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Dell Streak 7 im Test: Texas-Tablet mit Stärken und Schwächen

Geringe Auflösung und veraltetes Betriebssystem als größte Kritikpunkte
Von Steffen Herget
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Das Streak 7 ist das zweite Tablet des texanischen Unternehmens Dell, das Vielen noch immer hauptsächlich als Business-Hersteller bekannt ist. Mit einer ganzen Reihe von Note- und Netbooks sowie dem ersten Streak, einer Mischung aus Tablet und Smartphone, hat sich Dell jedoch seit geraumer Zeit dem Endkunden zugewandt. Das Dell Streak 7 erweitert nun die Modellpalette um ein größeres Displayformat. Im Test zeigte das Tablet seine Stärken.

Dell Streak 7

Android-Tablet Dell Streak 7 im TestAndroid-Tablet Dell Streak 7 im Test In der äußeren Gestaltung entspricht das Streak 7 seinem kleinen Bruder. Im Gegensatz zu anderen Sieben-Zoll-Tablets wie dem Samsung Galaxy Tab oder dem HTC Flyer will das Streak 7 im Quer- und nicht im Hochformat gehalten werden. An beiden Seiten läuft das Tablet flach aus, die typischen Android-Buttons wurden rechts angebracht. Beim Material hat sich Dell auf Kunststoff festgelegt. Dieser wirkt allerdings hochwertig und gut verarbeitet, das Tablet macht einen sehr soliden Eindruck. Von der Eleganz etwa eines iPad oder der Hochwertigkeit des HTC Flyer ist das Streak 7 allerdings doch ein Stück entfernt.

Schnittstellen und Innenleben

Android 2.2 ist nicht mehr aktuellAndroid 2.2 ist nicht mehr aktuell Was die Schnittstellen angeht, hat Dell das Gerät etwas unterhalb des Standards des Großteils der Android-Tablets angesiedelt. Das Streak 7 hat keinen USB-Ausgang oder einen HDMI-Port, dafür aber einen proprietären Anschluss für eine Docking-Station. Die drahtlose Kommunikation beherrscht das Tablet aus Texas über Bluetooth und WLAN-n, je nach Modell gibt es auch ein integriertes UMTS-Modem. Der interne Speicherplatz liegt bei 16 GB, lässt sich allerdings mit Hilfe einer Speicherkarte um bis zu 32 GB erweitern.

Beim Betriebssystem des Dell Streak 7 handelt es sich um Android, allerdings leider nicht in der Tablet-Variante Honeycomb, sondern um die Version 2.2 Froyo. Honeycomb ist für Tablets mit Sieben-Zoll-Bildschirm erst in der demnächst erscheinenden Version 3.2 verfügbar. Über Android hat Dell seine eigene Stage-Oberfläche installiert. Diese besteht neben einer ausgebauten Benachrichtigungszeile vor allem aus großen Widgets, etwa für Social Networks, Bilder oder Musik. Auf dem Tablet lassen sich diese Funktionen so sehr komfortabel und angenehm bedienen. Android bietet jedoch auch die Freiheit, diese Widgets einzeln zu löschen oder die Stage-Oberfläche komplett zu entfernen und einen alternativen Launcher aus dem Android Market zu installieren.

Erfahren Sie auf der zweiten Seite, wie schnell das Dell Streak 7 arbeitet und wo seine größte Schwäche liegt.

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