Deutsche Glasfaser eigenen Angaben zufolge auf ein möglichst effizientes Planungs- und Bauverfahren, um Leitungen mit Glasfaser möglichst kosten­effizient und schnell zu verlegen. Im Blickpunkt stehen dabei insbesondere ländliche Regionen, die bei Ausbau­plänen der Konkurrenz vergleichs­weise selten berücksichtigt werden.

Kein Wunder also, dass die Deutsche Glasfaser im vergangenen Jahr der erste Glasfaser­anbieter gewesen ist, der bundesweit präsent ist. Daher will man auch weiterhin vor allem im ländlichen Raum den Netz­ausbau mit Glasfaser vorantreiben und somit den deutschen Mittelstand stärken.

Mehr Geld für Investitionen in den Ausbau

Wie schon erwähnt konnte die Deutsche Glasfaser - vermutlich bedingt durch die hervorragende Kunden­entwicklung - in einer weiteren Finanzierungs­runde das Fremd­kapital auf 650 Millionen Euro erhöhen. Insgesamt sieht der Geschäfts­plan der Eigentümer KKR und Reggeborgh eine Gesamt­investition von 1,5 Milliarden Euro vor. Mit diesem Geld sollen mindestens eine Million Kunden mit FTTH-Anschlüssen gewonnen werden, heißt es.

Daher zeigt sich Jens Müller, Chief Operating Officer der Deutsche Glasfaser, auch sichtlich zufrieden: "Diese Refinanzierung unterstreicht nicht nur unsere Performance, sondern auch das Vertrauen, das sich Deutsche Glasfaser auch im Finanz­sektor erworben hat. Unser Wachstum verdanken wir größtenteils der aktiven Weiter­empfehlung durch zufriedene Bürger und ihrer kommunalen Vertreter. Nicht selten werden unsere Glasfaser-Ausbauprojekte auch durch Bürger­initiativen aktiv begleitet, die sich hinsichtlich ihrer Zukunft nicht länger bandbreiten­technisch bevormunden lassen wollen."

"Die Deutsche Glasfaser ist ein Vorbild"

Wenig überraschend zeigt sich auch der Branchen­verband BREKO begeistert von der Leistung des Borkener Glasfaser­anbieters. So erklärte BREKO-Geschäftsführer Dr. Stephan Albers: "Die Markt­entwicklung zeigt: Erfolgreiche Geschäfts­modelle für den eigen­wirtschaftlichen Glasfaser­ausbau sind gefunden. Auch der Finanzmarkt hat die Attraktivität des Glasfaser­ausbaus erkannt und beteiligt sich immer häufiger mit erheblichen Summen an Netz­betreibern. Hierfür ist die Deutsche Glasfaser das beste Beispiel."

Besonders erfreulich zeigt sich der Branchen­verband darüber, dass die Deutsche Glasfaser auf das immer wieder proklamierte Open-Access-Modell setzt. Ziel ist es, die eigenen Glasfaser­netze durch Vermietung an andere Markt­teilnehmer besser auszulasten und somit wirtschaftlicher betreiben zu können. Am Ende kann das so gewonnene Geld wieder reinvestiert werden - in den weiteren Glasfaser­ausbau.

Lesen Sie in einem weiteren Beitrag, welche Region von Deutschland das jüngste Ausbaugebiet der Deutsche Glasfaser geworden ist.

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