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Preis-Schock: Sport-Streamer DAZN wird deutlich teurer

Abon­nenten von DAZN dürften geschockt sein: Mit horrenden Preis­erhö­hungen um bis zu fast 210 Euro jähr­lich reagiert der Sportstreamer laut eigenen Angaben auf das erwei­terte Angebot mit "ange­mes­senen Preisen im Markt­gefüge"

Das dürfte Sport­fans scho­cken: Der Sportstreamer DAZN passt seine Preis­struktur an und erhöht die Abo-Gebühren deut­lich. Ab dem 1. Februar zahlen nicht nur Neukunden deut­lich mehr, sondern auch Abon­nenten, die ihre Mitglied­schaft reak­tivieren, heißt es. Mit den neuen Preisen werde DAZN dem "seit Saison­beginn stark erwei­terten Angebot" gerecht und posi­tio­niere sich "mit einem ange­mes­senen Preis im Markt­gefüge", heißt es vom Streamer.

Jähr­liches Abo wird bis zu 210 Euro teurer

DAZN wird deutlich teurer DAZN wird deutlich teurer
Foto: DAZN, Screenshot: teltarif.de
Alle bestehenden DAZN-Abon­nenten behalten bis zum 31. Juli 2022 ihren aktu­ellen Preis. Glei­ches gelte für alle Kunden, die noch bis zum 31. Januar ihre DAZN-Mitglied­schaft neu abschließen oder reak­tivieren. Darüber hinaus bietet DAZN allen Fans ab dem 1. Februar erst­mals an, ihr Jahresabo optional auch in monat­lichen Raten bezahlen zu können. Neue und wieder­keh­rende Abon­nenten, die sich für das Jahresabo entscheiden, profi­tieren laut DAZN vom vergüns­tigten monat­lichen Preis von 24,99 Euro.

Alle neuen und wieder­keh­renden Abon­nenten, die maxi­male Flexi­bilität mit monat­licher Künd­bar­keit kombi­nieren wollen, bezahlen ab dem 1. Februar 29,99 Euro im Monat. Das insge­samt güns­tigste Angebot erhalten DAZN-Kunden, wenn sie das Jahresabo vorab bezahlen. Dann werden aller­dings gleich 274,99 Euro fällig.

Das ist eine horrende Preis­stei­gerung. Bislang kostet ein DAZN-Monatsabo noch 14,99 Euro, das Jahresabo 149,99 Euro (rech­nerisch 12,49 Euro pro Monat). Wer sich künftig für das flexi­blere Monats-Abo entscheidet, zahlt also fast 210 Euro mehr pro Jahr. Selbst beim Jahresabo mit Vorab­zah­lung als güns­tigste Vari­ante sind es satte 125 Euro mehr.

Betroffen von der Preis­erhö­hung sind auch Zuschauer von Bundes­liga-Fußball. DAZN zeigt auch in der Rück­runde die Begeg­nungen am Frei­tag­abend und Sonn­tag­nach­mittag sowie einige Spiele, die sams­tags um 19.30 Uhr ange­pfiffen werden.

Noch bis 31. Januar können sich Sport­fans den alten Preis länger­fristig sichern.

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